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Drückt die Fed den Silberpreis aufs Jahrestief?

Heute Abend tagt die Federal Reserve. Die Äußerungen von Notenbank-Chef Jerome Powell könnten auch die Edelmetalle belasten. Insbesondere der Silberpreis sieht angeschlagen aus.

Heute Abend tagt die Federal Reserve. Die Äußerungen von Notenbank-Chef Jerome Powell könnten auch die Edelmetalle belasten. Insbesondere der Silberpreis sieht angeschlagen aus. Oder warst das schon mit dem Abverkauf?

Die Blicke gehen zur Fed

New York ist nervös. Die Weltleitbörse am Hudson River wird heute mit Spannung zur US-Notenbank blicken und das Presse-Statement von Federal Reserve-Chef Jerome Powell mit Argusaugen verfolgen (20.30 Uhr, MEZ). Im Prinzip steht schon fest, dass die Anleihekäufe doppelt so schnell zurückgefahren werden wie ursprünglich geplant. Dementsprechend könnte die Fed bereits Ende März die Käufe komplett eingestellt haben. Damit fehlt dem Markt Liquidität, was aber von vielen Beobachtern als „eingepreist“ gesehen wird. Und deshalb sehen viele es als wichtiger an, was Powell in der anschließenden Pressekonferenz zwischen den Zeilen sagen wird. Gibt er schon Hinweise auf eine mögliche Zinserhöhung nach dem März? Und wie stark könnten diese ausfallen?

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Bekommt der Dollar den nächsten Schub?

Je falkenhafter sich der Zentralbank-Boss gibt und damit Zinserhöhungen für 2022 signalisiert, desto stärker könnte er den US-Dollar in Bewegung setzen. Der präsentierte sich bereits zuletzt wieder stark und legte im Vorfeld der Sitzung noch ein wenig zu. In diesem Fall dürften die Edelmetalle belastet werden, Gold und Silber könnten leiden. Beim Silberpreis sieht die Lage besonders brisant aus. Schon gestern fiel die Notiz Richtung 21-US-Dollar je Unze und auch heute wurde der leichte Anstieg wieder abverkauft. Sollte also die Fed falkenhafte Signale senden, dann könnte Silber unter diese Marke rutschen. Rein technisch wäre der Weg nach unten dann frei und das Jahrestief aus dem September wäre nur der Katalysator für noch niedrigere Silberpreise.

Oder passiert mal wieder nichts?

Allerdings gibt es auch noch ein drittes Szenario. Es passiert nichts, egal welche Andeutungen die Fed macht. Denn immer dann, wenn eine Sitzung als besonders wichtig erachtet wird, sind die Reaktionen am Markt oft vernachlässigbar. Dann sagt man: Die Investoren hatten sich bereits darauf eingestellt. Davon gehen auch wir aus. Denn derzeit scheinen eher Sorgen um die Weltkonjunktur und die Themen Omikron und hohe Energiepreise zu dominieren. Und auch die US-Fondsmanager sind noch entspannt. Laut der viel beachteten Dezember-Umfrage der Bank of America bewegt sich die Aktienquote weiter auf hohem Niveau. Das signalisiert, dass sie sich relativ wenig Sorgen machen.

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