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Gold Edelmetall nimmt noch einmal Anlauf!

Gold will es offenkundig noch einmal wissen und unternimmt in den letzten Handelstagen des Jahres einen Vorstoß auf der Oberseite. 

Gold will es offenkundig noch einmal wissen und unternimmt in den letzten Handelstagen des Jahres einen Vorstoß auf der Oberseite. 

Während bei vorherigen Versuchen noch der Widerstandsbereich um 1.800 US-Dollar limitierte, konnte das Edelmetall diese Hürde mittlerweile meistern. Nun gilt es, mit einem robusten Jahresausklang 2021 die Weichen für einen erfolgreichen Start ins Jahr 2022 zu stellen. 

In unserer letzten Kommentierung zu Gold hieß es an dieser Stelle mit „[…] Das Edelmetall oszilliert nach wie vor zwischen den derzeit dominanten Kursbereichen 1.750 US-Dollar und 1.800 US-Dollar. Dass in dem Edelmetall durchaus aber noch ein wenig Vitalität steckt, zeigte sich am Freitag (17.12.), als sich Gold aufmachte, noch einmal über die 1.800 US-Dollar vorzustoßen. Ein Wochenschluss deutlich oberhalb von 1.800 US-Dollar wäre ein wichtiger Fingerzeig gewesen, doch dieser blieb aus. Gold zog sich im späten Freitagshandel unter die 1.800er Marke zurück. Maßgeblichen Anteil daran dürften aufkommende Befürchtungen gehabt haben, wonach die Fed möglicherweise nun doch schon früher als erwartet an der Zinsschraube drehen könnte. Der Dollar profitierte, Gold knickte ein. […]Kurzum. Die Lage bei Gold ist unverändert ambivalent. Kurzfristig limitieren die Begrenzungen bei 1.800 US-Dollar und 1.750 US-Dollar. Ein Verlassen der Range würde wichtige Signale liefern. Unter fundamentalen Aspekten könnte das Edelmetall herausfordernden Wochen und Monaten entgegengehen…“ 

In den letzten Handelstagen fassten Investoren und Anleger am Goldmarkt noch einmal frischen Mut. Das fundamentale Umfeld präsentiert sich allerdings nach wie vor als Herausforderung. Insofern bleibt abzuwarten, ob der Vorstoß weiter an Höhe gewinnen kann. 

Blicken wir einmal mehr auf die Bestandsentwicklung des weltgrößten physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Shares, um die Befindlichkeiten im Goldsektor rudimentär zu erfassen. In den letzten Monaten thematisierten wir die kontinuierlichen Abflüsse aus dem ETF. Das Kapital strömt(e) in andere Anlageklassen. Auch in den letzten Tagen des Jahres hat sich an diesem Trend nichts geändert. Derzeit notieren die Bestände auf einem Jahrestief. Um das Ausmaß einmal zu verdeutlichen. Aktuell (per 27.12.2021) weist der  SPDR Gold Shares einen Bestand in Höhe von etwas mehr als 973 Tonnen aus. Vor einem Jahr, am 28.12.2020, waren es noch etwa 1.170 Tonnen. In der aktuellen Phase, in der die Aktienmärkte nach wie vor haussieren, hat Gold als sicherer Hafen offenkundig nicht allerhöchste Priorität. Auch vom Devisenmarkt kommen keine Signale der Entspannung. Der US-Dollar präsentiert sich nach wie vor in überaus robuster Verfassung, auch wenn er es derzeit etwas ruhiger angehen lässt.  

Kurzum. Die Erholung bei Gold ist mit Wohlwollen zur Kenntnis zu nehmen. Deren Nachhaltigkeit muss sich jedoch erst noch herausstellen. In einem schwierigen Marktumfeld gelang es dem Edelmetall zumindest, die 1.800er Marke zu überspringen. Die nächsten Ziele liegen nun bei 1.830 US-Dollar und 1.850 US-Dollar. Sollte es gar zu einer Ausdehnung der Bewegung über die 1.870 US-Dollar kommen, wäre das ein wichtiger Fingerzeig. Auf der Unterseite bleiben etwaige Rücksetzer idealerweise auf 1.800 US-Dollar begrenzt. Unter die 1.750 US-Dollar sollte es hingegen nicht mehr gehen. Anderenfalls müsste die Lage neu bewertet werden. 
 


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