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GOLD Das war (noch) nichts!

Das Edelmetall zeigte vielversprechende Ansätze, über wichtige charttechnische Hürden zu setzen.

Nun kann man dem Goldpreis eine gewisse Vitalität zum Jahresauftakt nicht absprechen. Das Edelmetall zeigte vielversprechende Ansätze, über wichtige charttechnische Hürden zu setzen. Bislang sprang hierbei aber noch nichts Zählbares heraus. Dieses Unvermögen mahnt kurzfristig zur Vorsicht… 

Rückblick. In unserer letzten Kommentierung zu Gold hieß es am 29.12. unter anderem „[…] Die Erholung bei Gold ist mit Wohlwollen zur Kenntnis zu nehmen. Deren Nachhaltigkeit muss sich jedoch erst noch herausstellen. In einem schwierigen Marktumfeld gelang es dem Edelmetall zumindest, die 1.800er Marke zu überspringen. Die nächsten Ziele liegen nun bei 1.830 US-Dollar und 1.850 US-Dollar. Sollte es gar zu einer Ausdehnung der Bewegung über die 1.870 US-Dollar kommen, wäre das ein wichtiger Fingerzeig. Auf der Unterseite bleiben etwaige Rücksetzer idealerweise auf 1.800 US-Dollar begrenzt. Unter die 1.750 US-Dollar sollte es hingegen nicht mehr gehen. Anderenfalls müsste die Lage neu bewertet werden.“

Der Widerstand bei 1.830 US-Dollar präsentiert sich in diesen Tagen als Spielverderber. Mehrere Male rannte der Goldpreis an; bislang vergeblich. 

Die aktuellen Rahmenbedingungen sind durchaus eine Herausforderung für den Goldmarkt. Auf der einen Seite schürt die aktuelle Inflationsentwicklung (in den USA) einen gewissen Optimismus. Auf der anderen Seite sorgt der nahende Eintritt in einen neuen Zyklus der US-Leitzinsentwicklung für Unbehagen und Nervosität. Die US-Notenbank hatte ja zuletzt die Märkte auf steigende Leitzinsen eingestimmt. Ob die Fed an der kolportierten Marschroute wird festhalten können, steht allerdings noch auf einem anderen Blatt.  

Wie ausgeprägt die Nervosität an den Finanzmärkten jedoch ist, zeigte sich unter anderem gestern (05.01.) mit der Veröffentlichung des Protokolls zur letzten Sitzung des FOMC der US-Notenbank. Die Sorge vor möglicherweise schneller als bislang erwartet anlaufenden Zinserhöhungen manifestiert(e) sich in einem zurückkommenden Goldpreis und einem überaus robusten US-Dollar. 

Bricht man die aktuelle Situation bei Gold auf die charttechnischen Aspekte herunter, dann ist die Aufgabenstellung für das Edelmetall klar definiert: Gold muss über die 1.830 US-Dollar, noch besser über die 1.850 US-Dollar, um Aufwärtsmomentum zu kreieren und sollte Rücksetzer tunlichst auf 1.750 US-Dollar begrenzen. Anderenfalls könnte es noch einmal eng werden… 
 


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