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BioNTech und InstaDeep entwickeln und testen erfolgreich ein Frühwarnsystem zur Erkennung potenzieller Hochrisikovarianten von SARS-CoV-2

  • Das Frühwarnsystem kombiniert Strukturmodellierung von Spike-Proteinen mit künstlicher Intelligenz (KI), um Hochrisikovarianten von SARS-CoV-2 zu erkennen und zu überwachen; dabei können durchschnittlich über 90 % der von der WHO deklarierten Varianten zwei Monate vor der offiziellen Ausweisung identifiziert werden
  • Die Studie stellt eine neue Methode vor, bei der öffentlich verfügbare Sequenzinformationen mit prädiktiven Analysemethoden kombiniert werden, um Hochrisikovarianten wirksam zu erkennen und zu überwachen und somit besser auf zukünftige bedenkliche Virusvarianten vorbereitet zu sein
  • Das Frühwarnsystem ist für neue Virusvariantendaten vollständig skalierbar
  • Die Studie ist auf dem Preprint-Server BioRxiv verfügbar und wurde bei einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift mit Peer-Review-System eingereicht

MAINZ, Deutschland und LONDON, Vereinigtes Königreich, 11. Januar 2022BioNTech SE (Nasdaq: BNTX, „BioNTech“) und InstaDeep Ltd („InstaDeep“) gaben heute die Entwicklung einer neuen Berechnungsmethode bekannt, die weltweit verfügbare Sequenzierungsdaten analysiert und Hochrisikovarianten von SARS-CoV-2 vorhersagt. Das in Zusammenarbeit von BioNTech und InstaDeep entwickelte Frühwarnsystem (Early Warning System, „EWS“) basiert auf von künstlicher Intelligenz (KI) berechneten Metriken zu Immunevasion und viraler Fitness.

Die neue Methode kombiniert die Strukturmodellierung des viralen Spike-Proteins mit KI-Algorithmen, um potenzielle Hochrisikovarianten innerhalb von weniger als einem Tag als solche zu erkennen. Dazu nutzt das System Informationen, die in SARS-CoV-2-Sequenzdatenbanken eingegeben werden. Die Berechnung geschieht auf der Grundlage von Metriken zur Bewertung der viralen Fitness (z. B. ACE2- und Spike-Protein-Interaktion der Virusvariante) sowie der Eigenschaften zur Immunevasion. Die Unternehmen validierten diese Vorhersagen anhand von eigens generierten experimentellen Daten sowie von öffentlich verfügbaren Daten.

Während des Versuchszeitraums hat das System mehr als 90 % der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) identifizierten Virusvarianten (Variants of Concern, „VOC“; Variants of Interest, „VOI“; Variants Under Monitoring, „VUM“) im Durchschnitt zwei Monate im Voraus erkannt. Die von der WHO identifizierten Varianten Alpha, Beta, Gamma, Theta, Eta und Omikron wurden vom EWS noch in derselben Woche erkannt, in der ihre Sequenz erstmals hochgeladen wurde. Die Omikron-Variante wurde noch am selben Tag, an dem ihre Sequenz verfügbar wurde, als Hochrisikovariante eingestuft. Die in Frankreich beobachtete IHU-Variante wurde ebenfalls durch das EWS evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fähigkeit dieser Variante, das Immunsystem zu umgehen, ähnlich zur Omikron-Variante ist, dass sie aber eine deutlich geringere Fitness aufweist. Dies macht sie angesichts der aktuellen Daten weniger bedenklich.

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Nachrichtenquelle: globenewswire
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BioNTech und InstaDeep entwickeln und testen erfolgreich ein Frühwarnsystem zur Erkennung potenzieller Hochrisikovarianten von SARS-CoV-2 Das Frühwarnsystem kombiniert Strukturmodellierung von Spike-Proteinen mit künstlicher Intelligenz (KI), um Hochrisikovarianten von SARS-CoV-2 zu erkennen und zu überwachen; dabei können durchschnittlich über 90 % der von der WHO deklarierten …

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