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Extreme Angst am Krypto-Markt Krypto-Crash: Droht ein Krypto-Winter wie 2018? – Das sagen Experten

Die Stimmung am Krypto-Markt ist am Boden. Die Krypto-Gesamtmarktkapitalisierung ist ein Drittel niedriger als noch im November. Doch es gibt auch Hoffnung.

Der Marktwert aller Kryptowährungen ist seit November um rund ein Drittel eingebrochen: Laut Daten von CoinMarktCap liegt die Marktkapitalisierung aller 16.873 Digitalwährungen derzeit bei rund zwei Billionen US-Dollar. Im November waren es noch knapp drei Billionen US-Dollar gewesen.

Tatsächlich ist die Stimmung am Krypto-Markt derzeit mehr als düster: Der Krypto-Angst- und Gierindex des Datenanbieters CoinGecko steht derzeit auf einem Wert von 22, was noch dem Sentiment "Extreme Angst" entspricht (0 = "Extreme Angst"; 100 = "Extreme Gier").

Droht ein erneuter Krypto-Winter wie im Jahr 2017/18? Damals war der Bitcoin innerhalb weniger Monate von 19.000 auf unter 10.000 US-Dollar gefallen.

Timo Emden, Analyst bei Emden Resaerch, gibt teilweise Entwarnung. Gegenüber wallstreet:online sagte er: "Ein Krypto-Winter steht uns meines Erachtens derzeit weniger bevor". Allerdings dürfte "die Furcht vor einer raschen Zinswende in den Vereinigten Staaten Anleger aber noch eine Weile beschäftigen."

Emden warnt: "Anleger sollten sich vor diesem Hintergrund auf weitere Abwärtsrisiken einstellen. Bedeutend bleibt zudem der Erhalt der psychologischen Marke von 40.000 US-Dollar, um weitere Verluste zu verhindern."

Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies der Frankfurter Goethe-Universität, sieht hingegen keinen systematischen Zusammenhang zwischen der Geldpolitik und dem Krypto-Markt. Der entscheidende Faktor für Marktbewegungen am Krypto-Markt seien die spekulativen Einschätzungen der Anleger, so Brühl im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Emden ist indes überzeugt, dass "Krypto-Assets von der Wall Street nicht mehr länger ignoriert werden können. Das institutionelle Interesse ist so hoch wie nie zuvor und bleibt eines der Zugpferde. "

Insbesondere der Bitcoin sei durch die Einführung als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador und die Zulassung eines Bitcoin-ETFs in den USA "salonfähiger" geworden.

Hartmut Giesen, Digitalisierungsexperte bei der Hamburger Sutor Bank, glaubt hingegen, "dass die Zeit vorbei sein könnte, bei denen die Kryptowerte gleichförmig steigen". Statt Kryptos als reine Spekulationsobjekte zu betrachten, würden Anleger in Zukunft genauer hinschauen und sich fragen, welcher technologische Mehrwert in einer Kryptowährung wirklich steckt. Kann eine Digitalwährung beispielsweise einen Beitrag in der der dezentralen Finanzwelt (Defi) leisten? "Kryptowerte sind dann eine Technologie-Investition", so Giesen gegenüber dem Handelsblatt.

Am Montagnachmittag steht der Bitcoin leicht im Minus. Ein Bitcoin kostet derzeit 42.664 US-Dollar (Stand:17.01.2022, 14:39 Uhr).

Autor: Ferdinand Hammer, wallstreet:online Zentralredaktion

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