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So tickt die Börse: Zinssorgen und Pessimisten

Die Stimmung ist eingebrochen, auch die Zukunftserwartung befindet sich auf dem Rückzug. Bereits vor einer Woche formulierte ich meine Sorge über diese Entwicklung, das hat sich nun nur noch verstärkt.

 

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Liebe Börsenfreunde,

Die Wochenänderung in den Indizes gibt nicht wieder, wie turbulent die vergangene Woche war. Und selbst die einzelnen Tage decken nicht auf, wie turbulent es zwischen unterschiedlichen Branchen zugeht. Ich zeige auf, was die Anleger derzeit bewegt.

Die Stimmung ist eingebrochen, auch die Zukunftserwartung befindet sich auf dem Rückzug. Bereits Anfang Januar formulierte ich meine Sorge über diese Entwicklung, das hat sich nun nur noch verstärkt. Meine Interpretation der heutigen Sentimentumfrage lesen Sie weiter unten.

Zinssorgen versus Konjunkturoptimismus

Von den vier großen Themen für das Jahr 2022 befindet sich derzeit lediglich eines NICHT täglich in den Schlagzeilen: Die Beziehung zwischen China und den USA.

Der russische Aufmarsch an der Grenze zur Ukraine führte letzte Woche zu einem Krisengipfel, auf dem beide Seiten (Gegenspieler Russlands ist die USA, nicht etwa Europa, auf dessen Territorium sich das Ganze abspielt) ihre verhärteten Positionen klar gemacht haben. Besorgniserregend.

Die Omikron-Mutation rauscht durch die Gesellschaft, ob geimpft oder nicht. Die Stimmungslage der Anleger pendelt im Stundentakt zwischen der Angst vor der Infektionswelle und der Hoffnung auf eine Degradierung Coronas auf das Niveau einer schweren Grippe.

An der Zinsfront baut sich langsam Unverständnis hinsichtlich der Passivität der EZB, namentlich Christine Lagarde auf. Der seit dieser Woche ehemalige Vorstand der Bundesbank, Jens Weidmann, warnt die EZB eindringlich vor der Abhängigkeit einiger EU-Staaten vom billigen Geld der EZB. Sein Nachfolger, Joachim Nagel, ruft die EZB zu Wachsamkeit vor Inflation auf.

In den USA sorgte Fed-Chef Jay Powell für eine Beruhigung. Er betonte Anfang letzter Woche, dass die Fed datenbezogen ihre Entscheidungen stets überdenken werde. “Datenbezogen” ist das Zauberwort: Bei seinem Amtsantritt vor fünf Jahren hatte er dogmatisch eine Reihe von Zinsanhebungen ausgerufen. Damit wollte er die ultralockere Geldpolitik auf ein normales Niveau zurückholen. Doch seine Ankündigung sorgte für so viel Angst, dass die Börsen einbrachen, Investitionen zurückgehalten wurden und die Konjunktur Schaden nahm. Er konnte die beabsichtigen Zinsanhebungen daher nicht durchführen.

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Gastautor: Stephan Heibel
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So tickt die Börse: Zinssorgen und Pessimisten Die Wochenänderung in den Indizes gibt nicht wieder, wie turbulent die vergangenen Tage waren. Und selbst die einzelnen Tage decken nicht auf, wie turbulent es zwischen unterschiedlichen Branchen zugeht. Die Stimmung ist eingebrochen, auch die Zukunftserwartung befindet sich auf dem Rückzug. Bereits vor einer Woche formulierte ich meine Sorge über diese Entwicklung, das hat sich nun nur noch verstärkt.

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