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Tagesausblick für 19.01.: DAX – Druck vom Anleihemarkt! Gaming-Index profitiert von Übernahmeangebot!

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Die Angst vor Zinserhöhungen in den USA lassen die Anleihenotierungen purzeln und drückte heute auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Zudem fielen die Zahlen von Goldman Sachs schwächer aus, als von vielen Experten erwaretet. Ein überraschend …

Die Angst vor Zinserhöhungen in den USA lassen die Anleihenotierungen purzeln und drückte heute auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Zudem fielen die Zahlen von Goldman Sachs schwächer aus, als von vielen Experten erwaretet. Ein überraschend starker ZEW-Index stützte zwar in der zweiten Tageshälfte. Dennoch verbuchten DAX, CAC40 und EuroStoxx50 Index jeweils Verluste von rund 0,9 Prozent. Morgen werden neben weiteren US-Banken eine Reihe Unternehmen aus anderen Branchen Zahlen vorlegen.

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Investoren trennen sich von Staatsanleihen. Auslöser war die Fed-Zinsentscheidung im Dezember 2021, als die Notenbänker die Marktteilnehmer auf Zinserhöhungen vorbereitet. Seither sind die Renditen US-amerikanischer aber auch europäischer Staatspapiere deutlich gestiegen. Ein Ende dieser Rallye ist noch nicht in Sicht. Steigende Renditen dämpfen aktuell die Erholung bei den Edelmetallen. Einzig Silber konnte sich heute deutlich verbessern und stieg auf den höchsten Stand seit Ende November. Am Ölmarkt sind die Bullen weiter am Drücker. Spekulation auf ein Angebotsdefizit trieben die Notierung für ein Barrel Brent Crude Oil heute auf USD 88,10 und damit auf den höchsten Stand seit Oktober 2016!

Unternehmen im Fokus

Der Börsenneuling Auto1 Group fiel heute zeitweise auf rund EUR 15. Am ersten Handelstag Ende Februar 2021 wurden bis zu EUR 56,75 bezahlt. Die Berliner meldeten heute, dass 2021 knapp 597.000 Fahrzeuge verkauft wurden. Dies lag nur im Rahmen der im Herbst angepassten Prognose. Daimler Trucks lieferte 2021 rund 20 Prozent mehr Nutzfahrzeuge und Busse aus als im Vorjahr. Dennoch gab das Papier heute nach. Die Aktie von Deutsche Lufthansa kommt nach negativen Analystenkommetaren unter Druck. Der Windanlagenbauer Nordex konnte im vierten Quartal 2021 Aufträge über 3,3 GW einfahren. Dennoch wartet die Aktie des im SDAX notierten Unternehmens auf Aufwind.  Siemens gab die Tochter Yunex Traffic für 950 Millionen Euro ab. Dies konnte den Abwärtstrend der Siemens-Aktie heute allerdings nicht bremsen. Im Gegenteil. Die Aktie sank in den Bereich des Dezembertiefs.

Zu den stärksten Themen- und Strategiepapieren zählten heute der Global eSports & Gaming Index sowie der Stoxx Europe 600 Telecom Index. Der eSports-Index profitierte vor allem vom Übernahmeangebot, das Microsoft den Aktionären von Activision Blizzard unterbreitet hat. Die Aktie des Spielentwicklers schraubte sich daraufhin um rund ein Drittel in die Höhe.

Morgen melden unter anderem Alcoa, ASML Holding, Bank of America, Burberry, Morgan Stanley, Procter & Gamble, Richemont Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsquartal und geben möglicherweise einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Zudem sprechen führende Manager von Varta und Manz auf dem Fachkongress Batterieforum Deutschland 2022.

Wichtige Termine

  • Deutschland – Verbraucherpreisindex und harmonisierter Verbraucherpreisindex Dezember, endgültig
  • Europa – Leistungsbilanz Euro-Zone, November
  • USA – Wohnbaubeginne, Dezember

Chart: DAX

Widerstandsmarken: 15.850/15.900/16.050/16.245 Punkte

Unterstützungsmarken: 15.600/15.730 Punkte

Der DAX startete bereits mit satten Verlusten in den Handelstag und sank zeitweise in den Bereich von 15.700 Punkten. Am Nachmittag konnte sich der Leitindizes vom Tagestief zwar distanzieren. Dennoch verharrt der Index zunächst in einem kurzfristigen Abwärtstrend. Auf der Unterseite findet der Index bei 15.730 Punkten eine Unterstützung. Solange sie hält, besteht die Chance auf eine Erholung bis 15.850/15.900 Punkte. Signifikante Kaufimpulse dürfte es jedoch frühestens oberhalb von 16.050 Punkten geben. Bis dahin bleibt die Lage labil und es muss mit Rücksetzern bis 15.600 Punkten gerechnet werden.

DAXin Punkten; 4-Stundenchart (1 Kerze = 4 Stunden)

Betrachtungszeitraum: 25.10.2021– 18.01.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

DAXin Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 19.01.2015– 18.01.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

Discount-Call-Optionsscheine auf den DAX

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in Pkt. Cap-Level (obere Kursgrenze)in Pkt. Finaler Bewertungstag
DAX HB1SB5 0,18* 16.400 16.500 15.02.2022
DAX HB1LA5 0,39* 16.100 16.200 15.02.2022
* max. Rückzahlungsbetrag 1 Euro; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 18.01.2022; 17:39 Uhr

Discount-Put-Optionsscheine auf den DAX

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in Pkt. Cap-Level (untere Kursgrenze) in Pkt. Finaler Bewertungstag
DAX HB1L46 0,41* 15.800 15.700 15.02.2022
DAX HB1L4D 0,68* 16.150 16.050 15.02.2022
*max. Rückzahlungsbetrag 1 Euro; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 18.01.2022 17:40 Uhr

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Der Beitrag Tagesausblick für 19.01.: DAX – Druck vom Anleihemarkt! Gaming-Index profitiert von Übernahmeangebot! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

Autor: Richard Pfadenhauer

Nachrichtenquelle: onemarkets Blog
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