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EUR/USD – Es droht ein weiteres Korrekturtief

Dem EUR/USD ist kürzlich ein bullisher Ausbruch aus seiner wochenlangen Seitwärtskonsolidierung gelungen. Doch der Ausbruch entpuppte sich als Fehlsignal. ...

Nach einer recht steilen Talfahrt und einer seit Ende 2021 laufenden Seitwärtskonsolidierung hat der Euro jüngst gegenüber dem Dollar ein Zeichen für eine Bodenbildung gesendet. Denn dem EUR/USD ist ein dynamischer Ausbruch aus seiner Seitwärtskonsolidierung gelungen (siehe gelbe Ellipse im folgenden Chart).

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Zuvor hatte sich die Seitwärtsbewegung zu einem aufsteigenden Dreieck entwickelt (blaue Linien). Der aktuelle Ausbruch nach oben erfolgte daher idealtypisch und war klar bullish zu werten. Zumal dabei auch eine wichtige Abwärtstrendlinie gebrochen wurde (dick rot).

Tritt auch die EZB schneller auf die Bremse?

Gestützt wurde die Kursstabilisierung und -erholung des Wechselkurses von fundamentalen Ereignissen. Denn es gab Hinweise darauf, dass nicht nur die Liquiditätsflut der US-Notenbank schneller enden wird als zunächst angenommen, sondern auch die Europäische Zentralbank (EZB) langsam zu der Erkenntnis kommt, dass die Inflation höher ausfällt und länger anhält als angenommen.

So sagte Ende 2021 der niederländische Notenbankchef Klaas Knot, die EZB-Prognose, wonach die Teuerungsrate 2023 wieder unter 2 % fallen werde, könne etwas zu rosig sein. „Ich habe eine andere Meinung, ich denke, die Chance, dass wir über 2 % bleiben, ist genauso groß. Nicht weit über 2 %, aber dennoch darüber", so der EZB-Ratsvertreter in einem Interview. Und sein italienischer Kollege Ignazio Visco verwies ebenfalls auf Unsicherheiten bei den Inflationsprognosen. Ebenso hatten die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel sowie der spanische EZB-Vizechef Luis de Guindos bereits auf Unsicherheiten bei den Inflationsprognosen verwiesen.

Und Frau Schnabel legte am 8. Januar nach: Steigende Energiepreise könnten die Europäische Zentralbank zu einem Vorgehen gegen die Inflation zwingen. Die Wende zu grünen Energiequellen beinhalte das Risiko einer mittelfristig höheren Inflation, sagte sie in einer Rede.

Einen Tag zuvor waren die vorläufigen Inflationsdaten der Eurozone für den Monat Dezember veröffentlicht worden, die mit einer Jahresrate von 5,0 % auf ein neues Hoch im aktuellen Zyklus kletterten (November: 4,9 %). Das ist der höchste Anstieg seit Beginn der Statistik 1997.

jährliche Inflation in der Eurozone

Der Anstieg der Preise für „Energie“ wies dabei im Dezember mit +26,0 % die höchste jährliche Rate auf (nach +27,5 % im November), gefolgt von „Lebensmitteln, Alkohol und Tabak“ (3,2 %, gegenüber 2,2 % im November), „Industriegütern ohne Energie“ (2,9 %, gegenüber 2,4 % im November) und „Dienstleistungen“ (2,4 %, gegenüber 2,7 % im November).

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Gastautor: Sven Weisenhaus
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