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DAX-Morgenanalyse DAX mit Rutsch erwartet, Nasdaq wackelt, Netflix enttäuschte

Die 15900 im DAX wurde in letzter Minute am Donnerstag erreicht, doch der Freitag startet mit hohen Verlusten. Die US-Technologiewerte verunsichern den Markt.

Das Reversal am Mittwoch sagte für einen Stimmungsumschwung am Deutschen Aktienmarkt, der sich auch am Donnerstag halten konnte. Zunächst kamen wir wieder deutlich über 15.800 Punkten in den Handelstag und sorgten damit zunächst sogar für eine neue Kurslücke.

Diese hielt jedoch nicht lange an. Es machte sich direkt zum Tagesstart Schwäche bemerkbar, die in Richtung des Gaps und damit der 15.800 verlief. Auf dem Twitch-Kanal handelte ich dies live mit diesen Parametern:

 

DAX-Trade am 20.01.2022

DAX-Trade am 20.01.2022

 

An der 15.800 war dann kein Support vorhanden, sondern erst an der 15.775. Diese Region hielt am Vormittag mehrfach, bevor es noch einmal ein tieferes Tief gab und die 15.737 dann das Tagestief für den Gesamttag darstellen sollte. Dies war übrigens auch der Tiefpunkt aus der Woche zuvor.

Von dort aus startete erneut eine Aufholjagd am Markt, als ob Anleger hier etwas zu verpassen hatten. Mit der Überschreitung der 15.800 und dann dem Eröffnungsniveau war der Weg frei für ein Anlaufen der Wochenhochs. Bis zum XETRA-Schluss klappte dies dann auch, gerade in den letzten Minuten kamen noch einmal weitere Kauforders in den Markt und zogen den DAX auf ein neues Verlaufshoch, wo dann auch der Schlusskurs direkt manifestiert wurde.

Der Intraday-Verlauf zeigte somit eine deutliche Stärke auf:

 

DAX-Xetra-Verlauf am 20.01.2022 Intraday

DAX-Xetra-Verlauf am 20.01.2022 Intraday

 

Die Erholung an der Wall Street, insbesondere an der Nasdaq, untermauerten diese Bewegung. Zumindest in der XETRA-Handelszeit, die hier mit allem Eckdaten verzeichnet ist:

Eröffnung 15.837,24
Tageshoch 15.912,33
Tagestief 15.737,33
Vortageskurs 15.809,72
Schlusskurs 15.912,33

 

 

In der Nachbörse kam es dann wieder zur einem Abverkauf der Niveaus an der Wall Street. Insbesondere die Technologiewerte gerieten unter Druck, Warum?

 

Weiterhin hohe Anleiherenditen machen den Technologie-Anlegern sorgen. Zudem stieg der Ölpreis weiter an und auch die Erholung bei den Edelmetallen zieht eher Kapital aus dem Markt ab, als es Investoren zu einem Investment animiert.

Einer der ehemaligen Anlegerlieblinge sorgte mit einer Meldung für Erstaunen und sogar für eine Handelsaussetzung - Peloton. Dort wird die Produktion für mehrere Wochen pausieren, um die Lagerbestände erst einmal abzuverkaufen. Aktionäre bestraften dies umgehend mit einem Kursrutsch.

In Richtung der Netflix-Zahlen gingen Anleger dann vornehmlich in der letzten Nasdaq-Handelsstunde in Deckung. Das Tagesminus wurde auf mehr als 1 Prozent ausgeweitet. Der Tageschart sucht somit nach der nächsten Unterstützung:

 

Nasdaq im Tageschart zum 21.01.2022

Nasdaq im Tageschart zum 21.01.2022

 

Nachbörslich enttäuschte Netflix bei den Nutzerzahlen, die weit unter den Prognosen lagen. Damit war für den DAX in der Nachbörse ein weiterer Schub auf der Unterseite zu sehen. Wie tief fällt dieser?

 

Den Abverkauf inklusive der Entwicklung zu den Netflix-Zahlen kann man nur als schockierend bezeichnen. Denn damit sind wieder alle Gewinne von gestern und sogar die komplette Erholung des Mittwoches aufgezehrt:

 

Rote DAX Vorboerse am 21.01.2022

Rote DAX Vorboerse am 21.01.2022

 

Der Index ist in der Nacht genau an die Tiefs vom Mittwoch gelaufen und verharrt hier:

 

DAX Vorboersentiefs an den Jahrestiefs am 21.01.2022

DAX Vorboersentiefs an den Jahrestiefs am 21.01.2022

 

Damit ist der Ausbruchsversuch über 15.883 (dem Schlusskurs des Vorjahres) sehr kurzweilig gewesen und hat sich nicht bestätigt. Ab dort gibt es sogar eine neue Kurslücke ab 9.00 Uhr, wenn sich das Geschehen nicht in der nächsten Stunde komplett ändert.

Es ist zudem negativ, dass der Schwung gestern genau dort endete. Somit kam es nicht zu einem Kaufsignal auf der mittelfristigen Zeitebene:

 

DAX-Xetra-Verlauf im Jahr 2022 bis zum 21.01.2022

DAX-Xetra-Verlauf im Jahr 2022 bis zum 21.01.2022

 

Kurz vor einem Bruch ist somit kein Bruch - der Abwärtstrend bleibt bestehen.

Wie hart er sich am Freitag durchsetzen kann, bespreche ich gern mit Dir gleich im Livestream auf diesem Kanal:

 

 

Es geht dann auch im Livetradingroom um 10.00 Uhr ausführlich weiter, zu den Netflix-Zahlen, zu Peloton und weiteren Aktien. Marcus Klebe wird nicht am Start sein, doch Bernd Mormann diesmal!

 

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist NEW-trading-room-11-2021.jpg

 

Welche Termine stehen noch an?

 

Bevor ich auf die heutigen Termine eingehe, ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Der morgendliche Livestream auf meinem YouTube-Kanal als Videobesprechung ganz interaktiv hat sich immer mal verschoben, da der Switch zwischen den Plattformen zeitlich nicht abschätzbar ist.

Ich halte meine Marktbesprechung daher auf Twitch ab und lade den Ausschnitt direkt zu YouTube zeitnah hoch. Er wird daher als fixes Video bis 9.00 Uhr dort vorhanden sein:

 

YouTube Teaser Kanal Andreas Bernstein

 

Aus dem Wirtschaftskalender sind heute vor allem Wortmeldungen spannend.

Zuvor ist 8.00 Uhr der Einzelhandel mit seinen Umsätzen aus Grossbritannien maßgeblich. Wie läuft der Konsum auf der Insel?

Christine Lagarde wird um 13.30 Uhr eine Ansprache halten und vielleicht auf das Zinsniveau eingehen, was nach aktuellen News weiterhin stabil bleiben soll. Dem Druck der US-Notenbank ist jedoch nicht auf Dauer zu entkommen.

Das Verbrauchervertrauen der EU folgt 16.00 Uhr und am Abend dann wie jeden Freitag der Blick auf die wöchentlichen COT-Daten.

Weitere Termine sind hier nicht verzeichnet, die Zeiten sind hier aufgelistet:

 

Wirtschaftsdaten am 21.01.2022

Wirtschaftsdaten am 21.01.2022

 

Weitere Quartalszahlen aus den USA können den Markt heute beeinflussen, diese schauen wir uns gern gemeinsam und en Formaten an.

Damit wünsche ich uns zum Start in diesen neuen Handelstag viel Erfolg.

 

Gern sende ich Dir diese ausführliche Markterwartungen täglich als E-Mail zu.

 

Dein Andreas Bernstein

 

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