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Mais Schwung ist abhanden gekommen.

Unsere letzte Kommentierung zu Mais überschrieben wir mit „Hochgradig spannend!“.

Unsere letzte Kommentierung zu Mais überschrieben wir mit „Hochgradig spannend!“. In der betreffenden Kommentierung hieß es unter anderem „[…] Mais gelang es in den letzten Handelstagen, das Handelsgeschehen Stück für Stück in Richtung der eminent wichtigen Marke von 6,0 US-Dollar zu verlagern. Allerdings fehlt es aktuell an Dynamik. Und dieser Aspekt sollte zur Vorsicht mahnen, denn im Chart kristallisierte sich zuletzt eine bärische Keilformation heraus. Diese Keile werden „gern einmal“ über die Unterseite – in diesem Fall über den kurzfristigen Aufwärtstrend – aufgelöst. Kurzum. Aus charttechnischer Sicht würde ein nachhaltiger Ausbruch über die 6,0 US-Dollar ein wichtiges Kaufsignal initiieren. In diesem Fall könnte es zu einer Ausdehnung der Bewegung auf 6,2 US-Dollar oder gar 6,5 US-Dollar kommen. Das wird allerdings kein leichtes Unterfangen, wird der Bereich von 6,0 US-Dollar derzeit auch von der 200-Tage-Linie verstärkt. Auf der Unterseite bildet der Bereich von 5,5 / 5,3 US-Dollar unverändert die zentrale Unterstützungszone. Sollte es darunter gehen, würde eine Neubewertung der Lage notwendig werden.“ 


Bleiben wir zunächst bei den fundamentalen Aspekten. Hier war der aktuelle WASDE-Bericht (World Agricultural Supply and Demand Estimates) von Interesse, der vom US-Agrarministerium (USDA) am 12.01. veröffentlicht wurde. Nachdem es in den Vorgänger-Reporten (u.a. von September bis Dezember) tendenziell an positiven Aspekten mangelte, fiel der aktuelle Januar-Report neutral bis leicht positiv aus, denn im aktuellen Januar-Bulletin wurden die Prognosen in Bezug auf die globalen Lagerendbestände für das Erntejahr 2021 / 2022 leicht nach unten angepasst. Ging man im Dezember-Report für das Erntejahr 2021 / 2022 noch von globalen Lagerendbeständen in Höhe von 305,54 Mio. Tonnen aus, waren es im aktuellen Januar-Report nunmehr 303,07 Mio. Tonnen. 

Nachhaltigen Einfluss auf die Preisentwicklung hatte das Ganze freilich noch nicht. Mais ist aus der zuletzt thematisierten bärischen Keilformation seitlich herausgelaufen. Nennenswerter Abgabedruck, der bei diesem Szenario auch zu erwarten gewesen wäre, blieb allerdings aus. Stattdessen oszillierte Mais zwischen 5,85 US-Dollar und 6,0 US-Dollar. 

Kurzum. Mais wirkt gegenwärtig noch etwas lethargisch. Bereits im Vorfeld ließ es Mais an der ganz großen Bewegungsdynamik vermissen. Auch nach dem seitlichen Verlassen des Keils flammt keine Dynamik auf. Belastbare charttechnische Signale sind womöglich erst mit dem Unterschreiten der Zone 5,5 / 5,3 US-Dollar bzw. mit dem Überschreiten der 6,2 US-Dollar / 6,3 US-Dollar zu erwarten. Bis dahin dürfte Geduld eine gefragte Tugend bleiben. 
 


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