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Netflix – Talfahrt bei Tech-Aktien hält an

Börse_Dax9000_2_SymbolDer Ausverkauf bei Technologieaktien hält an und dem Gesamtmarkt fällt es zunehmend schwerer, sich gegen den negativen Trend zu stemmen. Mit den immer weiter fallenden Aktienkursen werden zahlreiche Widerstände gebrochen, die dann wieder Verkäufe auslösen und damit die Talfahrt noch beschleunigen. Wir stellen den Marktausblick von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei RoboMarkets, vor. 

Wenn dann noch mit Netflix ein Unternehmen mit seinem Ausblick enttäuscht, das bei den Anlegern während der Pandemie so hoch im Kurs stand, will sich kein Investor die Finger verbrennen, um die nächsten 20 Prozent Verlust erleiden zu müssen. Die aktuelle Berichtssaison im US-Technologiesektor startet damit alles andere als vielversprechend, während der Nasdaq-Index so dringend gute Nachrichten braucht, um endlich Halt zu finden.

Kann der Deutsche Aktienindex heute die Region um die 200-Tage-Linie und das Tief vom Mittwoch knapp über der 15.600er Marke nicht verteidigen, dürfte es in der kommenden Woche sehr ungemütlich an der Frankfurter Börse werden.

Bei den Kryptowährungen sieht es nicht viel besser aus. Der Bitcoin ist seit November 40 Prozent gefallen, allein in den vergangenen zwei Tagen noch einmal zehn Prozent. Zum einen schichten viele Anleger ihr Kapital aus den digitalen Währungen in die nun attraktiveren sicheren Anlagen um. Zum anderen geraten Kryptos unter Druck, da immer mehr Staaten und Institutionen diese Art der Anlage verbieten wollen. Nun hat auch die russische Zentralbank vorgeschlagen, das Schürfen von Kryptowährungen auf russischem Boden zu verbieten. Dies ist ein harter Schlag gegen die Währung, da Russland das drittgrößte Land beim Mining von Bitcoins ist.

Gute Nachrichten gibt es dagegen für den bereits langanhaltenden Chipmangel. Intel hat bekannt gegeben, dass zwei neue Werke in den USA eröffnet werden. Der Bau der Werke wird dieses Jahr beginnen und im Jahre 2025 sollen sie in Betrieb genommen werden. Dies löst die Angebotsprobleme zwar nicht sofort, gibt dem Markt aber zumindest einen kleinen zeitlichen Horizont, wann wieder wesentlich mehr Chips zur Verfügung stehen können.

 

Am Aktienmarkt ist im Januar 2022 nur auf den ersten Blick alles in Ordnung. Die Lupe zeigt, dass der Crash vielfach schon begonnen hat. Wir fahren bei Feingold Research im Börsendienst derzeit sehr gut durch die Marktturbulenzen. Wir hatten Ende 2021 Sicherungen ein- und Cash aufgebaut. Grundsätzlich ist unsere Devise ohnehin “nie letzte Rille”. Viele Akteure, beispielsweise Cathy Woods sind in den vergangenen Jahren einen extrem heißen Reifen gefahren und werden nun bestraft. Unsere 5 Depots notieren natürlich alle deutlich im Plus. Hier finden Sie weitere Infos und können uns unverbindlich testen.  Unser Turbo-Depot inkl. abgeschlossener Transaktionen:

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Gastautor: Daniel Saurenz
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