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Netflix Wie könnte es nach dem Abverkauf weitergehen?

Die Aktie des Streaminganbieters Netflix erlebte im gestrigen Freitag (21.01.) einen Handelstag zum Vergessen.

Die Aktie des Streaminganbieters Netflix erlebte im gestrigen Freitag (21.01.) einen Handelstag zum Vergessen. In der Kursentwicklung brach sich die immense Enttäuschung der Anleger über die bereits am Donnerstag nach Handelsschluss vom Unternehmen vorgelegten Quartalszahlen Bahn. 

Dabei waren es weniger die Zahlen selbst als vielmehr der schwache Ausblick, der sich als Stimmungskiller entpuppte. Wie auch immer. Am Ende des Freitagshandels stand für Netflix ein satter Tagesverlust von fast 22 Prozent in den Büchern.  

Die „Schockwellen“ erfassten auch andere „Streaming-Aktien“. Schwergewicht Walt Disney stolperte am Freitag mit einem Tagesverlust von fast 7 Prozent in das Wochenende. Kommen wir auf Netflix zurück. 

Es war ja nicht das erste Mal, dass Netflix mit einem Quartalsbericht respektive Ausblick unter den Erwartungen blieb. Die heftige Kursreaktion dieses Mal ist sicherlich zum einen im großen Ausmaß der Enttäuschung begründet, aber zum anderen dürfte auch die aktuelle von großer Nervosität geprägte Gemengelage eine Rolle gespielt haben. Darüber hinaus befeuerten charttechnische Verkaufssignale den Rücksetzer.

Im oberen 3-Jahres-Chart ist deutlich zu erkennen, dass der Aktie bereits im Vorfeld der Zahlen die Luft ausging. Ein letzter Erholungsversuch war Ende Dezember zu beobachten, doch führte er die Aktie nicht mehr an die alten Hochs (knapp 700 US-Dollar) heran und verebbte im Bereich von 600+ US-Dollar. 

Der Handel im neuen Jahr war von einem permanenten Abgabedruck geprägt. Rasch ging die 200-Tage-Linie in Verbindung mit der Horizontalunterstützung um 560 US-Dollar verloren. Die Schwäche dehnte sich unmittelbar vor dem Veröffentlichungstermin weiter aus. Netflix erreichte den Bereich von 500 US-Dollar, ehe am Freitag das Kursdebakel über die Aktie hereinbrach…

Netflix beendete den Freitagshandel mit einem Minus von knapp 22 Prozent unter unterhalb von 400 US-Dollar. Die Vehemenz des Abverkaufs lässt für die nächsten Tage nicht viel Gutes erwarten. In den nächsten Handelstagen dürfte die Volatilität hoch bleiben. Erholungsbewegungen erlangen erst Relevanz, sollten sie Netflix zurück über die 470 US-Dollar bringen, noch aussagekräftiger wäre ein Comeback oberhalb von 500 US-Dollar. Die Risiken auf der Unterseite sind nach wie vor hoch. Sollte die Zone 400 US-Dollar / 385 US-Dollar dem Druck nicht Stand halten können, ist mit einer weiteren Ausdehnung der Bewegung auf 340 US-Dollar oder gar 300 US-Dollar zu rechnen. 
 


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