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Kurzzeitige Kursschwäche? Siemens Energy: Gamesa-Gewinnwarnung belastet, aber die Aussicht…

Wieder einmal bremst die Windkraft-Tochter Gamesa die Siemens Energy-Aktie aus. Analysten befürchten, dass die Fortschritte im Gas- und Turbinengeschäft von den schlechten Nachrichten überlagert werden.

Schon am Freitag war die Siemens Gamesa-Aktie um 14 Prozent eingebrochen, die Siemens Energy-Papiere gaben 16 Prozent nach. Ein Kursrutsch der sich zum Wochenstart fortsetzt. Siemens Energy schlittert am Montagmittag weitere vier Prozent ins Minus.

Was war passiert? Die Windkraft-Tochter Gamesa erzielte im Zeitraum von Oktober bis Dezember vor Sonderfaktoren einen operativen Verlust von 309 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr ist damit ein operativer Verlust möglich. Als Grund wurden Kostensteigerungen und Lieferketten-Probleme genannt. Siemens Energy hält 67 Prozent der Anteile an dem deutsch-spanischen Joint Venture.

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"Die Gewinnwarnung von Siemens Gamesa macht deutlich, dass die Windkraft-Industrie unter steigenden Kosten leidet, während der technologische Wettkampf die Markteinführung neuer Produkte beeinträchtigt", meint Analyst Akash Gupta von der Bank JPMorgan.

Seit Jahresanfang hat Siemens Energy insgesamt 20 Prozent eingebüßt. Commerzbank-Chef-Anlagestratege Chris-Oliver Schickentanz befürchtet, dass die Probleme bei Gamesa noch anhalten werden - mit Folgen für die Konzernmutter Siemens Energy. "Diese schlechten Nachrichten überlagern die guten Vorabzahlen aus dem Gas- und Turbinengeschäft. Im Rahmen der Klimawende führt aber weltweit an der Windkraft kein Weg vorbei. Die mittel- bis langfristigen Perspektiven bleiben herausragend."

Die HSBC stuft Siemens Energy auf Halten herab. Die Schwierigkeiten bei Gamesa habe Investoren frustriert. Hingegen sei das Gas- und Energiegeschäft immer noch deutlich günstiger bewertet als bei der Konkurrenz. Hinzu komme ein attraktives Engagement auf dem Wasserstoff-Markt, meint HSBC-Analyst Sean McLoughlin.

Autor: Julian Schick, wallstreet:online Zentralredaktion



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