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Sollte man im Jahr 2022 in Cannabis-Aktien investieren?

Wichtige Punkte

  • Cannabis-Aktien haben im Jahr 2021 aufgrund verschiedener Faktoren insgesamt schlecht abgeschnitten.
  • Einige Cannabis-Aktien bieten Anlegern aber trotzdem Chancen.
  • Attraktiv bewertete US-Cannabis-Aktien und starke Nebenwerte scheinen die besten Wetten für 2022 zu sein.

Viele Cannabis-Aktien sind im letzten Jahr in den Keller gegangen. Die Aktien der vier größten kanadischen Cannabisproduzenten beendeten das Jahr 2021 im negativen Bereich. Das Gleiche gilt für die Aktien der vier größten US-amerikanischen Cannabisproduzenten.

Die insgesamt schlechte Performance könnte einige Anleger dazu veranlassen, sich von Cannabis-Aktien komplett fernzuhalten. Andere hingegen könnten der Meinung sein, dass es hier einige attraktive Möglichkeiten gibt. Solltest du im Jahr 2022 in Cannabis-Aktien investieren? Hier ist, was du beachten solltest.

Verstehe die Herausforderungen

Die Erwartungen an Cannabis-Aktien waren zu Beginn des Jahres 2021 hoch. Mehrere US-Bundesstaaten stimmten bei den Wahlen im November 2020 für die Legalisierung von medizinischem Cannabis oder von Cannabis für den Freizeitkonsum.

Die Demokraten, die im Allgemeinen mehr für Cannabis sind als die Republikaner, haben eine solide Mehrheit im US-Repräsentantenhaus errungen. Sie hatten auch gute Chancen, die Kontrolle über den Senat zu erlangen, indem sie sich in zwei Stichwahlen in Georgia durchsetzten (und schließlich beide Sitze gewannen). Die Möglichkeit einer umfassenden Cannabisreform auf Bundesebene schien realistisch.

Sowohl in Kanada als auch in den USA hofften die Investoren, dass neue COVID-19-Impfstoffe dazu beitragen würden, die Pandemie zu beenden. Dies könnte eine angeschlagene Einzelhandelsbranche stützen – einschließlich der Cannabis-Einzelhändler.

Infolgedessen stiegen die Cannabis-Aktien Anfang letzten Jahres an. Der kanadische Cannabisproduzent Sundial Growers avancierte zum Börsenmagneten und schoss bis Mitte Februar um mehr als 500 % in die Höhe. Doch dann brach alles zusammen. Und warum?

Den Anlegern wurde klar, dass ihre Erwartungen auf breiter Front zu hoch gesteckt waren. Selbst als die Demokraten beide Kammern der US-Gesetzgebung und das Weiße Haus kontrollierten, kam die Cannabisreform auf Bundesebene nicht zustande.

Impfstoffe halfen, aber die Pandemie endete nicht, weil sich neue Varianten des Coronavirus ausbreiteten. In der kanadischen Cannabisbranche gab es ein erhebliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Die Bewertungen von Cannabis-Aktien schienen den Marktrealitäten voraus zu sein.

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
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