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Die Fed und das Inflationsgespenst

Warum die Fed das Inflationsgespenst nicht verscheuchen kann. ...

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Die US-Indizes haben eine rabenschwarze Woche hinter sich: Der Nasdaq 100 fuhr den größten Wochenverlust seit dem Corona-Crash ein und verzeichnet den stärksten Jahresanfangsverlust seit der Finanzkrise. Da die Tech-Werte der Nasdaq auch im S&P 500 hoch gewichtet sind (aktuell: 28 %), gilt faktisch das Gleiche auch für den US-Leitindex.

Die Ängste an den Märkten haben zugenommen

Etwas besser sieht es nur für die Blue Chips des Dow Jones aus. Hier gab es Ende Oktober 2020 einen höheren Wochenverlust und in der großen Konsolidierung 2016 einen schlechteren Jahresstart.

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Es gibt mehrere Gründe für die Abschläge. Da ist zunächst natürlich der Ukraine-Konflikt, der sich in den vergangenen Tagen weiter verschärft hat. Das hat die generelle Abkehr der Anleger von den Tech-Werten verstärkt, die zum Teil immer noch massiv überbewertet sind. Diese werden zudem erneut durch steigende Zinsen belastet – die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen stieg in der vergangenen Woche zwischenzeitlich bis auf 1,9 %, der höchste Wert seit gut zwei Jahren!

Darüber hinaus kamen am Markt neue Zinsängste auf. Ob diese durch die steigenden Zinsen ausgelöst wurden oder ob die Zinsen durch die Zinsängste getrieben wurde, ist dabei belanglos. Fakt ist, dass die Märkte mittlerweile vier Zinserhöhungen in den USA eingepreist haben – und das, obwohl die Fed selbst bislang nur drei Zinserhöhungen angedeutet hat.

Einige Beobachter wollen sogar Signale dafür erkannt haben, dass die Anleger bereits bei der Fed-Sitzung in dieser Woche mit einem Zinsschritt rechnen bzw. dass sie einen großen Zinsschritt erwarten (also 0,5 Prozentpunkte statt der üblichen 0,25). Das mag im Einzelfall so sein, die Daten geben das aber nicht her.

Die Fed im Rally-Modus

Wahrscheinlicher ist, dass eine andere Furcht im Markt steckt, und zwar, dass die Fed schon in diesem Jahr ihre Bilanz verkürzen wird, also Anleihen verkaufen könnte. Entsprechende Aussagen kamen auch schon von einigen Fed-Mitgliedern. Normalerweise ersetzt die Fed nach dem Ende eines Anleihekaufprogramms und dem Tapering – also dem Rückführen der Anleihekäufe – auslaufende Anleihen in gleicher Höhe durch neue. Dadurch bleiben ihre Bilanz und die Liquidität im Markt noch für einige Zeit konstant.

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Gastautor: Sven Weisenhaus
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