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DEUTSCHE BÖRSE IM FOKUS Das Rekordjahr im Nacken

FRANKFURT (dpa-AFX) - Solide Ergebnisse werden der Deutschen Börse nicht genügen, um die Erwartungen zu erfüllen: Weder die eigenen, noch die am Markt. Denn wenn der Frankfurter Marktplatzbetreiber Anfang Februar seine Zahlen vorlegt, müssen sie sich gleich zwei Prüfungen unterziehen: Dem Vergleich mit dem Vorjahr, in dem die Pandemie bei der Börse für Rekorde sorgte. Und dem Vergleich mit den mittelfristigen Zielen, die sich der Konzern selbst auferlegt hat. Um sie zu erreichen, will die Deutsche Börse mit Zukäufen in anderen Segmenten ausgleichen, was die Kernsegmente in diesem Jahr nicht leisten konnten. Kann das gelingen? Was bei der Deutschen Börse los ist, was die Analysten sagen und was die im Dax notierte Aktie macht.

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Die mittelfristigen Ziele werden bei der Deutschen Börse Compass 2023 genannt, und ihr Kern ist so einfach wie ambitioniert: Zehn Prozent wollen die Frankfurter zwischen 2020 und 2023 durchschnittlich zulegen, sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda). Im Jahr 2020 war das kein Problem. Da sorgte das Virus noch für viel Tumult an den Handelsplätzen, also für eine hohe Volatilität und das gleichzeitige Bedürfnis nach Risikoabsicherung: Beides Faktoren, die den Kernsegmenten der Deutschen Börse in die Hände spielen.

Im Jahr 2021 war das Umfeld ein anderes. Der Markt war vergleichsweise stabil auf hohem Niveau, also wenig Turbulenzen und - für die wichtigen, großen Fonds - wenig Bedarf, ihre Investments mit Futures und Optionen abzusichern. Der Konzern hatte zuletzt dennoch für das vergangene Jahr einen Anstieg der Nettoerlöse um 10 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Beim operativen Gewinn erwartet das Unternehmen einen Anstieg auf rund 2 Milliarden Euro nach knapp 1,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Analysten gehen davon aus, dass die Deutsche Börse diese Ziele erreicht hat.

Der Marktplatzbetreiber profitierte zuletzt gleich in mehreren Segmenten von Zukäufen, die ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Konzernchef Theodor Weimer sind. Der frühere Hypovereinsbank-Chef führt die Deutsche Börse seit 2018 und wollte das akquisitorische Wachstum im vergangenen Jahr eher noch beschleunigen. Gelungen sind ihm etwa die Übernahme von Crypto Finance, einem Handelsplatz für Krypto-Anlagen, sowie dem US-Stimmrechtsberater ISS.


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Nachrichtenagentur: dpa-AFX
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