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Korrektur, Bärenmarkt, Crash und Krise: Den Unterschied zu kennen, kann dich reich machen

Crashpropheten fühlen sich aktuell bestätigt: Am Markt purzeln die Kurse auf breiter Front. Begriffe wie Kursrückgang, Korrektur, Bärenmarkt, Crash und Krise geistern nun wieder wild durch die Presse. Und obwohl diese Dinge gelegentlich zusammenfallen, sind es eigentlich völlig unterschiedliche Konzepte. Sie differenzieren zu können kann den Unterschied zwischen finanziellem Desaster und Millionär ausmachen.

Kursrückgang

Kursrückgang ist eine simple Beschreibung des Marktgeschehens. Der Preis einer Aktie oder ein Indexstand verringert sich. Egal ob es dabei um ein halbes Prozent oder einen zweistelligen Prozentsatz geht: Meistens sind es die üblichen Schwankungen, die für die Börse so charakteristisch sind.

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Hinter Kursbewegungen stecken häufig keine fundamentalen Gründe, sondern die unterschiedlichsten Ursachen. Vielleicht hat ein Charttechniker eine Tradingchance entdeckt oder ein Großinvestor ist am Umschichten seines Vermögens oder ein Aktiendienst hat gerade eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen.

Korrektur

Die Korrektur hingegen ist spezifischer. Hier geht man davon aus, dass der Kursrückgang fundamentale Ursachen hat. Der Aktienkurs wurde falsch eingeschätzt und der Fehler wird nun korrigiert, so der Gedanke dahinter.

Und das ist auch eine völlig natürliche Sache. Anleger und Analysten müssen täglich eine große Zahl von Nachrichten verarbeiten. Sie können dabei nicht jedes Mal eine komplette Bewertung durchführen. Kleine Fehler können sich mit der Zeit zu großen Diskrepanzen aufsummieren. Und vieles ist zunächst auch nicht gut einzuschätzen.

– Ein quer stehendes Schiff im Suezkanal – ist das schlimm? Und wenn ja, wer leidet darunter, wer profitiert?
– Wird die Plattform für das Streamen von Videospielen der Deutschen Telekom (WKN: 555750) ein Megaerfolg oder ein Rohrkrepierer?
– Der billionenschwere Infrastrukturplan von Joe Biden – ein große Kurstreiber?

Erst mit der Zeit stellt sich heraus, welche Dinge vernachlässigbar sind und welche einfach nicht ignoriert werden können.

Gerade im Bullenmarkt neigen Investoren auch dazu, Gefahren kleinzureden und positive Nachrichten aufzublasen. 2021 war das zum Beispiel bei Nvidia (WKN: 918422) so. Früher oder später öffnet sich dann die Schere zwischen Kurs und Realität so weit, dass es Zeit wird für eine Korrektur.

Bärenmarkt

Das Gegenteil vom Bullenmarkt ist der Bärenmarkt. Er ist ähnlich wie der einfache Kursrückgang eher beschreibend und hat mit dem fundamentalen Geschehen oft nicht so viel zu tun. Es ist eigentlich eine Aneinanderreihung von Kursrückgängen und Erholungen über einen längeren Zeitraum hinweg, wobei die Bären häufiger als Sieger vom Platz gehen als die Bullen.

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
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