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Renaissance der Rohstoffe!

In den ersten Wochen des neuen Jahres haben Sie vermutlich wieder unzählige Prognosen von Ökonomen, Banken und sonstigen „Experten“ gelesen, im Hinblick auf die Entwicklungen im Jahr 2022. Mit Bezug auf stichtagsbezogene Jahresendprognosen für Börsenkurse sind derartige Aussagen für mich ein Raten mit Zahlen und Kaffeesatzleserei. Auch im Zeitraum der 365 Tage des Jahres 2022 kann und wird wieder so viel passieren, was zeitpunktbezogene Prognosen schlicht innerhalb kürzester Zeit ad absurdum führt. Im Positiven wie im Negativen.

Unter all den zahlreichen Studien, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, möchte ich die Aussagen der Risikomanager von AON aus ihrem Aon Global Risk Management Survey hervorheben, die ich Ihnen nachfolgend zusammengefasst habe. Wichtig ist dabei, dass ein Risiko immer auch mit einer Chance verbunden ist. Risikomanagment – durch wirkungsvolle und breit gestreute Kapitalschutz-Strategien – ist deswegen stets auch ein Chancenmanagment.

Dominoeffekte verstärken Risiken wie Chancen!

Nicht nur die Welt, auch die Risiken werden immer vernetzter, so die Grundaussage von AON. COVID 19 hat gezeigt, dass eine Pandemie weitaus mehr ist als ein Gesundheitsrisiko. Mit Folgen wie Betriebsunterbrechungen, Rohstoffmangel oder Konjunkturflauten ist zu rechnen. Aus der Unvorhersehbarkeit von Ereignissen, die in ihren Auswirkungen kaum einzuschätzen sind, resultiert eine erhöhte Volatilität bei wirtschaftlichen Entwicklungen. Die Pandemie hat den Umgang mit Risiken grundlegend verändert.

So ist das Bewusstsein für den Domino-Effekt zwischen einzelnen Risiken gestiegen. Beispielhaft dafür sind etwa Betriebsunterbrechungen, die im Rahmen der Pandemie gleichzeitig verschiedene Branchen und Unternehmen weltweit getroffen haben. Das Risiko einer Pandemie stieg von Platz 60 in der Unternehmens-Umfrage 2019 auf Platz 7 im Jahr 2021 und erreichte außer in Nordamerika in jeder Region die Top Ten.

Cyberrisiken und Datenmissbrauch werden nach wie vor in allen Branchen und Regionen der Welt für die größten Risiken gehalten. Danach folgen in der globalen Rangliste Betriebsunterbrechungen, schwächere Konjunktur sowie Rohstoff- und Materialknappheit.

Inflation: Preissteigerungen im Quintett!

In der deutschen Wirtschaft steigen die Preise in allen Bereichen. Das zeigt die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistisches Bundesamtes. Dies trifft unter anderem auf die Preise von importierten Waren zu. Der entsprechende Index liegt im Oktober 2021 um 16,5 Prozent höher als noch im Oktober 2019. Bei exportierten Waren stiegen die Preise im selben Zeitraum um 8,4 Prozent. Besonders stark gestiegen sind auch die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte. Sie sind im genannten Zweijahreszeitraum um 18,6 Prozent gestiegen.

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Nachrichtenquelle: Markus Miller
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