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goldinvest.de Unerkannter Großkäufer im Goldmarkt aktiv?

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Gibt es im Goldmarkt einen unerkannten Käufer, der um die Marke von 1.800 USD zuschlägt?

Der Goldpreis pendelt am Spot-Markt erneut um die Marke von 1.800 USD pro Unze – wie er es im Prinzip seit Mitte 2020 tut. Dass das gelbe Metall so an diesem Niveau klebt, obwohl die Datenlagen sich verschlechtert hat, deutet nach Ansicht von Bloomberg darauf hin, dass es auf diesem Niveau einen großen Käufer gibt.

Seitdem Gold diese Marke im Juli 2020 überschritt, schloss das Edelmetall demzufolge 19 Mal darunter, nur um sich prompt wieder zu erholen. Im vergangenen Jahr, so Bloomberg weiter, sei der modellierte Wert des Edelmetalls – basierend auf einer Regressionsstudie, die den US-Dollar, Realzinsen und ETF-Bestände berücksichtigte – um fast 10% gefallen. Am Markt allerdings ging es für den Goldpreis nur um 2% nach unten. Die Schlussfolgerung der Experten ist, dass offensichtlich ein großer Käufer im Markt aktiv ist, der Gold als langfristige Halteposition betrachte.

Eine solch groß angelegte Aktivität, die sich weder in den Beständen der Gold-ETFs noch in Positionierungen in den Futures wiederspiegele, könne nur ein substanzieller Käufer vornehmen, der im großen Stil am Over-the Counter-Markt in London akkumuliere. Allerdings, so Bloomberg weiter, seien die Bestände, über die die London Bullion Market Association berichtet und die sowohl von ETFs als auch von einigen Notenbanken gehaltenes Metall umfassen, im Jahresverlauf bis Dezember nur minimal von 307 auf 309 Millionen Unzen gestiegen.

Das würde darauf hindeuten, so die Experten, dass der Käufer in der Lage ist, in großem Umfang zu kaufen, kaum Spuren auf dem Markt zu hinterlassen und das Metall dann zu übernehmen und in sicheren, nicht nachzuverfolgenden Tresoren zu lagern. Was stark auf einen staatlichen Käufer hindeute.

Die Zentralbanken, so Bloomberg, würden zwar dem Internationalen Währungsfonds in der Regel mitteilen, wie viel Gold sie halten, doch gebe es Beispiele dafür, dass diese Meldungen erst mit Verspätung erfolgen. So habe China beispielsweise zwischen 2009 und 2015 keine Veränderungen seiner Goldreserven bekanntgegeben, nur um später aufzudecken, dass die Volksrepublik in diesem Zeitraum 53 Millionen Unzen des gelben Metalls erwarb.

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