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DAX hat wichtige Fibonacci-Marken erreicht

Der DAX hat seit seinem Rekordhoch ein Fünftel an Wert verloren. Dabei wurde charttechnisch viel Porzellan zerschlagen. Wo kann eine Unterstützung sein? ...

Der DAX ist gestern deutlich unter 13.299 Punkte gefallen. Damit hat er seit seinem Hoch vom Jahresbeginn nicht nur fast 3.200 Punkte bzw. ein Fünftel an Wert verloren. Er hat auch mehr als 61,80 % der Kursgewinne abgegeben, die er seit seinem Zwischentief von Ende Oktober 2020 erzielen konnte.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

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Was sich durch die Topbildung (gelbes Rechteck) und den bearishen Ausbruch aus der monatelangen Seitwärtstendenz längst abgezeichnet hat, wird damit nun auch aus Sicht der Fibonacci-Marken bestätigt: diese Aufwärtswelle ist beendet. Und man muss mit weiter fallenden Kursen rechnen.

Wo liegen die nächsten Kursziele?

Daher stellt sich natürlich die Frage, welche Kursziele es auf dem Weg nach unten jetzt noch gibt. Auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage macht es Sinn, eine längerfristige Perspektive einzunehmen. Der folgende Chart zeigt die gesamte Aufwärtsbewegung des DAX seit dem Corona-Crash.

DAX - langfristige Chartanalyse

Legt man die Fibonacci-Marken an diesen gesamten Aufwärtstrend, dann sieht man, dass der DAX bei 13.221 Zählern das 38,20%-Retracement erreicht hat. Damit wurde bereits ein markantes Kursziel erreicht. Hier ist nun eine Konsolidierung und Kurserholung wahrscheinlich, auch weil der Index bereits überverkauft ist. Fällt der DAX aber weiter, liegt das nächste Kursziel aus Sicht der Fibonacci-Marken bei 12.272,92 Zählern. Dort wären 50 % der Kursgewinne seit März 2020 korrigiert.

Wichtige Hochs unterschritten

Interessant ist übrigens zudem, dass der DAX auch unter wichtige Hochs zurückgefallen ist (siehe grüne Markierung im folgenden Chart). Und er befindet sich aktuell auf einem Niveau, welches er bereits im November 2017 erreicht hatte.

DAX - langfristige Chartanalyse

Damit hat der deutsche Leitindex charttechnisch eine Menge Porzellan zerschlagen. Besser wäre es aus Sicht der Bullen gewesen, wenn er die wichtigen Hochs von oben getestet und verteidigt hätte.

Überschneidung in den Wellen 1 und 4

Dazu erinnere ich an das langfristige Elliott-Wellen-Szenario (siehe auch Börse-Intern vom 25. Januar):

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

Es hat nun eine Überschneidung in den Wellen 1 und 4 gegeben (rote Ellipse). Dieses bullishe Szenario ist damit hinfällig, was zusätzlich bearish zu werten ist.

Neben dem oben genannten 38,20%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit dem Corona-Crash hat der DAX aber aktuell auch eine langfristige Aufwärtstrendkanallinie erreicht. Auch diese könnte eine Konsolidierung und Kurserholung unterstützen. Bei gestaffelten Käufen könnte man daher jetzt erneut zuschlagen. Aber planen Sie angesichts der vielen bearishen Signale dann weitere Käufe auf noch niedrigerem Niveau ein!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus

(Quelle: www.stockstreet.de)





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Gastautor: Sven Weisenhaus
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