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w:o User im Buffett-Modus Deutsche Rohstoff-Fan: "Ich mache es wie Warren Buffett – klare Öl-Wette!"

Die Deutsche Rohstoff vermeldet einen starken Anstieg seiner Öl- und Gasreserven. Die Aktie stieg zunächst um zehn Prozent, die sich aber wenig später in Luft auflösten. Stimmungsbild aus unserem w:o Forum.

"Die Kursturbulenzen an den Rohstoffmärkten setzen sich fort und die Rohölsorten bleiben weiterhin auf sehr hohen Notierungsniveaus", schreibt Comdirect-Marktexperte Andreas Lipkow in seinem Newsletter. Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) kam in den Sog dieser Kurskapriolen: Im Laufe des Vormittages schnellte die Aktie rund zehn Prozent nach oben und war drauf und dran ein neues Allzeithoch aufzustellen – ehe die Korrektur einsetzte. Zuvor hatte die Holdinggesellschaft mit Sitz in Mannheim auf ihrer Website eine Verdopplung der Öl- und Gasreserven auf 49 Millionen Barrel mitgeteilt. Der Wert der sicheren Reserven sei aktuell auf über 500 Millionen US-Dollar gestiegen.

Ein Stimmungsbild aus dem Deutsche-Rohstoff-Forum auf wallstreet:online:

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Bullon: Ich mache es bei Deutsche Rohstoff wie Warren Buffett. Der nächste richtig große Deal ist das zwar nicht. Aber immerhin investiert Warren Buffett bei Berkshire Hathaway und baut zumindest eine bestehende Position bei Occidental Petroleum aus. Dabei handelt es sich um eine klare Öl-Wette, die aufgrund der steigenden Preise zu einem hohen Cashflow führen kann. Es scheint, als rechne der Starinvestor damit, dass Öl ein gefragtes Gut bleibt und im Wert zumindest hoch notiert. Und dass die entsprechenden Ölkonzerne oder dieser Ölkonzern aufgrund der hohen Notierungen einen freien Cashflow einfahren kann.

Deutsche Rohstoff

Tabune: Die DRAG ist einfach noch viel zu unbekannt. Es fehlen einfach Akteure, vor allem von der institutionellen Seite. Die kommenden Geschäftszahlen dürften das nachhaltig ändern. Die DRAG wächst momentan in neue Größenordnungen hinein (aus operativer Sicht). Dies wird auch die Akzeptanz und das Interesse bei den institutionellen Investoren erhöhen. Momentan ist der Free Float noch recht groß im Vergleich zum gesamten Float. Wird dieser geringer durch mehr institutionelle Investoren, steigt nicht nur der Kurs nachhaltig an, sondern die Volatilität nimmt tendenziell ab. … Wir dürfen nicht vergessen, dass die DRAG für 2021 das erste Mal seit 2018 wieder ordentliche operative Gewinne aufweisen wird. Das ist schon eine lange Zeit und daher braucht es ein paar Quartale mit konsistentem Umsatz- und Gewinnwachstum sowie einer starken Prognose, um wieder Käufer anzulocken. So gesehen ist die Zurückhaltung am Markt ein klein wenig nachvollziehbar.

Halodri99: Grundsätzlich gilt, dass, wenn es dem Unternehmen gut geht, dann geht es (meist) auch den Aktionären gut. Ich habe mittlerweile DRAG-Aktien seit acht Jahren, kenne alle Höhen und Tiefen. Trotz allem könnte ich mir eine Dividende von 0,75 Euro und vielleicht 0,25 Euro als Sonderdividende vorstellen. Bitte nicht (viel) mehr. Ich halte von einem Aktienrückkaufprogramm nichts. Wir haben knapp unter fünf Millionen Aktien im Markt und müssten eigentlich erreichen, dass es mehr Aktien gibt, statt weniger. Die DRAG hat derzeit so viele Investitionsmöglichkeiten wie schon lange nicht mehr.

Jazman: WTI auf dem höchsten Stand seit 14 Jahren, Produktion so hoch wie noch nie, Reserven so hoch wie noch nie, Aktiendepot mit hauptsächlich Goldaktien bei einem Goldpreis nahe Allzeithoch, weitere Beteiligungen so aussichtsreich wie noch nie – und der Kurs schafft es nicht nachhaltig über die 30 Euro. Entweder muss der WTI-Preis nochmal deutlich anziehen oder eine Pressemitteilung aus Mannheim muss den Weg ebnen. Rational ist das auf jeden Fall nicht. In Mannheim wird fast schneller Geld gedruckt als bei der EZB.

Lynvestor: Es kam gerade eine Nachricht über Reuters, dass das russische Gas kurzfristig ersetzt werden soll. Die USA und Katar sind so nett und springen ein. Tja, ich weiß nicht wie viel besser die Bedingungen noch werden sollen für die DRAG. Insbesondere da Herr Thomas Gutschlag, DRAG-Gründer, sich ja jede Menge kurzfristig verwertbare Flächen gesichert hat. Die dürften jetzt deutlich im Wert steigen. Ich konnte mich für die neue Reserveschätzung bisher nicht so begeistern, aber die könnten unter den kommenden Bedingungen noch sehr wichtig werden. Ich vermute, dass man die Flächen gar nicht alle kurzfristig allein erschließen können wird. Egal. Glückwunsch Herr Gutschlag. Ich denke Sie werden zum gesuchten Ansprechpartner.

Bis zum nächsten Börsengeflüster.

Autor: Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion




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