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    Aktien New York  221  0 Kommentare Weitere Gewinne - Indizes trotzen Geldpolitik und Ukraine-Krieg

    NEW YORK (dpa-AFX) - Zum Ende einer starken US-Börsenwoche sind am Freitag vor allem die Kurse an der Technologiebörse Nasdaq weiter gestiegen. Sie trotzten damit Hinweisen auf künftig noch stärker steigende US-Zinsen und den weiterhin fehlenden Verhandlungsfortschritten zwischen Russland und der Ukraine. Im Fokus stand am Freitag zudem der Große Verfallstag.

    Der Auswahlindex Nasdaq 100 legte zuletzt um 1,43 Prozent auf 14 320,18 Punkte zu. Dagegen fielen die Gewinne der Standardwerte-Indizes bescheidener aus: Beim marktbreiten S&P 500 reichte es für ein Plus von 0,61 Prozent auf 4438,61 Punkte, während der Dow Jones Industrial etwas Zeit brauchte, um seine Verluste abzuschütteln. Zuletzt stand für den Leitindex ein Kursanstieg von 0,19 Prozent auf 34 547,43 Punkte zu Buche. Damit steuert er auf ein Wochenplus von knapp fünf Prozent zu, nachdem er von Dienstag bis Donnerstag die stärkste Dreitagesrally seit dem Jahr 2020 hingelegt hatte.

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    Ranghohe Vertreter der US-Notenbank Fed sprachen sich zum Wochenausklang für eine rasche Straffung der amerikanischen Geldpolitik aus. Der Präsident der regionalen Notenbank von St. Louis, James Bullard, will den US-Leitzins in diesem Jahr auf mehr als drei Prozent anheben. Fed-Direktor Christopher Waller mag nicht ganz so weit gehen. Er schlug allerdings vor, zumindest über stärkere Zinsanhebungen nachzudenken. Die Fed hatte ihren Leitzins in dieser Woche erstmals seit Ende 2018 angehoben, um der hohen Inflation von zuletzt fast acht Prozent Einhalt zu gebieten.

    Zuletzt telefonierten US-Präsident Joe Biden und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping wegen der Ukraine. China ist der wichtigste Verbündete Russlands, lässt aber bei dem Angriff auf die Ukraine eine gewisse Distanz erkennen. Xi Jinping appellierte an Biden, sich gemeinsam mit der Volksrepublik für Frieden in der Welt einzusetzen. "Die Krise in der Ukraine ist etwas, das wir nicht sehen wollen", sagte Xi Jinping nach einem Bericht des staatlichen Fernsehsenders CCTV. Als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und wichtigste Volkswirtschaften der Welt sollten beide Staaten auch "internationale Verantwortung übernehmen und Anstrengungen für Frieden und Ruhe in der Welt unternehmen".

    Von amerikanischer Seite gab es zunächst keine Angaben zum Verlauf des Telefonats. Bereits am Donnerstag hatte Washington China erneut davor gewarnt, Russland im Krieg gegen die Ukraine mit militärischer Ausrüstung zu unterstützen. In einem solchen Fall würden die USA nicht zögern, China "Kosten" aufzubürden, sagte US-Außenminister Antony Blinken in Anspielung auf mögliche Sanktionen.

    Derweil laufen zum Großen Verfallstag an diesem Freitag an vielen Börsen Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien aus, in den USA in der letzten Handelsstunde. Dabei versuchen größere Marktakteure die Kurse vor dem Verfallstermin oft noch in die von ihnen gewünschte Richtung zu beeinflussen. Dies führt öfter zu größeren Kursschwankungen.

    Bei Einzelwerten sorgten Geschäftszahlen und Analystenkommentare für Kursausschläge. Der Logistikkonzern Fedex profitierte zwar vom anhaltenden Online-Bestellboom, blieb im jüngsten Geschäftsquartal aber trotz deutlich gestiegener Gewinne und Umsätze hinter den Analystenerwartungen zurück. Die Aktien büßten fünf Prozent ein.

    Die bei risikofreudigen Privatanlegern besonders beliebten Anteilsscheine von Gamestop legten indes nach Anfangsverlusten um rund viereinhalb Prozent zu. Der Videospiele-Händler schloss das vierte Geschäftsquartal mit einem Ergebnisrückgang ab und verfehlte damit die Analystenerwartungen. Der Umsatz fiel hingegen höher aus als prognostiziert.

    Die Anteilsscheine des Navigationsgeräte-Herstellers Garmin verteuerten sich um gut zwei Prozent. Ihnen half eine Hochstufung durch die Bank of America, die nun zum Kauf rät./gl/stw





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