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Gold Der Damm hält (noch)!

Unsere letzte Kommentierung zu Gold überschrieben wir an dieser Stelle mit „Kommt das Edelmetall nun ins Laufen?“.

Unsere letzte Kommentierung zu Gold überschrieben wir an dieser Stelle mit „Kommt das Edelmetall nun ins Laufen?“.

Darin hieß es unter anderem „[…] Gold als vermeintlich sicherer Hafen hat in den letzten Wochen für viele Anleger und Investoren deutlich an Attraktivität gewonnen. In Zeiten von eitel Sonnenschein und  haussierender Aktienmärkte wird das Edelmetall gern einmal „links liegen gelassen“. Mittlerweile sind die Märkte mit einer Reihe von Risikofaktoren konfrontiert. Geopolitik, Inflations- und Zinssorgen und Bedenken hinsichtlich des (globalen) Wirtschaftswachstums (u.a. Lieferkettenprobleme) bilden eine veritable Drohkulisse und verhageln den Investoren in Bezug auf Aktienengagements gegenwärtig die Laune. Im Ergebnis verstärk(t)en sich an den Aktienmärkten Konsolidierungs- und Korrekturtendenzen. Sollten die Aktienmärkte noch einmal so richtig ins Wanken geraten, könnte das dem Goldpreis weiteren Schub geben; ungeachtet des robusten US-Dollars. […]Gold wird vor dem Hintergrund der aktuellen Gemengelage gesucht. Das aktuelle Preisniveau deutlich oberhalb von 1.900 US-Dollar versetzt das Edelmetall in die komfortable Lage, jederzeit Attacken auf die 2.000 US-Dollar lancieren zu können. Aus charttechnischer Sicht sollten Rücksetzer im besten Fall auf 1.900 US-Dollar bzw. 1.870 US-Dollar begrenzt bleiben. Sollte es dennoch zu einem Rücksetzer unter die 1.870 US-Dollar kommen, müsste eine Neubewertung der Lage erfolgen.[…]“.

In der Folgezeit versuchte Gold zunächst, weitere Vorstöße in Richtung 2.000 US-Dollar zu lancieren, scheiterte aber mit diesem Vorhaben. Gewinnmitnahmen setzten ein und zwangen das Edelmetall zur (vorläufigen) Umkehr. Aktuell steht der eminent wichtige Unterstützungsbereich um 1.900 US-Dollar / 1.870 US-Dollar im Fokus des Handelsgeschehens. 

Der Markt preiste unter anderem Aussagen des Fed-Präsidenten Powell ein, die einen größeren Zinsschritt der US-Notenbank bereits im Mai erwarten lassen. Die Marktakteure gehen nunmehr davon aus, dass die US-Notenbank auf ihrer nächsten Sitzung (FOMC tagt am 03.05. und 04.05.) einen Zinsschritt in Höhe von 50 Basispunkten beschließen könnte. Das Ziel der Fed ist klar: Sie will die galoppierende Inflation unter Kontrolle bringen. 

Der US-Dollar reagiert(e) entsprechend auf die Perspektiven und legt(e) am Devisenmarkt zu. Gold knickte vor dem Hintergrund der Dollarstärke ein, kann aber bislang die Zone 1.900 US-Dollar / 1.870 US-Dollar  verteidigen. Salopp formuliert: Der Damm hält noch. 

Kurzum. Der Mittwoch (04.05.) nächster Woche könnte für Gold richtungsweisenden Charakter haben. Ein Zinsschritt in Höhe von 50 Basispunkten dürfte weitgehend eingepreist sein. Spannung versprechen allerdings die begleitenden Kommentare und Kommuniqués der Fed. Sollte es hier negative Überraschungen für den Goldmarkt geben, könnte es für das Edelmetall noch einmal eng werden. Aus charttechnischer Sicht gilt es, einen Rücksetzer unter die 1.870 US-Dollar zu verhindern. Tritt dieser Fall dennoch ein, ist Obacht geboten. Auf der Oberseite limitieren aktuell die Preisbereiche um 1.920 US-Dollar und 1.950 US-Dollar. 
 


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