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Börse atmet auf Meta: Trotz schwacher Zahlen steigt die Aktie über 20 Prozent – Die Gründe

Meta ist zum Jahresstart so langsam gewachsen wie zuletzt zum Börsengang vor zehn Jahren. Die Aktien der Facebook-Muttergesellschaft stiegen nachbörslich dennoch um knapp 20 Prozent. Auch der Nasdaq profitiert davon.

Metas erster Quartalsbericht nach dem historischen Aktiencrash wurde vorgelegt. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer, die im vierten Quartal erstmals rückläufig war, erholte sich leicht von 1,93 Milliarden auf 1,96 Milliarden.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal um sieben Prozent auf 27,9 Milliarden US-Dollar. Es ist das erste Mal in der zehn-jährigen Geschichte von Facebook als börsennotiertes Unternehmen, dass das Wachstum im einstelligen Bereich lag.

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Für das zweite Quartal prognostizierte Facebook einen Umsatz von 28 bis 30 Milliarden US-Dollar und liegt damit unter den Analysten-Schätzungen. Auch hier verwies das Unternehmen auf den anhaltenden Krieg in der Ukraine als einen Faktor.

Der Nettogewinn betrug im ersten Quartal 7,47 Milliarden US-Dollar oder 2,72 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten mit einem Gewinn von 2,56 US-Dollar je Aktie gerechnet.

Meta senkte seine Gesamtausgabenprognose für 2022 auf 87 bis 92 Milliarden US-Dollar.

Im Analysten-Call bekräftigte CEO Mark Zuckerberg, dass es noch Jahre dauern werde, bis Metas Reality Labs-Einheit, die AR- und VR-Technologien entwickelt, einen bedeutenden Beitrag zum Geschäft leisten kann.

Noch in diesem Jahr soll das Virtual-Reality-Headset mit dem Codenamen Project Cambria auf den Markt gebracht werden. Das Headset soll für die Arbeit als Ersatz für einen Laptop dienen.

Sorgen der Anleger, dass Metas Hauptgeschäft und Gewinnmotor – die Werbung in den sozialen Medien – an Schwung verliert, scheinen zumindest vorerst vom Tisch. Dennoch bleiben viele der Herausforderungen bestehen. So räumte Zuckerberg ein, dass die Video-Sharing-App TikTok, die dem chinesischen Unternehmen ByteDance gehört, eine ernsthafte Konkurrenz für die Aufmerksamkeit junger Nutzer darstellt.

Trotz der nachbörslichen Erholung notiert die Meta-Aktie auf Jahressicht immer noch tiefrot. Seit Beginn des Jahres hat der Titel fast die Hälfte seines Wertes verloren. Sollte sich die Kurserholung am Donnerstag fortsetzen und den Handelstag mit einem Plus von 19,1 Prozent oder mehr beenden, wäre dies der zweitbeste Tag für die Aktie aller Zeiten und der größte Zuwachs seit Juli 2013.

Wie Bloomberg berichtet, macht Metas nachbörslicher Kurssprung ein Drittel der Nasdaq 100-Futures-Gewinne aus. Meta hat eine Gewichtung von drei Prozent im Nasdaq 100 und 1,1 Prozent im S&P 500.

Laut Marketscreener wird der Titel von 54 Analysten gecovert, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 315,51 US-Dollar. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von über 80 Prozent.

Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion




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