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Biofrontera: Großes Erholungspotenzial

Die Corona-Pandemie habe bei der Biofrontera AG laut SMC-Research 2020 zu einer Unterbrechung des Wachstumskurses und höherem Finanzbedarf geführt, der in dem IPO der US-Tochter Biofrontera Inc. gemündet sei. Inzwischen halte die AG nicht mehr die Mehrheit an der US-Gesellschaft, partizipiere aber an der Entwicklung in den USA über Lizenzeinnahmen. SMC-Analyst Holger Steffen erwartet jetzt anhaltendes Wachstum sowie einen zügigen operativen Break-even und sieht großes Erholungspotenzial für die Aktie.

Die Corona-Pandemie habe nach Darstellung von SMC-Research im Jahr 2020 für eine Unterbrechung des Wachstumsprozesses der Biofrontera AG gesorgt und auch den Finanzierungsbedarf erhöht. Als Reaktion darauf habe der US-Ableger Biofrontera Inc. im letzten Jahr ein IPO an der Nasdaq durchgeführt. Inzwischen sei die Beteiligung der AG an der US-Gesellschaft unter die 50-Prozent-Marke gesunken, weswegen diese im Abschluss für 2021 entkonsolidiert worden sei. Das sei mit einem hohen Entkonsolidierungsertrag verbunden gewesen, der zu einem Nettogewinn nach Anteilen Dritter von 38,3 Mio. Euro geführt habe. Aufgrund eines Lizenzabkommens werde die AG aber weiter stark an der Entwicklung in den USA partizipieren. Bis zu einem US-Umsatz von 30 Mio. US-Dollar erhalte sie nämlich 50 Prozent der Einnahmen. Darüber sinke der Anteil auf 40 Prozent und ab der Umsatzgrenze von 50 Mio. US-Dollar auf 30 Prozent. Zugleich sei die AG aber vollumfänglich von dem großen Kostenblock der US-Gesellschaft entlastet.

Für das laufende Jahr erwarte das Management der Biofrontera AG daher nicht nur ein Erlöswachstum – auf vergleichbarer Basis – von rund 40 Prozent auf einen Umsatz von 24 bis 27 Mio. Euro, sondern auch ein ausgeglichenes EBITDA (während es beim EBIT noch einen Fehlbetrag in niedriger einstelliger Millionenhöhe geben solle). Für das nächste Jahr habe man ein fortgesetztes Umsatzwachstum sowie positive EBITDA- und EBIT-Ergebnisse in niedriger einstelliger Millionenhöhe in Aussicht gestellt.

Dank zahlreicher Wachstumsinitiativen sehen die Analysten die Prognosen als gut unterfüttert an. Auch finanziell sei Biofrontera inzwischen deutlich besser aufgestellt. Wenn das Unternehmen noch eine weitere Finanzierungsmaßnahme durchführe, um Zahlungen aus einem Vergleich mit dem US-Konkurrenten DUSA (rd. 10 Mio. Euro) zu begleichen, wäre es weitgehend entschuldet, so das Researchhaus.

Die Analysten haben eine von der Hauptversammlung beschlossene Kapitalerhöhung einkalkuliert und sehen unverändert hohe Wachstumschancen. Aufgrund der potenziellen Verwässerung durch die KE und etwas höherer Kostenschätzungen in Reaktion auf die Unternehmensprognose habe sich ihr Kursziel von zuvor 4,15 Euro auf 3,50 Euro zwar reduziert, biete aber nach wie vor ein sehr hohes Erholungspotenzial für die Aktie. Die Analysten bekräftigen daher ihr Urteil „Speculative Buy“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 05.05.2022 um 9:00 Uhr)

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Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 05.05.2022 um 7:25 Uhr fertiggestellt und am 05.05.2022 um 8:30 Uhr von sc-consult GmbH (SMC-Research) erstmals veröffentlicht.

 

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2022/05/2022-05-05-SMC-Update-Biofrontera_frei.pdf

 

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.


Rating: Kauf
Analyst: Holger Steffen
Kursziel: 3,50 EUR


Nachrichtenquelle: Aktien Global
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Biofrontera: Großes Erholungspotenzial Die Corona-Pandemie habe bei der Biofrontera AG laut SMC-Research 2020 zu einer Unterbrechung des Wachstumskurses und höherem Finanzbedarf geführt, der in dem IPO der US-Tochter Biofrontera Inc. gemündet sei. Inzwischen halte die AG nicht mehr die …