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Krypto-Korrektur Bitcoin-Anleger: 40 Prozent sind in der Verlustzone – Wann endet der Crash?

Der Bitcoin notiert tief im Minus. Genau wie seine Investoren. Das stellt die Kryptowährung auch als Absicherung gegen die Inflation in Frage. Wann ist Tiefpunkt wohl erreicht?

Der Bitcoin ist seit seinem Höchststand im November um fast 55 Prozent gefallen. Wie neue Daten des Blockchain-Analytikunternehmens Glassnode zeigen, zieht diese Talfahrt rund 40 Prozent der Investoren in die Verlustzone.

Dieser Prozentsatz sei sogar noch höher, wenn man die kurzfristigen Anleger außen vorlässt, die erst in den vergangenen sechs Monaten eingestiegen sind. Der Bitcoin hatte in dieser Zeit seinen Höchststand von rund 69.000 US-Dollar erreicht.

Allein im vergangenen Monat fielen 15,5 Prozent aller Bitcoin-Wallets in einen nicht realisierten Verlust, berichtet CNBC. Die beliebteste Kryptowährung der Welt fiel auf die Marke von 31.000 US-Dollar und folgte damit dem Crash der Tech-Aktien. Die enge Korrelation von Bitcoin und dem Nasdaq lässt an der Annahme zweifeln, dass die Kryptowährung als Inflationsschutz fungiert.

Die Analysten von Glassnode stellten auch einen Zufluss von "dringenden Transaktionen" inmitten des jüngsten Ausverkaufs fest. Investoren zahlten dabei höhere Gebühren, um die Transaktionszeiten zu beschleunigen. Der Gesamtwert aller On-Chain-Transaktionsgebühren, die in der vergangenen Woche gezahlt wurden, erreichte 3,07 Bitcoin – der höchste bisher in den Daten erfasste Wert.

Bitcoin-Investoren scheinen in dieser volatilen Marktphase ihre Risiken verringern zu wollen. Das Researchhaus Fundstrat Global Advisors sieht den Boden bei etwa 29.000 US-Dollar pro Coin. Mittwochmittag notiert der Bitcoin bei knapp über 31.000 US-Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit zehn Monaten.

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Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion




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21 Kommentare
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Kommentare

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13.05.22 07:51:53
Wenn ich mich recht entsinne, wurde füher 1 PIZZA für 1 BTC als Zahlungsmittel akzeptiert.
Mehr würde ich für so ein Schneballsystem auch nicht riskieren, das reichlich Unterhaltungskosten verursacht. An denen sollten die Länder, neben den "Produzenten" (Umtauschsteuer), die BTC als "Zahhlungsmittel" (Zölle) aktzeptieren, "vollumfänglich" beteiligt werden.

Dann wird aus dem Schneeball schnell ein Schneebällchen und richtet weniger Schaden (Kriminelles System) an.

DIE ERBIN
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12.05.22 09:43:42
Mein Korrekturziel hat sich als zu optimistisch erwiesen, die Korrektur setz sich wohl ein wenig Fort??

Marktbereinigung!


Wird wenigstens das Original, der BITCOIN, am Ende gestärkt daraus hervorgehen??:rolleyes:
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12.05.22 09:37:04
Geld ist nicht weg ... sondern es haben nur Andere und die nehmen einem die Arbeit ab, es selbst aus zu geben.
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12.05.22 07:14:14
Coinbase 💩 wird im Falle eines Bankrotts auf die Einlagen, sprich Kryptos, seiner Anleger zugreifen können.
Ist das nicht ein tolles System? Ist ja wie bei den Banken, bei einem Bankrott sind die Einlagen futsch.
Mit einer kleinen Ausnahme, Fiat wird vom Staat bis zu xxK pro Person geschützt, Kryptos sind zu 100% weg!
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12.05.22 03:33:34
Zitat von Robota: https://solberginvest.com/blog/can-bitcoin-reach-one-million…


Ja, in ein paar Jahren werden die 21 Millionen Coins wohl - zusammen genommen - nur noch 1 Million USD wert sein. Sofern es nach Warren Buffett geht, sogar nur 25 Dollar ... :D

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Krypto-Korrektur Bitcoin-Anleger: 40 Prozent sind in der Verlustzone – Wann endet der Crash? Der Bitcoin notiert tief im Minus. Genau wie seine Investoren. Das stellt die Kryptowährung auch als Absicherung gegen die Inflation in Frage. Wann ist Tiefpunkt wohl erreicht?

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