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Starker Abverkauf Varta-Aktie tiefrot nach Quartalszahlen: Batterie-Hoffnung wird zum Sorgenkind

Varta hat am Donnerstag seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2022 präsentiert. An den Jahreszielen hält der Batterie-Konzern trotz globaler Krisen fest. Anleger trauen dem Braten nicht. Die Aktie fällt deutlich.

Varta peilt laut Pressemitteilung weiterhin einen Konzernumsatz von bis zu einer Milliarde Euro für das laufende Jahr an, was einem Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr gleichkäme. In den ersten drei Monaten des Jahres 2022 machte der MDAX-Konzern einen Umsatz von 185,3 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal lag dieser noch bei 204,3 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA sank um 21,8 Millionen Euro auf 38,1 Millionen Euro gegenüber dem ersten Quartal 2021.

Auch wenn die globalen Krisen nicht spurlos an uns vorübergingen, sei und bleibe Varta ein sehr gesundes Unternehmen, so Armin Hessenberger, CFO der Varta AG. Dennoch merkt er an: "Die steigenden Rohstoff- und Energiekosten können nur zeitverzögert an unsere Kunden weitergegeben werden, zudem belastet das Ergebnis die Projekt- und Anlaufkosten für die großformatige Lithium-Ionen Zellen, bei denen wir erste Umsätze im Jahr 2024 erwarten."

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Varta

Für das zweite Quartal 2022 erwarte Varta Umsätze zwischen 195 und 205 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITDA zwischen 34 und 38 Millionen Euro, wie es aus einer Mitteilung an die Investoren hervorgeht. Die Anleger sind dem Abverkauf nach zu urteilen skeptisch, ob der Batterie-Spezialist seine Ziele erreichen wird. Sie verlieren das Vertrauen. Der Aktienkurs steht im Xetra-Handel bei minus 13 Prozent (12.05.2022; 13:10 Uhr). Innerhalb des vergangenen Halbjahres ist das Wertpapier um 40 Prozent gefallen und steht nun bei circa 70 Euro. Das durchschnittliche Kursziel der Bankhäuser liegt ungefähr 50 Prozent darüber.

Noch vor sechs Monaten stand die Aktie bei knapp 120 Euro. Immer wieder wird Varta das Ziel von Short-Attacken. Bei der Bärenstimmung am Aktienmarkt rücken nun weitere Short-Stories in den Fokus einiger Anleger. Fünf heiße "Short-Titel", die satte Gewinne abwerfen könnten, hat unser Charttechnikexperte Stefan Klotter in seinem neuen Aktienreport Fast Break unter die Lupe genommen. Hier geht es zum kostenlosen Download.

Autor: Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion




Wertpapier



3 Kommentare
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Kommentare

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02.06.22 11:29:38
das wird nur noch von tief im minus steckenden gierhälsen aus der squeeze zeit mit immer abstruseren meldungen gehypt.seriös den 2 jahreschart beurteilen,und feststellen:looserpapier.
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13.05.22 02:53:50
.
Alfred Maydorn hilf ! ***** VARTA to the moon ****


Achtung, war nur Satire ... :laugh: ... denn sollte man auf Aktien-Tipps hören, wenn sie von einschlägig Vorbestraften kommen? :confused: :cry:
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12.05.22 16:33:36
Es gibt Zahlen zum Thema "wie der geneigte, börsenflüchtige Kleinanleger". Dieser würde sagen: "es läzft nit mer rund"!

12.05.22 FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Neugeschäft der deutschen Fondsbranche hat sich belastet durch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs zu Jahresbeginn abgeschwächt. Insgesamt warben die Vermögensverwalter in den Monaten Januar bis März netto rund 45,1 Milliarden Euro an neuem Kapital ein, teilte der Branchenverband BVI am Donnerstag in Frankfurt mit. Im vierten Quartal 2021 hatte die Branche noch 81,7 Milliarden Euro eingesammelt. Gedämpft worden sei das Neugeschäft durch den Einbruch der Aktienmärkte von Mitte Februar bis Anfang März, schreibt der BVI. Hier seien die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs zu spüren gewesen. Im Januar hatten Publikums- und Spezialfonds mit insgesamt 30,3 Milliarden Euro noch einen Rekordzufluss erhalten. Der Krieg in der Ukraine begann am 24. Februar. ( Unsere Fortsetzung des Textes lautet ) und dauert voraussichtlich noch Monate, siehe KRIM 2014 dann evtl. noch Jahre).

Und die ABSCHWÄCHUNG dürfte in erster Linie durch Realisierung von Kursgewinnen bei den Aktien stattfinden, die so exorbitant hoch gejubelt wurden wie VARTA.

So einfach geht Börse: Fonds ziehen Gelder ab und Analos empfehlen dem Anleger "günstige" Aktien, die bei 50 immer noch 100% über FAIR-VALUE liegen.
Frage dazu: Wie hoch ist der BW dieser Aktien dann?

DIE ERBIN

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