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Chemicals Report Weizen auf neuem Hoch; Bayer (BAYN) und Wacker Chemie (WCH) behauptet

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Frankfurt / Chicago 16.05.2022 - Weizen klettert in Chicago auf ein neues Hoch, nachdem Indien die Einstellung von Weizenexporten angekündigt hatte. Im deutschen Handel klettern unter anderem Bayer und Wacker Chemie.

Die ohnehin angespannte Lage an den Getreidemärkten wird weiter verschärft durch die Ankündigung Indiens, den Export von Weizen einzustellen. Dies sorgte für einen neuen Preissprung, der die Preise in Chicago auf ein neues Hoch trieb. Auch in Paris sind die Preise deutlich geklettert.

Grund für die anhaltend hohen Notierungen ist der russische Überfall auf die Ukraine, der zu massiven Verwerfungen an den Märkten geführt hat. Der Exporthandel der Ukraine ist fast vollständig zum Erliegen gekommen, gleichzeitig hat Russland begonnen, ukrainisches Getreide auf dem Weltmarkt anzubieten.

Gleichzeitig sorgen die Sanktionen gegen Russland dafür, dass die Fähigkeiten Moskaus, den Export voranzutreiben, eingeschränkt sind.

WASDE-Bericht mit vielen Unsicherheiten

Das USDA hat am Donnerstag den jüngsten WASDE-Bericht vorgelegt. Darin teilten die Ökonomen des US-Landwirtschaftsministeriums mit, dass es viele Unsicherheiten bei den Prognosen gebe, bedingt durch Russlands Angriff auf die Ukraine. Vor allem bei Weizen erfolgten einige Anpassungen.

So wurde die Prognosen für die USA im kommenden Handelsjahr um drei Prozent reduziert. Die Produktion soll bei 1,728 Mrd. Scheffel liegen, 83 Mio. mehr als vor einem Jahr. Die Erträge werden bei 46,6 Scheffel/Acre erwartet. Die Produktion von Winterweizen soll derweil um acht Prozent gegenüber dem laufenden Handelsjahr zurückgehen. Die US-Exporte von Weizen insgesamt sollen auf 775 Mio. Scheffel und damit das geringste Niveau sei 1971/72 sinken.

Die globale Produktion von Weizen soll im Handelsjahr 22/22 bei 774,8 Mio. Tonnen liegen, 4,5 Mio. Tonnen weniger als im Vorjahr. Zwar soll die Ernte in Kanada, Russland und den USA steigen, eine geringe Produktion in der Ukraine, Australien und Marokko kann davon jedoch nicht ausgeglichen werden. In der Ukraine allein soll die Produktion um 11,5 Mio. auf 21,5 Mio. Tonnen sinken.

Bei Mais wird in den USA ein Rückgang der Lagerendbestände im Jahr 22/23 um 80 Mio. Scheffel erwartet. Weltweit soll die Produktion, aber auch die Nachfrage von Mais zurückgehen, bedingt durch kleinere Ernten in der Ukraine, den USA, der EU und China. Brasilien, Argentinien, Serbien und Südafrika sollen mehr produzieren.

Bei den Sojabohnen wird eine US-Ernte von 4,64 Mrd. Scheffel erwartet, ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Global wird ein Anstieg der Sojaproduktion um 45,3 Mio. auf 394,7 Mio. Tonnen erwartet. Allein in Brasilien soll die Produktion um 24 Mio. auf 149 Mio. Tonnen steigen.

Juli-Mais steigt um 23,25 Cents auf 8,045 USD/Scheffel, Juli-Weizen verteuert sich um 61,5 Cents auf 12,39 USD/Scheffel und die Juli-Sojabohnen gewinnen 14,5 Cents auf 16,61 USD/Scheffel hinzu.

Die Aktienmärkte zeigen sich am Montag durchwachsen. Der Nikkei 225 stieg um 0,5 Prozent auf 26.547 Punkte, der Hang Seng Index stieg um 0,3 Prozent auf 19.950 Punkte, während der CSI 300 Index 0,8 Prozent auf 3.956 Punkte verlor.

Der Euro Stoxx verliert zur Stunde 0,9 Prozent auf 3.671 Punkte, der FTSE 100 Index gewinnt 0,4 Prozent auf 7.446 Punkte hinzu und der DAX gibt 0,9 Prozent auf 13.905 Punkte ab.

Der Dow Jones Index korrigiert um 0,7 Prozent auf 31.987 Punkte, die NASDAQ verliert 1,0 Prozent auf 11.691 Punkte.

In China wurde heute mitgeteilt, dass die Industrieproduktion im April um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat sank. Die Einzelhandelsumsätze gingen um 11,1 Prozent zurück und die Investitionen in Sachanlagen wuchsen seit Jahresbeginn um 6,8 Prozent.

Derweil wurde in Deutschland berichtet, dass die Großhandelspreise im April um 23,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen.

Im deutschen Handel geht es für die Papiere von KWS Saat um 2,6 Prozent auf 60,90 Euro nach unten. BASF geben 0,8 Prozent auf 48,97 Euro ab.

Derweil verbessern sich Bayer um 1,2 Prozent auf 62,26 Euro, für Symrise geht es um 1,0 Prozent auf 103,30 Euro nach oben. Wacker Chemie ziehen um 0,7 Prozent auf 158,30 Euro an und für Südzucker geht es um 0,6 Prozent auf 12,70 Euro nach oben.


In den kommenden Jahren werden massive Herausforderungen sehr viel globale Innovationskraft erfordern. Klimawandel und Bevölkerungswachstum sind dabei die wichtigsten Faktoren. Während der Klimawandel das Angebot von Rohstoffen zur Lebensmittelproduktion bedroht, bedeutet das starke Bevölkerungswachstum einen immer weiter steigenden Bedarf an eben jenen Lebensmitteln. Gleichzeitig werden Anforderung an die Lebensmittelsicherheit immer größer, wie das Verbot von Glyphosat eindrucksvoll zeigte.

MustGrow Biologics Corp. (WKN: A2PNS7) hat sich im Geschäftsfeld der Biopestizide positioniert. Dieser Bereich, der von zunehmend strengen gesetzlichen Anforderungen befördert bis zum Jahr 2027 auf 10,6 Mrd. USD anwachsen dürfte, liefert die Grundlage für eine nachhaltige Bekämpfung von Pflanzenschädlingen und -krankheiten. Das landwirtschaftliche Biotechunternehmen MustGrow setzt beim Schutz vor Schädlingen und Krankheiten auf die natürlichen Abwehrmechanismen von Senfkörnern. Das Produkt von Unternehmen ist bereits von der US-Umweltschutzbehörde EPA genehmigt.

In den vergangenen Monaten hat MustGrow Biologics wichtige Meilensteine erreicht. Ein großer Erfolg war die Bekanntgabe eines exklusiven Evaluierungs- und Optionsvertrages mit dem japanischen Konzern Sumitomo Corp., in dessen Rahmen MustGrows Technologie bewertet werden soll. Die entsprechende Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3yrIaeh

Im November 2021 meldete das Unternehmen erfolgreiche Feldversuche bei der Bekämpfung der Symptome der Erkrankung Fusarium-Welke TR4, welche das Gros der globalen Bananenproduktion bedroht. Die Versuche werden von Sumitomo Corp weitergeführt. Im Dezember wurde zudem eine Ausweitung der Kooperation mit Sumitomo. Dabei geht es sowohl um eine geographische Vergrößerung der Zusammenarbeit, sowie neue Anbaukategorien. Sumitomo teilte mit, dass Feldversuche in den USA die Wirksamkeit von MustGrows Biopestizid-Technologie bei der Behandlung von wichtigen Nematodenarten gezeigt hätten. Dies betrifft unter anderem die Produktion von Baumwolle, Sojabohnen und Kürbisgewächsen.

Ein weiterer großer Erfolg für MustGrow Biologics (WKN: A2PNS7) war die Bekanntgabe eines Exklusivvertrages mit dem Chemiekonzern BAYER. Im Rahmen dessen soll das wirtschaftliche Potential von MustGrows Technologien untersucht werden. Bayer erhält zudem die Option auf Exklusivrechte an Technologien zur Bodenbegasung, den Bioherbizid-Anwendungen und der Lebensmittelkonservierung für die Märkte Europa, Asien-Pazifik, den Nahen Osten und Afrika. Die entsprechende Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3FPviRW

MustGrow gab am 9. Februar bekannt, dass man Erfolge bei der Bekämpfung der Fusarium-Trockenfäule und der Keimunterdrückung bei Kartoffeln nach der Ernte erzielt habe. Dabei habe MustGrows Technologie, die auf der Senfpflanze basiert, führende synthetische Chemikalien übertroffen. Der Erfolg ermöglicht es den Partnern von Sumitomo und Bayer in ihren jeweiligen Regionen das Programm fortzusetzen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3GznJPP

Die Kollegen von SmallCap Investor TV haben sich jüngst mit Corey Giasson, CEO & President von MustGrow Biologics zusammengesetzt. Dabei ging es unter anderem um die Vereinbarungen mit BAYER und Sumitomo. Das gesamte Interview finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=We6R_9devx4 


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=We6R_9devx4

Am 2. März hat MustGrow ein Update über die jüngsten Entwicklungen im Unternehmen in den vergangenen Monaten veröffentlicht. Dabei geht es unter anderem um die Fortschritte in den Kooperationen mit Bayer und Sumitomo. So stellte Mustgrow unter anderem heraus, dass die erste EPA-Registrierung in den USA bereits in Bearbeitung ist. Die gesamte Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3sDgNgN

MustGrow hat am 15. März bekanntgegeben, die erfahrene Landwirtschaftsexpertin Laura Westby in das Board of Directors aufzunehmen. Westby soll ihre geschäftlichen und juristischen Erfahrungen hinsichtlich der Handelsvereinbarungen, der Strategie und das geistige Eigentum einbringen. Westby ist seit 2018 bei Invaio und wird im April 2022 als Chief Legal Officer und Chief Operating Offiver zu Oerth Bio gehen. MustGrows Chairman Brand Munrow teilte mit: „Ein Director vom Kaliber von Frau Westby ist eine perfekte Ergänzung für das Team von MustGrow, insbesondere aufgrund ihres Fachwissens bei Fusionen&Übernahme-Transaktionen in der globalen Landwirtschaft sowie im Bereich des geistigen Eigentums.“ Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3tVa3ul

MustGrow hat am 20. April mitgeteilt, dass man mit Janssen PMP eine exklusive weltweite Kooperation vereinbart hat. Janssen PMP ist ein Geschäftsbereich von Janssen Pharmaceutica NV, welche Teil der Janssen Pharmaceutical Companies von Johnson & Johnson sind. MustGrow und Janssen PMP haben im Rahmen des Vertrages vereinbart, MustGrows senfbasierte Technologien für bestimmte Anwendungen zur Lagerung von Lebensmitteln nach der Ernte zu testen und zu entwickeln. Janssen PMP, welche alle Test- und Entwicklungsarbeiten finanzieren und vorantreiben wird, erhält das Recht, die entwickelten Technologien weltweit zu testen.

MustGrow hat zudem mitgeteilt, dass man weiterhin Feldversuche, sowie F&E und regulatorische Entwicklungen hinsichtlich der Anwendung zur Konservierung von Lebensmitteln nach der Ernte in bestimmten Marktsegmenten durchführen. Dazu zählt die Kooperation mit Bayer und mit der japanischen Sumitomo Corp.

Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3xCzC6Q

Der Analyst Yue Ma von Research Capital hat kürzlich seine Einschätzung für MustGrow angepasst. Das Kursziel liegt weiterhin bei 5,60 CAD. Die Aktualisierung erfolgte, nachdem MustGrow kürzlich die Forschungs- und Entwicklungskooperation mit Janssen PMP bekanntgegeben hatte. Janssen PMP sei damit der dritte große Partner, den MustGrow nach Sumitomo und Bayer an Bord holen konnte. Die Kooperation mit Janssen PMP dürfte für MustGrow solide sein, da das Unternehmen rund 50 Jahre Erfahrung in der Erntenachbehandlung hat und über ein starkes Vertriebsnetz verfügt. Die Kooperation mit den drei großen Unternehmen sieht Analyst Yue Ma als ersten, aber wichtigen Schritt, um den kommerziellen Erfolg zu erreichen.

MustGrow Biologics Corp. (WKN: A2PNS7) ist günstig bewertet und kann eine hervorragende Aktienstruktur vorweisen. 22 Prozent der Anteile werden von Management und Insidern kontrolliert. Daneben ist der Kassenbestand eine gute Voraussetzung zur Umsetzung der aktuellen Pläne. Mit Fortschritten bei Problemen, für die es bisher keine Lösung gab, dürfte sich MustGrow zu einem Übernahmekandidaten für Branchenriesen wie Bayer oder Syngenta entwickeln.


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Nachrichtenquelle: Shareribs
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