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Warren Buffett investiert über 50.000.000.000 in diese Aktien!

Das Orakel von Omaha ist wieder zurück. Auf den Gedanken kommt man, wenn man sich die letzten Aktienkäufe des Starinvestors Warren Buffett anschaut. Hier wurde die Liste der gekauften Aktien immer länger. 

Chevron, Occidental Petroleum, HP

Neben bereits bekannten Aktienkäufen von Chevron und Occidental Petroleum legte sich Warren Buffett auch Aktien des Computerherstellers Hewlett Packard ins Depot. Die Rechnung: mehr als 50 Mrd. US-Dollar.

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Hierbei handelt es sich nur um die großen Käufe, die bereits vor Veröffentlichung der berüchtigten 13F-Berichte bekannt waren. Sie sind verpflichtend von allen institutionellen Vermögensverwaltern mit einem Anlagevolumen von mindestens 100 Mio. US-Dollar vierteljährlich zu veröffentlichen. In ihnen kann man die Aktivitäten des letzten Quartals nachvollziehen – eine gute Inspirationsquelle für alle, die Warren-Buffett-Copycats sind.

Weitere Käufe im Warren-Buffett-Portfolio

Aber zurück zu dem aktuellen Aktienportfolio. Nach wie vor ist Apple die größte Position in dem mittlerweile 390 Mrd. US-Dollar schweren Anlagevehikel der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway.

Die spannendste Neuinvestition war jedoch die amerikanische Großbank Citigroup. Rund 3 Mrd. US-Dollar investierte Warren Buffett in das amerikanische Geldhaus. Damit wettet er möglicherweise auf eine weitere Erholung des Banken- und Finanzsektors. Besonders die steigenden Zinsen in Amerika könnten der Citigroup Rückenwind geben.

Der aktuelle Zeitpunkt könnte nicht idealer sein. Die Aktien der Citigroup befinden sich seit Längerem sich im Rückwärtsgang. Seit Jahresanfang haben sie fast 20 % verloren. Der Kursverlust über ein Jahr gesehen beläuft sich auf über 34 % (Stand: 17.5.2022).

Ukraine-Konflikt belastet Citigroup

Der Ukraine-Konflikt führt bei der US-Großbank zu außergewöhnlichen Verlusten von bis zu 3 Mrd. US-Dollar. Fast 10 Mrd. US-Dollar hoch ist das Engagement in Russland. 

Die Bewertung ist mittlerweile spottbillig: ein erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7,1 bei einer Dividendenrendite von 4,3 % und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,5 (Stand: 17.5.22, Reuters).

Teuer waren Banken in der Vergangenheit nur selten. Das lag einerseits daran, dass erst einmal die Lasten aus der Finanzkrise abgearbeitet werden mussten. Auf der anderen Seite gab es viele Investoren, die sich mit Banken in der Finanzkrise ordentlich die Finger verbrannt hatten und sie deshalb lange Zeit mieden.

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
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