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Chemicals Report Weizen rutscht ab, Sojabohnen leichter; Wacker Chemie (WCH) und Bayer (BAYN) fest

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Frankfurt / Chicago 18.05.2022 - Die Agrarfutures zeigen sich in Chicago derzeit uneinheitlich. Weizen gibt nach den jüngsten Höchstständen wieder deutlich ab. Im deutschen Handel klettern Wacker Chemie, während es für KWS Saat kräftig aufwärts geht.

Bei Weizen zeigt sich am Mittwoch eine deutliche Abkühlung. Das Getreide ist massiv angestiegen, bedingt durch den wegfallenden Export aus der Ukraine. Es wird erwartet, dass UN-Generalsekretär Guterres Gespräche mit Russland, der Ukraine, den USA, der Türkei und der EU öffentlich macht. Diese sollen zum Ziel haben, die Getreidelieferungen und den Export von Dünger aus Weißrussland und Russland wiederzubeleben. Die UN fürchtet eine globale Hungerkrise, wenn es hier keine Fortschritte gibt. Dies betrifft vor allem die Länder des globalen Südens.

Bei IKAR wurde mitgeteilt, dass Russland im Handelsjahr 22/23 85 Mio. Tonnen Weizen produzieren könnte, 39 Mio. Tonnen davon könnten exportiert werden. Eine solche Ernte könnte dazu beitragen, den Ausfall ukrainischer Lieferungen teilweise zu kompensieren.

Weiterhin im Raum steht derweil das angekündigte Exportverbot von Weizen durch Indien. Das Land kämpft mit einer Rekordhitze.

US-Weizen weiter in schlechtem Zustand

Das US-Landwirtschaftsministerium hat am Montag den jüngsten Crop Progress Report vorgelegt. Dieser zeigte, dass 49 Prozent der Ernte ausgebracht sind, 67 Prozent waren es im Schnitt der letzten fünf Jahre. Die Sojaernte ist zu 30 Prozent ausgebracht, 39 Prozent sind es üblicherweise.

Der Zustand von Winterweizen bleibt weiterhin schlecht. 27 Prozent wurden mit „gut“ und „sehr gut“ bewertet, im vergangenen Jahr waren 48 Prozent. 41 Prozent werden derzeit mit „sehr schlecht“ und „schlecht“ bewertet, gegenüber 19 Prozent vor einem Jahr.

Die jüngsten Exportinspektionen für die Woche bis zum 12. Mai zeigten Auslieferungen von 348.048 Tonnen Weizen, 1,036 Mio. Tonnen Mais und 784.187 Tonnen Sojabohnen.

Juli-Mais verliert aktuell 13,25 Cents auf 7,875 USD/Scheffel, Juli-Weizen rutscht um 38,5 Cents auf 12,39 USD/Scheffel ab und die Juli-Sojabohnen verbessern sich leicht um 3,5 Cents auf 16,825 USD/Scheffel.

Die Aktienmärkte zeigen sich am Mittwoch überwiegend leichter. In Asien kletterten der Nikkei 225 und der Hang Seng Index, der CSI 300 Index verlor jedoch vier Zehntel.

Der Euro Stoxx 50 korrigiert um 1,0 Prozent auf 3.705 Punkte, der FTSE 100 Index gibt 0,5 Prozent auf 7.479 Punkte ab. Der DAX notiert 0,8 Prozent auf 14.067 Punkte ab.

An der Wall Street verliert der Dow Jones Index 1,5 Prozent auf 32.176 Punkte und die NASDAQ gibt 1,8 Prozent auf 11.770 Zähler ab.

In der Euro-Zone wurde heute mitgeteilt, dass die Preise im April um 7,4 Prozent gestiegen sind, ein Plus von 7,5 Prozent wurde erwartet.

In den USA ist die Zahl der Baubeginne neuer Häuser im April um 0,2 Prozent auf annualisierte 1,724 Mio. zurückgegangen.

Im deutschen Handel verlieren Papiere von KWS Saat 2,7 Prozent auf 60,80 Euro. Bei Warburg Research wurde die Aktie von „kaufen“ auf „halten“ abgestuft, das Kursziel ging von 81 auf 65 Euro abwärts. Analyst Oliver Schwarz warnte vor einem schwierigen kommenden Geschäftsjahr hinsichtlich der Kosten.

Für BASF geht es um 1,1 Prozent auf 50,16 Euro abwärts. Südzucker verbilligen sich leicht auf 12,72 Euro.

Bayer notieren kaum verändert bei 64,03 Euro und Wacker Chemie ziehen um 3,9 Prozent auf 171,65 Euro an.


In den kommenden Jahren werden massive Herausforderungen sehr viel globale Innovationskraft erfordern. Klimawandel und Bevölkerungswachstum sind dabei die wichtigsten Faktoren. Während der Klimawandel das Angebot von Rohstoffen zur Lebensmittelproduktion bedroht, bedeutet das starke Bevölkerungswachstum einen immer weiter steigenden Bedarf an eben jenen Lebensmitteln. Gleichzeitig werden Anforderung an die Lebensmittelsicherheit immer größer, wie das Verbot von Glyphosat eindrucksvoll zeigte.

MustGrow Biologics Corp. (WKN: A2PNS7) hat sich im Geschäftsfeld der Biopestizide positioniert. Dieser Bereich, der von zunehmend strengen gesetzlichen Anforderungen befördert bis zum Jahr 2027 auf 10,6 Mrd. USD anwachsen dürfte, liefert die Grundlage für eine nachhaltige Bekämpfung von Pflanzenschädlingen und -krankheiten. Das landwirtschaftliche Biotechunternehmen MustGrow setzt beim Schutz vor Schädlingen und Krankheiten auf die natürlichen Abwehrmechanismen von Senfkörnern. Das Produkt von Unternehmen ist bereits von der US-Umweltschutzbehörde EPA genehmigt.

In den vergangenen Monaten hat MustGrow Biologics wichtige Meilensteine erreicht. Ein großer Erfolg war die Bekanntgabe eines exklusiven Evaluierungs- und Optionsvertrages mit dem japanischen Konzern Sumitomo Corp., in dessen Rahmen MustGrows Technologie bewertet werden soll. Die entsprechende Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3yrIaeh

Im November 2021 meldete das Unternehmen erfolgreiche Feldversuche bei der Bekämpfung der Symptome der Erkrankung Fusarium-Welke TR4, welche das Gros der globalen Bananenproduktion bedroht. Die Versuche werden von Sumitomo Corp weitergeführt. Im Dezember wurde zudem eine Ausweitung der Kooperation mit Sumitomo. Dabei geht es sowohl um eine geographische Vergrößerung der Zusammenarbeit, sowie neue Anbaukategorien. Sumitomo teilte mit, dass Feldversuche in den USA die Wirksamkeit von MustGrows Biopestizid-Technologie bei der Behandlung von wichtigen Nematodenarten gezeigt hätten. Dies betrifft unter anderem die Produktion von Baumwolle, Sojabohnen und Kürbisgewächsen.

Ein weiterer großer Erfolg für MustGrow Biologics (WKN: A2PNS7) war die Bekanntgabe eines Exklusivvertrages mit dem Chemiekonzern BAYER. Im Rahmen dessen soll das wirtschaftliche Potential von MustGrows Technologien untersucht werden. Bayer erhält zudem die Option auf Exklusivrechte an Technologien zur Bodenbegasung, den Bioherbizid-Anwendungen und der Lebensmittelkonservierung für die Märkte Europa, Asien-Pazifik, den Nahen Osten und Afrika. Die entsprechende Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3FPviRW

MustGrow gab am 9. Februar bekannt, dass man Erfolge bei der Bekämpfung der Fusarium-Trockenfäule und der Keimunterdrückung bei Kartoffeln nach der Ernte erzielt habe. Dabei habe MustGrows Technologie, die auf der Senfpflanze basiert, führende synthetische Chemikalien übertroffen. Der Erfolg ermöglicht es den Partnern von Sumitomo und Bayer in ihren jeweiligen Regionen das Programm fortzusetzen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3GznJPP

Die Kollegen von SmallCap Investor TV haben sich jüngst mit Corey Giasson, CEO & President von MustGrow Biologics zusammengesetzt. Dabei ging es unter anderem um die Vereinbarungen mit BAYER und Sumitomo. Das gesamte Interview finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=We6R_9devx4 


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=We6R_9devx4

Am 2. März hat MustGrow ein Update über die jüngsten Entwicklungen im Unternehmen in den vergangenen Monaten veröffentlicht. Dabei geht es unter anderem um die Fortschritte in den Kooperationen mit Bayer und Sumitomo. So stellte Mustgrow unter anderem heraus, dass die erste EPA-Registrierung in den USA bereits in Bearbeitung ist. Die gesamte Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3sDgNgN

MustGrow hat am 15. März bekanntgegeben, die erfahrene Landwirtschaftsexpertin Laura Westby in das Board of Directors aufzunehmen. Westby soll ihre geschäftlichen und juristischen Erfahrungen hinsichtlich der Handelsvereinbarungen, der Strategie und das geistige Eigentum einbringen. Westby ist seit 2018 bei Invaio und wird im April 2022 als Chief Legal Officer und Chief Operating Offiver zu Oerth Bio gehen. MustGrows Chairman Brand Munrow teilte mit: „Ein Director vom Kaliber von Frau Westby ist eine perfekte Ergänzung für das Team von MustGrow, insbesondere aufgrund ihres Fachwissens bei Fusionen&Übernahme-Transaktionen in der globalen Landwirtschaft sowie im Bereich des geistigen Eigentums.“ Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3tVa3ul

MustGrow hat am 20. April mitgeteilt, dass man mit Janssen PMP eine exklusive weltweite Kooperation vereinbart hat. Janssen PMP ist ein Geschäftsbereich von Janssen Pharmaceutica NV, welche Teil der Janssen Pharmaceutical Companies von Johnson & Johnson sind. MustGrow und Janssen PMP haben im Rahmen des Vertrages vereinbart, MustGrows senfbasierte Technologien für bestimmte Anwendungen zur Lagerung von Lebensmitteln nach der Ernte zu testen und zu entwickeln. Janssen PMP, welche alle Test- und Entwicklungsarbeiten finanzieren und vorantreiben wird, erhält das Recht, die entwickelten Technologien weltweit zu testen.

MustGrow hat zudem mitgeteilt, dass man weiterhin Feldversuche, sowie F&E und regulatorische Entwicklungen hinsichtlich der Anwendung zur Konservierung von Lebensmitteln nach der Ernte in bestimmten Marktsegmenten durchführen. Dazu zählt die Kooperation mit Bayer und mit der japanischen Sumitomo Corp.

Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3xCzC6Q

Der Analyst Yue Ma von Research Capital hat kürzlich seine Einschätzung für MustGrow angepasst. Das Kursziel liegt weiterhin bei 5,60 CAD. Die Aktualisierung erfolgte, nachdem MustGrow kürzlich die Forschungs- und Entwicklungskooperation mit Janssen PMP bekanntgegeben hatte. Janssen PMP sei damit der dritte große Partner, den MustGrow nach Sumitomo und Bayer an Bord holen konnte. Die Kooperation mit Janssen PMP dürfte für MustGrow solide sein, da das Unternehmen rund 50 Jahre Erfahrung in der Erntenachbehandlung hat und über ein starkes Vertriebsnetz verfügt. Die Kooperation mit den drei großen Unternehmen sieht Analyst Yue Ma als ersten, aber wichtigen Schritt, um den kommerziellen Erfolg zu erreichen.

MustGrow Biologics Corp. (WKN: A2PNS7) ist günstig bewertet und kann eine hervorragende Aktienstruktur vorweisen. 22 Prozent der Anteile werden von Management und Insidern kontrolliert. Daneben ist der Kassenbestand eine gute Voraussetzung zur Umsetzung der aktuellen Pläne. Mit Fortschritten bei Problemen, für die es bisher keine Lösung gab, dürfte sich MustGrow zu einem Übernahmekandidaten für Branchenriesen wie Bayer oder Syngenta entwickeln.


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Nachrichtenquelle: Shareribs
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