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Gold Korrektur und (k)ein Ende in Sicht…

Gold als sicherer Hafen zieht noch nicht. Das belegt unter anderem auch...

Unsere letzte Kommentierung zu Gold überschrieben wir an dieser Stelle mit „Der Damm hält (noch)!“. Zum damaligen Zeitpunkt konnte das Edelmetall noch den Preisbereich 1.900 US-Dollar / 1.870 US-Dollar erfolgreich verteidigen. Mittlerweile spielt sich das Handelsgeschehen eine Preisebene darunter ab. 

Rückblick. In der betreffenden Kommentierung hieß es unter anderem „[…] Der US-Dollar reagiert(e) entsprechend auf die Perspektiven und legt(e) am Devisenmarkt zu. Gold knickte vor dem Hintergrund der Dollarstärke ein, kann aber bislang die Zone 1.900 US-Dollar / 1.870 US-Dollar  verteidigen. Salopp formuliert: Der Damm hält noch. […] Aus charttechnischer Sicht gilt es, einen Rücksetzer unter die 1.870 US-Dollar zu verhindern. Tritt dieser Fall dennoch ein, ist Obacht geboten. Auf der Oberseite limitieren aktuell die Preisbereiche um 1.920 US-Dollar und 1.950 US-Dollar.“ 

In der aktuellen Phase kann Gold wenig von seiner eigentlichen Strahlkraft entwickeln. Die sich anbahnende Zinsentwicklung (vor allem in den USA) sowie der überaus robuste US-Dollar würgten bislang jegliche Erholungsversuche des Edelmetalls ab. Mit Blick auf die fragilen Aktienmärkte und der nicht minder fragilen geopolitischen Sicherheitslage müsste man meinen, dass das „Sichere-Hafen-Argument“ so langsam aber sicher positiven Einfluss auf die Goldpreisentwicklung gewinnen und Anleger und Investoren eigentlich in das Edelmetall treiben müsste. Vor dem Hintergrund der aktuellen Belastungsfaktoren kann sich dieses Argument aber offenkundig (noch) nicht durchsetzen. 

Gold als sicherer Hafen zieht noch nicht. Das belegt unter anderem auch die Bestandsentwicklung des weltgrößten physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Shares. Wir bemühen des Öfteren die Bestandsentwicklung des SPDR Gold Shares als rudimentären Indikator, um die Befindlichkeiten im Goldsektor zu erfassen. Nach einem kleinen Zwischenhoch der Bestände im April setzte zuletzt ein erneuter Aderlass ein. 

Der obere Gold-Chart offenbart eine Vielzahl negativer Aspekte. Das Edelmetall hat wichtige Unterstützungen unterschritten (zuletzt die Zone 1.900 US-Dollar / 1.870 US-Dollar) und notiert zudem unterhalb der 200-Tage-Linie. Zudem wird das Handelsgeschehen von durchbrochenen Aufwärtstrends sowie intakten Abwärtstrend dominiert. Dass Gold zu Wochenbeginn bereits kurzzeitig unter die 1.800 US-Dollar lief, hellte die Lage auch nicht unbedingt auf. 

Kurzum. In der aktuell angespannten und von vielen Herausforderungen geprägten Phase sind weitere Abgaben nicht auszuschließen. Auf der Unterseite verfügt Gold mit den Preisbereichen um 1.750 US-Dollar und 1.720 US-Dollar (markanter Doppelboden) aber noch über zwei wichtige und vermeintlich tragfähige Unterstützungen. Diese könnten durchaus noch ins Spiel kommen, sollten die 1.800 US-Dollar signifikant unterschritten werden. Allerdings ist Gold mittlerweile stark überverkauft. Gegenbewegungen auf der Oberseite könnten daher jederzeit starten. Sie erlangen jedoch erst charttechnische Relevanz, sollten sie das Edelmetall zurück über die 1.870 US-Dollar bzw. 1.900 US-Dollar führen können.
 


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