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Fundamentale Bewertung: Corona-Crash vs. Bärenmarkt

Da sich die Aktienmärkte schwach präsentieren, stellt sich die Frage, wie weit der Bärenmarkt noch reichen kann. Fundamentale Daten liefern Hinweise. ...

Die Kurserholung vom Wochenbeginn scheint bereits beendet oder hat zumindest einen Rückschlag erlitten. Im Target-Trend-Spezial war gestern vor Handelsbeginn schon zu lesen, dass der DAX vorgestern „sämtliche Kursgewinne des Handelsbeginn abgegeben hat und damit keine nachhaltige Stärke zu sehen ist. Daher muss man an der kurzfristigen Bodenbildung und Trendwende zweifeln. Das Chartbild ist weiterhin sehr bearish zu werten.

Und auch zum Euro STOXX 50 lautete in der gestrigen Ausgabe das Urteil, dass das Chartbild klar bearish ist. „Zumal ein möglicher Doppelboden derzeit wenig wahrscheinlich ist, weil die jüngste Kurserholung bislang genauso schwach ausfällt wie im DAX.

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Euro STOXX 50 - Chartanalyse

Ein Doppelboden wäre möglich, wenn sich der Euro STOXX 50 genauso schnell erholen könnte wie beim ersten Anlauf auf die Marke von 3.387 Punkten. Doch aktuell sieht es eher danach aus, dass der Index schwach bleibt und noch ein Angriff auf das Korrekturtief erfolgt. In diesem Fall rechne ich auch mit einem Unterschreiten, was natürlich äußerst bearish zu werten wäre.

Doch DAX und Euro STOXX 50 sind durch die starken Kursverluste seit Monatsbeginn kurzfristig überverkauft. Und so könnte spätestens nach einem neuen Korrekturtief eine erneute Kurserholung einsetzen, womit eine Bärenfalle denkbar wäre.

Wie weit kann der Bärenmarkt noch reichen

Jedenfalls muss man aktuell noch mit weiter fallenden Kursen rechnen. Und daher stellt sich die Frage, wie weit der Bärenmarkt der Aktienindizes noch reichen kann.
Übrigens schreibe ich aktuell ganz bewusst von Aktienindizes, die sich inzwischen im Bärenmarkt befinden. Denn die meisten US-Aktien haben diese Phase schon vor einigen Monaten erreicht (siehe Börse-Intern vom 12. Januar: „Warum US-Aktien bereits in einem Bärenmarkt sind“.

Um die Frage nach dem weiteren Abwärtspotential zu beantworten, lohnt ein erneuter Blick in die Börse-Intern-Ausgabe vom 13. März 2020, auf die ich vorgestern bereits verwiesen hatte. Die damalige Analyse ist in mehrfacher Hinsicht interessant. Einerseits ist es rückblickend interessant zu sehen, dass ich damals zu Schnäppchenkäufen aufrief und nur drei Tage später das Crash-Tief erreicht wurde. Danach trat genau das Szenario ein, welches ich beschrieben hatte: Es kam „zu einer extremen (Erholungs-)Rally an den Aktienmärkten“, getrieben durch eine zurückkehrende „Konsumnachfrage bei zunächst noch beschränktem Angebot und der weiterhin extrem expansiven Geldpolitik“, wodurch die Inflation wie erwartet angezogen hat. Andererseits sah ich seinerzeit Kaufkurse, weil die Helaba für den DAX ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von nur noch 10,2 berechnet hatte, wie die folgende Grafik zeigt.

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Gastautor: Sven Weisenhaus
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