checkAd

dpa-AFX Überblick KONJUNKTUR vom 23.06.2022 - 17.00 Uhr

ROUNDUP: Unternehmen im Euroraum deutlich pessimistischer

LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Juni deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global (ehemals IHS Markit) fiel zum Vormonat um 2,9 Punkte auf 51,9 Zähler, wie die Marktforscher am Donnerstag in London nach einer ersten Umfragerunde mitteilten. Das ist der tiefste Stand seit knapp eineinhalb Jahren. Analysten hatten mit einer wesentlich moderateren Eintrübung auf 54,0 Punkte gerechnet.

GESAMT-ROUNDUP: Gas wird in Deutschland Mangelware - Russen rücken vor

KIEW/MOSKAU/BRÜSSEL - Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine klettern die Preise für Lebensmittel und Sprit - und nun wird auch noch das Gas sehr knapp. Wegen extrem gedrosselter Lieferungen aus Russland rief die Bundesregierung am Donnerstag die Alarmstufe im "Notfallplan Gas" aus. Wirtschaftsminister Robert Habeck mahnte Firmen und Verbraucher, Gas zu sparen. Nötig sei eine "nationale Kraftanstrengung". Vier Monate nach Kriegsbeginn wollte die Europäische Union am Abend der Ukraine den Status eines EU-Beitrittskandidaten zuerkennen, auch als Zeichen der Solidarität. Russlands Truppen verschärften ihre Angriffe in der Ostukraine, doch zugleich deuteten sich Fortschritte an bei den Verhandlungen zur Auflösung der russischen Getreide-Blockade in den Schwarzmeer-Häfen.

Bundesbank-Chef: Höhere Inflation darf sich nicht festsetzen

ELTVILLE - Bundesbank-Präsident Joachim Nagel hat davor gewarnt, dass sich die derzeit hohe Inflation festsetzt. "Als Mitglieder des EZB-Rates müssen wir dafür sorgen, dass sich die erhöhte Inflation mittelfristig nicht festsetzt", sagte Nagel am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Eltville am Rhein laut Redetext. "Derzeit dürfen Zentralbanken aus meiner Sicht nicht zu spät und zu wenig reagieren." Andernfalls könnten noch stärkere Zinserhöhungen notwendig werden, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Dies würde viel höhere volkswirtschaftliche Kosten verursachen.

ROUNDUP/EU-Gipfel: Hoffnung für die Ukraine - Enttäuschung für den Westbalkan

BRÜSSEL - Die Europäische Union hat die Hoffnungen von sechs Balkan-Staaten enttäuscht, auf ihrem Weg in die EU voranzukommen. "Ich kann der EU nur mein tiefstes Bedauern ausdrücken", sagte der albanische Ministerpräsident Edi Rama am Donnerstag nach einem EU-Westbalkan-Treffen in Brüssel. "Nicht einmal ein Krieg in Europa, der zur globalen Katastrophe werden könnte, war dazu in der Lage, ihre Einheit herzustellen."


Seite 1 von 2



0 Kommentare
Nachrichtenagentur: dpa-AFX
 |  101   |   |   

Schreibe Deinen Kommentar

Disclaimer

dpa-AFX Überblick KONJUNKTUR vom 23.06.2022 - 17.00 Uhr ROUNDUP: Unternehmen im Euroraum deutlich pessimistischer LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Juni deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global (ehemals IHS Markit) fiel zum Vormonat um 2,9 Punkte auf 51,9 …

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel