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Gold: Ein Flat, wie es im Buche steht

Die US-Inflation ist erneut gestiegen, kräftiger als erwartet. Das hat Gold erneut einen Schlag versetzt. Doch es gibt Szenarien für steigende Goldpreise. ...

Inhaltsverzeichnis

Der letzte Inflationsschock?

Die Inflation in den USA ist im Juni weiter gestiegen und deutlich höher ausgefallen als erwartet. Der Verbraucherpreisindex legte gegenüber dem Vormonat um +1,3 % zu, statt erwarteter +1,1 %, nach +1,0 % im Monat zuvor. Die jährliche Inflationsrate kletterte dadurch auf +9,1 %. Erwartet worden war hier ein Anstieg auf +8,8 %, nach +8,6 % im Mai.

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Inflation der USA (jährlich)

Zudem gab die jährliche Rate der Kerninflation zwar von +6,0 % auf 5,9 % nach und sie ermäßigte sich damit den dritten Monat in Folge, doch wurde hier ein stärkerer Rückgang auf +5,7 % prognostiziert.

Kleine Schockreaktion an den Börsen

Die Börsen sehen angesichts dieser Daten wieder ein starkes Eingreifen der US-Notenbank und haben entsprechend reagiert. Die Aktienkurse gaben nach, die Renditen am Anleihemarkt zogen an und der Dollar gewann gegenüber dem Euro wieder an Stärke.

Chinas Exportmotor läuft wieder

Zuvor gab es allerdings weitere Anzeichen dafür, dass das Schlimmste bald hinter uns liegen könnte. Denn gestern früh kam die Meldung, dass die chinesischen Exporte im Juni überraschend deutlich zugelegt haben. Sie stiegen sogar so stark wie seit fünf Monaten nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Ausfuhren um 17,9 %, wie aus Daten der chinesischen Zollbehörde hervorgeht. Ökonomen hatten „nur“ mit einem Zuwachs von 12 % gerechnet.

China Exporte

Im Mai hatte das Plus bereits bei 16,9 % gelegen. Und damit sieht es nun so aus, dass der Abwärtstrend bei den Exporten, den es durch die scharfen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus gegeben hatte, durchbrochen ist.

Zwar treiben auch höhere Preise den Wert der Exporte nach oben, dennoch scheint sich der Handel mit Waren aus China zu normalisieren. Behördenangaben zufolge liegt der tägliche Container-Umschlag im wichtigen Hafen von Shanghai inzwischen auch wieder bei mindestens 95 % des Vorjahresniveaus. Und wenn die Logistik wieder wie gewohnt funktioniert, dürfte dies die Lieferkettenprobleme langsam lösen. Dadurch könnten Preise sinken und die Inflation zurückgehen. Gut möglich also, dass die Märkte heute den letzten Inflationsschock erleben mussten.

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Gastautor: Sven Weisenhaus
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