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Bringt der Sommer die Wende am Aktienmarkt?

Bringt der Sommer die Wende am Aktienmarkt?

In der Urlaubszeit ist es am Aktienmarkt normalerweise ruhig. Dieses Jahr dagegen ist an der Börse eher mit einem „Aktiv-Urlaub“ zu rechnen. Es deuten sich Entwicklungen an, die die Aktienstimmung stabilisieren. Zwar werden damit die schwer einschätzbaren Krisen nicht komplett gelöst, doch ist ein weiterer Aktieneinbruch nicht mehr wahrscheinlich. 

Das Katz und Maus-Spiel Putins sollte Europa nicht mitspielen

Russisches Gas fließt wieder nach Deutschland. Denn würde der russische Präsident alles auf null setzen, verlöre er seinen entscheidenden Trumpf auf einen Schlag und würde auch bei den letzten Putin-Verstehern in Ungnade fallen. Dennoch kann Europa nicht entspannt sein. Jeden Tag aufs Neue werden wir das Gänseblümchenorakel befragen müssen. Er liebt mich, er liebt mich nicht, konkret: Er liefert, er liefert nicht, noch konkreter: Wie viel liefert er und wie viel liefert er nicht.

Die permanente Gefahr, dass Europa über die Energie-Klippe in ein tiefes Wirtschafts-Loch fällt, die zunehmende Kriegsmüdigkeit bei uns sowie die Angst, im Winter in der Wohnung seinen eigenen Atem sehen zu müssen, sprechen dafür, dass die westliche Sanktionskeule zukünftig mit weniger Schmackes geschwungen wird. Die Furcht der Politiker vor den Wählern ist groß.

Es ist zu hoffen, dass eine pragmatische Energiepolitik Raum greift, um dem lupenreinen Aggressor Putin nicht weiter die energieseitige Destabilisierung Europas über Deutschland als Ankerstaat zu ermöglichen.

Jedes Springen über den ideologisch verseuchten Schatten, der durch viel Heuchelei und teilweise bewusst unsaubere Argumentation noch schattiger wird, würde Verbrauchern, Unternehmen, der Wirtschaft, dem Wohlstand und schließlich Aktien guttun. Kurze Frage: Woher kommt eigentlich der Strom, wenn im Winter Millionen von elektrischen Heizlüftern mit einer Leistung von jeweils 2 kW laufen? Schon aktuell befinden sich die Strompreise auf Rekordniveau.

Gibt es in China bald wieder den Tag der offenen Tür?

Unzählige Industrieunternehmen aus Deutschland sitzen auf Aufträgen wie die Henne auf unausgebrüteten Eiern. Tatsächlich können diese aus Mangel an Vorprodukten aus China nicht abgearbeitet werden, sozusagen schlüpfen. Doch besteht die berechtigte Hoffnung, dass sich nach dem Parteitag der KP im Oktober, auf dem sich Xi Jinping als Corona-Besieger feiern lassen will, die Schotten wieder öffnen. Nicht zuletzt schädigt die Kasernierung China selbst, das von einer - wenn man ehrlich messen würde - Rezession heimgesucht wird. China kann auf den Außenhandel nicht verzichten.

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Gastautor: Robert Halver
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