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Nach Finanzskandal Wie steht es um den Wirecard-Skandal und die Folgen für betroffene Anleger?

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Nach der Insolvenz des ehemals größten deutschen Finanzdienstleisters Wirecard pochen weiterhin zahlreiche Aktionäre auf Schadenersatz. Was für Betroffene derzeit gilt, lesen Sie hier.

Aktueller Stand um den Wirecard-Skandal

 

 

Die Zahlen sind gigantisch: Zehntausende sind betroffen von den Folgen des 1,9-Millionen-Euro-Betrugs, der die Anlegerinnen und Anleger insgesamt mehr als 20 Milliarden Euro gekostet hat. Trotzdem: In den vergangenen Monaten schien der Wirecard-Skandal mit all seinen Konsequenzen etwas in den Hintergrund geraten zu sein. Das könnte sich aber nun wieder ändern: Mit Spannung wird der Prozessstart gegen den ehemals größten deutschen Finanzdienstleister gewartet.

 

 

Rückblick auf den Zusammenbruch eines Finanzriesen

 

 

Vor der Insolvenz handelte es sich beim Wirecard-Konzern um ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München, auf das die Finanzwelt große Hoffnungen setzte. Der Finanzdienstleister schrieb offenbar gute Zahlen und galt als Vorzeige-Objekt der deutschen Finanzbranche. Bis am 25. Juni 2020 die Illusion zusammenbrach: 1,9 Milliarden Euro große Lücken blieben in den Bilanzen. Heutige Ermittlungen haben gezeigt: Diese Geldsummen hat es wohl nie gegeben.

 

Mittlerweile ist gegen drei wichtige Personen des Unternehmens Anklage durch die Staatsanwaltschaft München I. erhoben worden.

 

 

Prozessbeginn für Herbst 2022 geplant

 

 

Noch im Herbst dieses Jahres soll der Prozessauftakt stattfinden. Den Beteiligten könnte ein jahrelanges Verfahren bevorstehen, schätzen viele. Die Anschuldigungen allein nehmen bislang knapp 500 Seiten in den Dokumenten der Ermittlungsbehörden ein.

 

Dann wird sich das Verfahren wohl hauptsächlich um Markus Braun, den ehemaligen Vorstandschef von Wirecard, drehen. Bereits zwei Jahre sitzt er mittlerweile in Untersuchungshaft. So lange ist das nur möglich, wenn eine sehr lange Freiheitsstrafe bei einer Verurteilung zu erwarten ist.  

 

Braun gilt laut Staatsanwaltschaft als hauptverantwortlich. Er selbst weist zwar alle Vorwürfe zurück und beschuldigt den früheren Vorstandskollegen Jan Marsalek, der selbst allerdings seit Bekanntwerden des Skandals auf der Flucht ist.

 

 

Hintergründe zu den weiteren Beschuldigten

 

 

Außerdem hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den früheren Finanzmanager Stephan von Erffra sowie gegen den Kronzeugen und Statthalter des Unternehmens Oliver B. erhoben. Ersterer soll als Chef der Buchhaltung in den Betrug involviert gewesen sein. B. wiederum soll das Unternehmen unter anderem bei der Manipulation der Bilanzen beraten haben.

 

 

Schadenersatzansprüche der Aktionäre

 

 

Aufgrund des Betrugsverdachts können Anlegerinnen und Anleger auf Schadenersatz hoffen. Betroffen sind allgemein alle Anlegerinnen und Anleger, die durch die verspäteten oder falschen Informationen rund um die Wirecard AG einen finanziellen Schaden erlitten haben.

 

Insbesondere betroffene Verbraucherinnen und Verbraucher bezüglich folgender Aktien sollten umgehend handeln und sich an erfahrene Anwältinnen und Anwälte wenden:

 

  • Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060)
  • Von Wirecard herausgegebene Anleihen (WKN: A2YNQ5 / ISIN: DE000A2YNQ58)
  • Diverse Derivate, die auf der Wirecard-Aktie basieren, z.B. Zertifikate, Optionsscheine, Termingeschäfte oder andere Hebelprodukte

 

 

Wenden Sie sich an die Kanzlei Mingers.!

 

 

Sollten Sie durch den Wirecard-Skandal betroffen sein, wenden Sie sich schnellstmöglich an die Kanzlei Mingers. Wir prüfen Ihren Anspruch auf Schadenersatz. Vereinbaren Sie noch heute eine kostenlose Erstberatung – unsere Kontaktdaten finden Sie auf unserer Website. Oder Sie senden uns direkt eine Mail an office@mingers.law.

 

Weitere spannende Rechtsnews finden Sie außerdem auf unserem Blog oder unserem YouTube-Channel. Schauen Sie doch mal vorbei!

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Gastautor: Markus Mingers
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Disclaimer

Nach Finanzskandal Wie steht es um den Wirecard-Skandal und die Folgen für betroffene Anleger? Zehntausende Aktionäre sind von dem beispiellosen Finanzskandal um den Wirecard-Konzern betroffen – insgesamt geht es um Verluste von mehr als 20 Milliarden Euro. Umso gespannter scheint man weltweit daher auf den Beginn der Verhandlungen gegen das ehemalige Dax-Unternehmen zu schauen. Wann der Prozess startet und was für Betroffene gilt – wir haben die neuesten Entwicklungen zusammengefasst.

Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Verbraucherrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt für Verbraucherrecht, sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 20 Jahren ist er als Anwalt tätig. Als Inhaber von Mingers. Rechtsanwaltsgesellschaft erzielt er mit seinem Team bisher unbekannte Gewinne für Verbraucher. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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