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3 Top-Aktien, denen eine Rezession wenig anhaben sollte

Dass die Weltwirtschaft in eine Rezession rutschen wird, gilt unter vielen Wirtschaftsexperten als ausgemacht. Schließlich ist dies letztendlich das Ziel der anhaltend starken Zinserhöhungen diverser Notenbanken. Die Nachfrage soll geschwächt werden, um die hohe Inflation zu senken. Dies dürfte viele Unternehmen hart treffen. Denn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird zum Beispiel tendenziell weniger in neue Maschinen investiert, es wird weniger gereist, neue Autos werden seltener gekauft. Die folgenden drei Unternehmen sehe ich hingegen auch in Zeiten eines wirtschaftlichen Abschwungs gut aufgestellt.

Johnson & Johnson

Der US-Gesundheitsgigant Johnson & Johnson (WKN: 853260) ist für mich der Inbegriff einer nichtzyklischen Aktie. Dass das Unternehmen über alle Wirtschaftszyklen hinweg solide Ergebnisse liefern kann, lässt sich auch an der Dividendenhistorie ablesen. Seit 60 Jahren wird die Dividende in jedem Jahr erhöht – zuletzt um 6,6 %. Die aktuelle Dividendenrendite beträgt 2,8 % (Stand: 21.09.22, gilt für alle Angaben).

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Trotz makroökonomischer Schwierigkeiten soll der operative Umsatz in 2022 um ungefähr 7 % steigen, der angepasste Gewinn ungefähr 3 % höher als im Vorjahr ausfallen. Diese Steigerung wird besonders von den beiden großen Segmenten Pharmazie und Medizintechnik getragen. Der vom Umsatzanteil kleinste Bereich der Konsumgüterprodukte mit Marken wie bebe, Listerine und o.b. soll im Jahr 2023 abgespalten werden.

Während andere Unternehmen jetzt ihr Kapital zusammenhalten, verkündete Johnson & Johnson in diesem Monat ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 5 Mrd. US-Dollar. Ich deute dies als weiteres Zeichen der Stärke und empfinde das KGV von 21 als nicht zu hoch.

McDonald’s

McDonald’s (WKN: 856958) hat in vergangenen Rezessionen bewiesen, wie resistent das Fastfood-Geschäft ist. In der Finanzkrise (2008/2009) stieg der Gewinn weiterhin an. Selbst in der von Lockdowns geprägten Coronakrise im Jahr 2020 fiel der Gewinn „nur“ um 21 %. Bereits in 2021 wurde der Gewinn aus 2019 wieder übertroffen.

Meiner Einschätzung nach gibt es eine Reihe von Gründen für diese Krisenresistenz. Da ein Großteil der Restaurants von Franchisenehmern betrieben werden, ist das Geschäftsmodell extrem schlank. Die vergleichsweise günstigen Produkte sind auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für viele erschwinglich. Und die starke Marke (Nummer 9 der weltweit wertvollsten Marken laut Interbrand) verliert auch in Krisen nichts von ihrer Strahlkraft.

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The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
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