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Wer gewinnt, wer verliert? Pfund im Keller: Warum das für britische Aktien eine gute Nachricht ist

Das britische Pfund ist zum Wochenstart auf den niedrigsten Stand seit 1971 abgerutscht. Steuersenkungen auf Pump und eine zögerliche Zentralbank haben den Abwärtstrend beschleunigt. Was bedeutet das für Anleger?

Die britische Regierung hat das Pfund mit ihren Steuersenkungsplänen auf Talfahrt geschickt. Am Montag war die Währung auf unter 1,04 US-Dollar gefallen - der niedrigste Stand seit 1971. 

Der britische Ökonom Jim O'Neill sagte gegenüber dem Nachrichtensender CNBC: "Der Rückgang des Pfunds seit letzter Woche sollte nicht als bloße Folge der Dollarstärke missverstanden werden. Es ist die Folge eines extrem riskanten Haushalts des neuen Kanzlers und einer eher zaghaften Bank of England, die die Zinssätze trotz des eindeutigen Drucks bisher nur zögerlich angehoben hat."

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Morgan Stanley Analyst Graham Secker sieht das Pfund zum Jahresende auf die Marke von 1,02 US-Dollar zusteuern. Doch was schlecht für die Währung ist, müsse nicht schlecht für britische Aktien sein. Seckler setzt auf den Leitindex FTSE100, um von der schwachen britischen Währung zu profitieren.

Wie der Experte in einer Analyse am Montag erklärte, stammen 40 Prozent der Kapitalisierung des Index von Aktien, die ihre Einnahmen in US-Dollar ausweisen. Diese Aktien tragen zusammen fast 60 Prozent zu den Gewinnen des Index bei.

Sharon Bell, Europa-Analystin von Goldman Sachs, glaubt ebenfalls an die internationale Stärke des FTSE100 mit "vielen Rohstoff-, Konsumgüter- und Gesundheitsunternehmen, die außerhalb Großbritanniens Geld verdienen." Deshalb sei es nicht ungewöhnlich, dass der Index steige, wenn das Pfund falle, erklärte Bell gegenüber CNBC.

Auch der Senior Investment Stratege von Standard Chartered, Abhilash Narayan, sagte bei CNBC: "Der fiskalische Stimulus dürfte das Wachstum leicht anstoßen, während die Schwäche des Pfunds die Unternehmensgewinne stützt. Darüber hinaus dürfte Großbritannien mit seinen defensiven, value-orientierten Sektoren wie Energie und Finanzwerten sowie von der hohen Dividendenrendite profitieren", sagte er.

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Nicht nur Gewinner

Während internationale Konzerne also auf Rückenwind durch das schwache Pfund hoffen dürfen, könnte es für kleinere Unternehmen schwieriger werden. Goldman Sachs Analystin Bell meint dazu: "Die Verlierer sind die kleinen und mittleren Unternehmen, die Rohstoffe importieren, die nun teurer geworden sind. Einzelhändler sind ein gutes Beispiel. Einige der inländischen Banken reagieren ebenfalls empfindlich auf die Schwäche des Pfundes. Der FTSE 250, der stärker inländisch geprägt ist als der FTSE 100, wird ebenfalls tendenziell leiden, wenn das Pfund fällt."

Der FTSE 100 wird aktuell mit einem Minus von -0,06 % und einem Kurs von 7.014PKT gehandelt.

Autor: Julian Schick, wallstreet:online Zentralredaktion

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