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Zinsen auf Rekordhöhe – Größte Kryptos geben weiter ab

euro-banknotes-hang-on-a-clothesline-on-a-white-background-euro-money-with-white-clothespins-on-a_t20_pLNjWkDie vergangene Woche brachte eine leichte Markterholung mit sich, wenngleich die größten Kryptoassets – auf die wir das Hauptaugenmerk legen – nach wie vor in der Kapitulationsphase befindlich sind: Bitcoin hat um fast zwei Prozent verloren, während der Gesamtwert von Ethereum nach total value locked (TVL) fast drei Prozent einbüßte. Zugleich brachte die Woche auch drei Gewinner hervor, darunter das neuntgrößte Kryptoasset Solana, das – genau wie Metis – um sechs Prozent zulegte. Curve – ein Asset rund um eine Automated Market Maker (AMM)-Plattform – um 13,6 Prozent nach TVL zulegte. Wir stellen die Analyse von 21Shares vor. Entsprechende Produkte via ETPs auf alle relevanten Kryptos finden Sie auf der Seite der Börse München Gettex – hier

Abbildung 1

Quellen: 21Shares, Coingecko, DeFi Llamat

Spot- und Derivatemärkte

Abbildung 2

Quellen: Glassnode, Swissblock Technologies
Der Bitcoin steckt in der Kapitulationsphase: Auf der Grafik ersichtlich ist das Marktvolumen von Bitcoin auf den Spot- und Derivatemärkten der letzten 28 Tage, der Pfeil markiert das in diesem Jahr stattgefundene Meeting des Federal Open Market Committee – das wichtigste Gremium der US-Notenbank Fed, das für Entscheidungen der Geld- und Währungspolitik zuständig ist. Wie die Grafik zeigt, ist der Bitcoin zum ersten Mal in diesem Jahr unterverschuldet – an sich bereits ein Zeichen für eine Kapitulationsphase.

Wo steht Ethereum?

Abbildung 3: NUPL-Verhältnis von Ethereum

Quelle: Glassnode
Das NUPL (net unrealized profit and loss)-Verhältnis des zweitgrößten Kryptoassets Ethereum liegt aktuell bei -0,09, womit sich auch ETH (Ether) noch in der Kapitulationsphase befindet (in der obenstehenden Grafik in rot markiert). Aktuell liegt ETH damit bei einem ähnlichen Wert wie im Dezember 2016, als das Kryptoasset gerade einmal bei 8,4 US-Dollar und einer Marktkapitalisierung von 626 Millionen Dollar lag – nur wenige Monate, bevor es im Zuge einer allgemeinen Krypto-Euphorie  über ein Jahr rasant im Wert anstieg.

US-Basiszinsen erreichen 14-Jahres-Höchststand

In der dritten Sitzung in Folge erhöhte die Federal Reserve den Zinssatz um 75 Basispunkte, wodurch dieser den höchsten Stand seit 14 Jahren erreichte. Im gleichen Zuge sackten Dow Jones und andere, wichtige Indizes ab und fielen – im Falle Dow Jones – auf ein Niveau aus dem Jahr 2020. Auch das Transfervolumen von Stablecoins ging in der vergangenen Woche um 30 Prozent zurück, nachdem es in der Woche zuvor um satte 50 Prozent gestiegen war. Dies könnte auf das mögliche Verbot von nicht besicherten Stablecoins in den USA zurückzuführen sein.

Der entsprechende Gesetzesentwurf des Weißen Hauses sieht ein Verbot von algorithmischen Stablecoins – das sind solche Stablecoins, die über Smart Contracts an den Wert anderer Kryptoassets gebunden sind – für eine Dauer von zwei Jahren vor. Angesichts des „Depegs“ von UST im vergangenen Mai – die Stablecoin, die sich mit dem Wert des US-Dollars entwickeln sollte, verlor ihre Bindung zu eben jener Währung – überrascht es nicht, dass algorithmische Stablecoins – anders als Stablecoins, die ihre Bindung an den Dollar auf andere Weise aufrechterhalten – wenig Zukunft prognostiziert wird. Ein völliges Verbot junger Technologien – darunter auch algorithmischer Stablecoins – kann unser Ansicht nach jedoch den Fortschritt in diesem Bereich und künftige Verbesserungen behindern.

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Gastautor: Daniel Saurenz
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