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    Emilia Bolda erklärt: Warum es Hemmungen vor Geld-Investitionen gibt

    Aktiencoach Emilia Bolda erklärt: Warum Vorurteile gegen Geld unsere Investitionsbereitschaft hemmen

     

    Beim Thema Sparen sind die Deutschen nach wie vor eher konservativ und sicherheitsorientiert. Laut einer Umfrage aus dem Frühjahr 2022 setzen immer noch 35 % der Sparer auf Sparbuch und Spareinlagen – trotz der verschwindend geringen Verzinsung. In Aktien investierten hierzulande 2021 gerade einmal 7,3 % der Bevölkerung über 14 Jahre.

    Dabei dürfte jedem klar sein, dass nachhaltige Renditen nicht mit einem Sparbuch erzielt werden – selbst wenn der Zinssatz in Kürze eventuell wieder auf geradezu illusorisch erscheinende 3 % steigen sollte. Die aktuelle Inflation von 10% im September 2022 berücksichtigt, verliert das eigene Geld auf dem Sparbuch, wie in den meisten Jahren, an Wert. Sparer erkaufen sich “Sicherheit” mit sicherem Geldverlust. Die wenigsten realisieren den Umstand. Besser wäre ein möglichst breit angelegtes Portfolio mit einer Mischung aus risikoarmen und risikoreichen Anlagen. Denn: Je höher das “Risiko”, desto höher die Renditechancen!

    Gründe für die verhaltene Investitionsbereitschaft gibt es viele: Die bereits erwähnte Risikoscheu, tief verankerte Vorurteile gegenüber Geld und zu wenig Wissen über das Börsengeschehen, wie Expertin Emilia Bolda darlegt.

    Bild: emila-bolda Bildquelle: Emilia Bolda

     Finanzielle Bildung ist der Schlüssel zu mehr Wohlstand

    Auch Emilia Bolda, die heute als Aktiencoach agiert, sagt, dass fehlende Finanzbildung die Vorsicht der Sparer begründet. Wie sollte es auch anders sein in einem Land, in dem so wenig über Geld gesprochen wird wie anscheinend nirgendwo sonst auf der Welt. Für viele ist das nach wie vor ein absolutes Tabuthema. Was natürlich zur Folge hat, dass innerhalb der Familie wenig finanzielle Bildung stattfindet. Wer nicht drüber spricht, gibt auch kein Wissen weiter.

    Emilia Bolda rät, mehr Verantwortung für die eigene finanzielle Zukunft zu übernehmen, indem sie sich das nötige Wissen aneignen und durch erfolgreiche Investitionen ein eigenes Vermögen aufbauen. Denn gerade die klassischen Sparer sind es, die in ihrem späteren Leben aufgrund einer geringen Rente häufig von Altersarmut betroffen sind.

    Die persönliche Einstellung zu Geld spielt eine entscheidende Rolle

    Zum erfolgreichen Investieren gehört jedoch nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch das richtige Mindset. Und das ist oft abhängig davon, wie der Sparer aufgewachsen ist. War immer genug Geld da, oder musste jeder Cent umgedreht werden? Gab es in der Familie eventuell oft Streit wegen Geld? Wer als Kind schon solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat, für den wird Geld schnell zu einem negativen Trigger, der ein Leben lang gemieden wird. Häufig macht Emilia Bolda auch die Beobachtung, dass insbesondere Frauen ihr Leben lang die Verantwortung für ihre Finanzen erst an die Eltern, dann an den Partner abgeben.

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    Gastautor: Rainer Brosy
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    Emilia Bolda erklärt: Warum es Hemmungen vor Geld-Investitionen gibt Aktiencoach Emilia Bolda erklärt: Warum Vorurteile gegen Geld unsere Investitionsbereitschaft hemmen

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    Rainer Brosy
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    Rainer Brosy (B.Eng.) ist seit 10 Jahren Geschäftsführer einer Digital-Agentur und führt gerne Interviews mit Köpfen aus der Businesswelt.

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