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Schwellenländer Pictet Indian Equities

In dem durch steigende Zinsen und geopolitische Konflikte geprägten Marktumfeld fällt es schwer geeignete Anlagen zu finden.

Die Schwellenländer leiden je nach Größe des Defizits in der Leistungsbilanz unter dem starken US-Dollar und müssen ihre Zinsen anheben, um einen ungewünschten Kapitalabfluss zu vermeiden. Eine kleine Gruppe der Schwellenländer mit hohen Rohstoffexporten profitiert jedoch von hohen Rohstoffpreisen und ihre Währungen haben sich gegenüber dem US-Dollar positiv entwickelt.

Ein Land, welches derzeit wenig Schlagzeilen macht, ist Indien. Indien ist zwar von dem Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität im Rest der Welt und steigenden Zinsen auch betroffen, das Land weist jedoch im Vergleich zu den Industrienationen mit einem für 2023 geschätzten Wachstum von 6,5 Prozent eine deutlich höhere Wachstumsrate auf. Aufgrund eines Defizits in der Leistungsbilanz von 1,7 Prozent zum BIP und der Exponierung zu steigenden Ölpreisen und steigenden Zinsen hat die indische Währung kürzlich gegenüber dem US-Dollar einen historischen Niedrigstand erreicht.

Indien verfügt mit rund 500 Mrd. US-Dollar über relativ hohe Devisenreserven, aber Analysten erwarten eine weitere Abschmelzung, um die Währung zu verteidigen. Wenn sich die Zinsen und Rohstoffe normalisieren, sollte die Währung jedoch überproportional davon profitieren. Für Investoren, die nach einer Anlage in einem Land suchen, welches sich geopolitisch in einer vorteilhafteren Situation befindet, könnte ein Einstieg in den indischen Aktienmarkt daher jetzt interessant sein.

Wesentlich ist auch, dass das Wachstum in Indien auf breitere Füße gestellt wird, so zum Beispiel durch stärkere Anstrengungen in den sogenannten „second tier“ Städten und durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien. Der Anleger ist gut beraten, nicht auf Einzeltitel zu setzen, sondern aktiv gemanagte Fonds, beispielsweise der Pictet Indian Equities, ISIN LU0255979071.

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Gastautor: Uwe Eilers
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Disclaimer

Schwellenländer Pictet Indian Equities In dem durch steigende Zinsen und geopolitische Konflikte geprägten Marktumfeld fällt es schwer geeignete Anlagen zu finden. In früheren Marktphasen boten sich Staatsanleihen als sicherer Hafen an, aber gerade diese Anlageklasse hat in diesem Jahr besonders hohe Einbußen hinnehmen müssen. Auch geographisch ist die Wahl schwer, denn von der Krise sind praktisch alle Länder betroffen. Selbst China befindet sich aufgrund der Immobilienmarktkrise und der ungelösten Probleme im Zusammenhang mit Covid in einer schwierigen Verfassung.