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    Nur noch eine Notbesetzung?  1176  2 Kommentare Elon will bei Twitter aufräumen: Drohen jetzt Massenentlassungen?

    Die Washington Post berichtet von massiven Kürzungen im Hause Twitter und beruft sich dabei auf Insiderinformationen. Darauf reagieren Anleger: Die Aktie stürzt ab.

    Auf die Belegschaft von Twitter könnten in den kommenden Monaten Massenentlassungen zukommen, berichtet die Washington Post. Laut Interviews und Dokumenten, die dem Blatt vorliegen sollen, habe Tech-Milliardär Elon Musk potenziellen Investoren mitgeteilt, dass er plane, von den 7.500 Mitarbeitern rund 75 Prozent zu entlassen.

    Der Kurznachrichtendienst werde somit auf eine Notbesetzung von rund 2.000 Beschäftigten reduziert. Das könnte Twitter empfindlich treffen – wäre es dadurch doch außerstande, etwa schädliche Inhalte zu kontrollieren oder die Datensicherheit seiner Nutzer zu erhalten.

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    Der langwierige Übernahmeprozess sorgt schon seit Anfang April dieses Jahres immer wieder für Schlagzeilen. Alles begann mit Musks Angebot, den Kurznachrichtendienst für 44 Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen. Kurz darauf erklärte Musk den Deal einseitig für ausgesetzt, um dann im Juli das Angebot komplett zurückzuziehen. Seine Begründung: Twitter habe deutlich mehr Fake-Accounts als die genannten rund fünf Prozent, was sich negativ auf die Werbeeinnahmen auswirken könne.

    Im August folgte dann eine gerichtliche Auseinandersetzung: Twitter drängte – entsprechend dem Kaufvertrag – auf die Übernahme zum gebotenen Preis. Doch Musk hielt dagegen: Twitter habe vertragliche Pflichten verletzt. Der nötige Datenzugang, mit dem Musk die Unternehmenszahlen hätten überprüft können, sei ihm nicht bereitgestellt worden.

    Beobachter vermuteten als wahren Grund des Rückzugs jedoch die Kursverluste der Twitter-Aktien. Anfang Oktober dann die Wende: Musk rudert zurück und verkündet, Twitter nun doch zum ursprünglich genannten Preis von 54,20 US-Dollar pro Anteilsschein kaufen zu wollen. Das Verfahren Elon Musk vs. Twitter wird daraufhin gestoppt.

    Ob die Übernahme nun stattfindet oder nicht – das Unternehmen werde so oder so künftig von schmerzhaften Kürzungen betroffen sein, schreibt die Washington Post weiter und beruft sich auch dabei auf Insiderinformationen: Demnach seien etwa Kürzungen der Lohnsumme des Unternehmens bis Ende nächsten Jahres um etwa 800 Millionen US-Dollar geplant. Betroffen von den Kürzungen soll aber auch die Infrastruktur sein, einschließlich der Datenzentren.

    Auf diese Nachrichten reagieren Anleger prompt: Die Twitter-Aktie stürzt ab. Im Vergleich zum Vortag verliert sie mehr als fünf Prozent und notiert aktuell bei 50,36 Euro.

    Autor: ner für wallstreet:online Zentralredaktion

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    Verfasst vonJulian Schick
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