checkAd

3 Gründe, warum die Porsche-Aktie bald bis zu 30 % einbrechen könnte

Im Moment scheint alles super bei der neuen Porsche-Aktie zu sein. Aber der Schein könnte trügen. Hier kommen drei Gedanken zum aktuellen Lauf der Porsche AG (WKN: PAG911), die zur Vorsicht anhalten. Ich gehe deshalb davon aus, dass das Rückschlagspotenzial bis zu 30 % beträgt.

Der Zenit könnte in Kürze überschritten werden

Normalerweise blickt die Börse weit in die Zukunft, wenn sie Aktien bewertet. Mit aufwendigen Discounted-Cashflow-Modellen versuchen Analysten, den Wert der Barmittelüberschüsse der kommenden Jahrzehnte auf heute herunterzubrechen. Manchmal lassen sie sich dabei aber auch vom Hier und Jetzt treiben.

Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Dr. Ing. h.c. F. Porsche!
Long
Basispreis 100,00€
Hebel 14,69
Ask 0,81
Short
Basispreis 113,31€
Hebel 14,69
Ask 0,70

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Ein guter Lauf wird dann in die Zukunft projiziert, als ob die Bäume in den Himmel wachsen würden. Wir haben das 2021 gut bei Halbleiteraktien beobachten können. Aufgrund der Chipknappheit lief es bei den meisten exzellent. Volle Auslastung und hohe Margen ließen die Gewinne sprudeln. In diesem Jahr hat sich die Situation allerdings etwas entspannt und die Aktien haben sich halbiert.

Es ist keine gute Idee, einem Zyklushoch hinterherzulaufen“, schrieb ich dazu letzten Dezember. Was damals für Chipaktien galt, könnte heute auf Porsche zutreffen. Noch profitiert der Sportwagenbauer von dem hohen Auftragsbestand, der Inflationsangst und der allgemeinen Knappheit im Fahrzeugsektor.

All die Faktoren, die die Margen treiben, könnten sich jedoch schon bald abschwächen. Ob die Lust auf Luxus bei Rezession und steigender Arbeitslosigkeit immer noch so groß sein wird, ist fraglich. Von daher denke ich, dass sich die Aussichten im Laufe des Jahres 2023 zumindest temporär eintrüben werden. Viele Aktionäre würden wahrscheinlich verunsichert reagieren und Gewinne mitnehmen.

Mercedes-Benz bietet für weniger Geld mehr

Daneben denke ich, dass man Porsche am ehesten mit Mercedes-Benz (WKN: 710000) vergleichen muss. Der Lokalrivale verfügt ebenfalls über eine herausragende Marke und ist ähnlich im volumenstarken Luxus positioniert. Vor allem mit der Submarke AMG sucht Mercedes die direkte Konkurrenz.

Porsche mag bei Sportwagen auf größere Stückzahlen kommen, aber insgesamt ist Mercedes-Benz viel größer, wie ausgewählte Prognosezahlen für das Geschäftsjahr 2022 aufzeigen:
– Porsche: 38 Mrd. Euro Umsatz und 5 Mrd. Euro Nettogewinn bei gut 4 Mrd. Euro freiem Cashflow.
– Mercedes-Benz: 146 Mrd. Euro Umsatz und 13 Mrd. Euro Nettogewinn bei knapp 9 Mrd. Euro freiem Cashflow.

Man muss Porsche zugutehalten, dass es an der Schuldenfront deutlich besser dasteht. Dafür verfügt Mercedes-Benz aber auch über ein wertvolleres Beteiligungsportfolio und ein breiter diversifiziertes Produktportfolio.

Seite 1 von 2



AKTIENWELT360 – RISIKOHINWEIS FÜR KOSTENLOSE EMPFEHLUNGEN Risikohinweise für Aktienwelt360 Hinweis: Die Empfehlungen, die auf der kostenlosen Seite www.aktienwelt360.de veröffentlicht werden, sind Ergebnisse sowohl der angestellten Analysten von Aktienwelt360 als auch freiberuflicher Analysten. Die Empfehlungen stellen Meinungen der Analysten zu diesem Zeitpunkt und keine personalisierte Anlageberatung dar. Wenn Du eine persönliche Finanzberatung wünschst, dann wende Dich bitte an einen Anlageberater. Auf diesen Seiten findest Du Risikohinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 85WpHG und Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014 („MAR“) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von Aktienwelt360 bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig hierunter fallen. Diese Seiten wurden zuletzt am 5. Januar 2023 aktualisiert. Risikohinweis Die Anlageempfehlungen von Aktienwelt360 enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten (die „Informationen”), die als zuverlässig gelten. Aktienwelt360 hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und behauptet nicht die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen. Insbesondere, aber nicht beschränkt auf in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Markt- und/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. Aktienwelt360, die Anteilseigner und Angestellte behaupten auch nicht die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von Aktienwelt360 oder Freiberufler, die auf aktienwelt360.de schreiben, in verantwortlicher Stellung, z. B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten. Erklärung gemäß § 85 WpHG iVm der MAR sowie der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Die Empfehlungen, die auf der kostenlosen Seite www.aktienwelt360.de veröffentlicht werden, sind das Ergebnis sowohl angestellter als auch freiberuflicher Analysten von Aktienwelt360. Die Empfehlungen sind keine „offiziellen“ Empfehlungen der kostenpflichtigen Produkte der Aktienwelt360 GmbH, sondern stellen die Meinungen der Analysten zum betreffenden Zeitpunkt dar. Im Artikel benutzte Bewertungsmethodologie Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das jeweils analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z. B. Discounted-Cash-Flow (DCF)-Modell, Terminal-Multiple-Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“-Modell oder ähnliche, häufige und weit verbreitete fundamentale Bewertungsmethoden. Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch abhängig von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglicher Industrieveränderungen, Alternativen möglicher zukünftigen Entwicklungen, Ergebnissen der Unternehmensstrategie, Wettbewerbsdruck usw. angepasst wird. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht ausschließlich im Modell betrachtet werden, sondern eher als das wahrscheinlichste Ergebnis vieler möglicher zukünftiger Auswirkungen. Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z. B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen. Diese Ausarbeitung reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden. Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen. Die Ergebnisse der Analysen sowie die Meinungen der Analysten werden den analysierten Unternehmen vor der Veröffentlichung nicht offengelegt. Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in der jeweiligen Anlageempfehlung angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird. Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung der Gesamtperformance des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten. Marktschlagende: Es wird erwartet, dass die Gesamtperformance der Aktie in den nächsten drei bis fünf Jahren stärker als der jeweilige Vergleichsindex steigen wird. Profitabel: Es wird erwartet, dass die Gesamtperformance der Aktie in den nächsten drei bis fünf Jahren weniger als der jeweilige Vergleichsindex steigen wird, aber mehr als null. Negativ: Es wird erwartet, dass die Gesamtperformance der Aktie in den nächsten drei bis fünf Jahren fallen wird. Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Aktienwelt360 GmbH Wenn ein Analyst (Mitarbeiter sowie Freiberufler) von Aktienwelt360 über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt. Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (aktienwelt360.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offenlegen. Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Aktienwelt360: - jede Aktie, die sie besitzen, mindestens zehn volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von zwei vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht. Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die: - jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Aktienwelt360 schreiben, mindestens zehn volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von zwei vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.


2 Kommentare
Nachrichtenquelle: Aktienwelt360
 |  2778   |   |   

Schreibe Deinen Kommentar

Kommentare

Avatar
07.11.22 09:55:29
Du hast von Shorties Null Ahnung !!! 😱

30 % Rückschlagspotenzial ist völlig UNABHÄNGIG!!! vom Emissionskurs!!
Avatar
07.11.22 07:59:38
Woran erkennt man Shorties?
An Behauptungen die von vornherein nicht stimmen.

Hier ein sehr gutes Beispiel:
"Rückschlagspotenzial bis zu 30 %" meint hier Motley Fool.
So viel ist die Aktie noch gar nicht gestiegen als dass sie ein "Rückschlagspotenzial mit 30 %" hätte.

Disclaimer

3 Gründe, warum die Porsche-Aktie bald bis zu 30 % einbrechen könnte Im Moment scheint alles super bei der neuen Porsche-Aktie zu sein. Aber der Schein könnte trügen. Hier kommen drei Gedanken zum aktuellen Lauf der Porsche AG (WKN: PAG911), die zur Vorsicht anhalten. Ich gehe deshalb davon aus, dass das …

Nachrichten des Autors

1536 Leser
480 Leser
436 Leser
336 Leser
152 Leser
1940 Leser
1804 Leser
1536 Leser
1308 Leser
1184 Leser
5932 Leser
4260 Leser
4112 Leser
3400 Leser
3132 Leser
12413 Leser
9816 Leser
9341 Leser
7978 Leser
6056 Leser