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Volkswagen-Beteiligungen mit katastrophaler Entwicklung (außer Porsche)

Volkswagen (WKN: 766403) gibt fast monatlich eine Beteiligung bekannt. Meistens dreht es sich dabei um Energie, Batterien, Autonomie und Ladetechnik. Dafür hat der Konzern in den letzten Jahren viele Milliarden ausgegeben. Schließlich entscheidet sich an dieser Front, wer bei der Elektromobilität ganz vorne mitspielt.

Zuletzt war jedoch ein gewaltiger Wertverlust zu beobachten, der auch auf die Bilanz durchschlägt. Grund zur Sorge für Anleger? Lasst uns das genauer ansehen.

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Beteiligungen haben großen Einfluss auf die Bilanz

Im jüngsten Quartalsbericht war von einer Wertberichtigung auf Argo AI in Höhe von 1,9 Mrd. Euro zu lesen. Das Joint Venture für Technologien rund um das autonome Fahren wird aufgelöst. In der Gewinn- und Verlustrechnung sehen wir dies im „übrigen Finanzergebnis“.

Die Nutzfahrzeugtochter Traton (WKN: TRAT0N) wiederum hat Navistar International vollständig übernommen. Während sie damit der Weltmarktführerschaft ein Stück näher kommt, konnte der Deal den Kursverfall nicht aufhalten. Seit Sommer 2019 hat die Marktkapitalisierung etwa die Hälfte und damit rund 7 Mrd. Euro eingebüßt. Die 90-%-Beteiligung sorgte somit für eine Reduzierung des wirtschaftlichen Eigenkapitals von VW im Bereich von 6 Mrd. Euro.

Schon an diesen beiden Beispielen erkennt man, dass es hier um zweistellige Milliardenbeträge geht. Immerhin scheinen sich die Investitionen in die Batteriepartner Gotion und Freyr Battery (WKN: A3CT9J) bisher durchaus gelohnt zu haben. Auch dort hat VW große Summen im Feuer. Bei zwei anderen Beteiligungen ging es zuletzt steil bergab.

QuantumScape: Talfahrt nach dem Hype

Wie kommen Menschen darauf, einen Entwickler von Batteriezellen, der auf viele Jahre hinaus praktisch keine Umsätze schreiben würde, mit zig Mrd. US-Dollar zu bewerten? Genau das ist jedoch vor etwa zwei Jahren passiert bei der Aktie von QuantumScape (WKN: A2QJX9).

Natürlich konnte man sich ein Szenario ausmalen, wo QuantumScape mit seiner neuartigen Festkörpermaterialtechnik den globalen Markt dominiert und Milliardengewinne schreibt. Auf dem Weg dorthin wären dennoch zunächst Milliardeninvestitionen erforderlich gewesen. Es ergab einfach keinen Sinn, zumal auch eine große Reihe von Rivalen starke Entwicklungen in der Pipeline haben.

Die eine dominante Batterie wird es nie geben. Dafür sind die Anforderungen je nach Anwendungsfall einfach zu unterschiedlich. Keine kann in allen Disziplinen der Beste sein. Und das scheint nun auch Mr. Market zu verstehen. Allein in den letzten zwölf Monaten ging es rund drei Viertel nach unten mit dem Kurs.

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