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New Mobility Report Tesla (TL0) verzeichnet Rekord in China; Ford (FMC1) wird schwache Nummer 2 auf US-Elektromarkt; Lucid (CH2A) legt Zahlen vor

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New York 09.11.2022 - Tesla konnte sein Absatz- und Produktionsvolumen in China gegenüber dem Vorjahr weiter steigern. Ford ist der zweitgrößte Verkäufer von E-Autos in den USA. Der Autobauer Lucid hat seine Zahlen vorgelegt.

Wie Daten der China Passenger Car Association zeigten, hat Autobauer Tesla im Oktober so viele Fahrzeuge exportiert wie nie zuvor. Die Auslieferungen lagen bei 54.504 Einheiten, ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Insgesamt wurden in China im Oktober 71.704 Teslas produziert und exportiert, ein Zuwachs von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gleichzeitig lag der Wert aber jeweils unter dem Niveau von August und September.

Auf Sicht der ersten zehn Monate des Jahres hat Tesla in China 554.778 Fahrzeuge verkauft und exportiert, ein Plus von 89 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Verkauf von Tesla in China wuchs derweil um 25 Prozent auf 17.200 Einheiten.

Ford wird schwache Nummer 2 auf US-Elektromarkt

Der Autobauer Ford hat seine Zahlen für Oktober vorgelegt. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass selbst große Ambitionen im Bereich der Elektrifizierung eine lange Zeit bis zum Erfolg benötigen.

Der Autobauer verkaufte im Oktober 6.261 E-Autos und konnte somit seinen Absatz gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als verdoppeln. Gleichzeitig beträgt der E-Autoabsatz weniger als ein Zehntel des Absatzes von SUVs, womit deutlich wird, klein die Nische für Ford nach wie vor ist.

Hochgerechnet auf einen Zeitraum von zwölf Monaten würde wurde gut 75.000 E-Autos verkaufen, was nur wenig über dem Monatswert von Teslas Gigafactory Shanghai läge.

Vom F-150 Lightning hat Ford im Oktober 2.436 Einheiten verkauft. Der Absatz des Mustang Mach-E lag bei 3.055 Einheiten. Vom E-Transit wurden 770 Einheiten abgesetzt.

Lucid legt Zahlen vor

Der noch junge US-Autobauer Lucid Motors hat gestern seine Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Die Produktionszahlen waren bereits veröffentlicht worden. Mitte Oktober meldete Lucid für das dritte Quartal 1.398 Auslieferungen und 2.282 produzierte Fahrzeuge.

Das Unternehmen teilte nun mit, dass der Umsatz im dritten Quartal bei 195,45 Mio. USD lag. Die Kosten und Ausgaben beliefen sich derweil auf 882,98 Mio. USD, so dass Lucid einen operativen Verlust von 687,5 Mio. USD einfuhr.

Bisher hat das Unternehmen nur ein Fahrzeug im Portfolio, welches in unterschiedlichen Varianten geliefert wird. Die Motorpresse in den USA hat sich überwiegend sehr positiv zum Lucid Air geäußert, was zu den bisherigen Vorbestellungen von rund 34.000 Einheiten beigetragen haben dürfte. Im April wurde bekannt, dass die Regierung Saudi-Arabiens 100.000 Lucid Air geordert habe.


Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten kennt derzeit nur eine Richtung. Etliche Faktoren sorgen für eine Knappheit von Metallen und anderen Elementen, die für den Umbau der Energieinfrastruktur, aber auch den Individualverkehr erforderlich sind. Unternehmen wie Tesla, Volkswagen, Ford und General Motors investieren Dutzende Milliarden in den Umbau ihrer Unternehmen, in die Schaffung von Produktionskapazitäten von Batterien und E-Komponenten.

Befördert wird der Trend von der großzügigen Förderpolitik in den vielen Ländern. In den USA sollen in den nächsten Jahren fünf Milliarden US-Dollar in den Aufbau eines Ladenetzes für E-Autos fließen, drei Milliarden US-Dollar sind für den Aufbau einer eigenen Lieferkette vorgesehen. In Deutschland wird der Verkauf von E-Autos und Wallboxen gefördert und in Norwegen hat die Subventionspolitik dazu geführt, dass Verbrenner kaum noch gekauft werden.

Für Batteriehersteller ist es deshalb wichtig, die Effizienz der verwendeten Kathoden zu steigern. Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) hat ein patentiertes Verfahren zur kostengünstigen Herstellung von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie-Kathodenmaterialien entwickelt. Die so hergestellten Kathoden können in E-Autos, Energiespeichern aber auch in Elektronikgeräten verwendet werden. Nano One Materials Corp. hat sich in den USA, Kanada, China, Japan, Korea und Taiwan insgesamt 16 Patente sichern können, darunter auch ein langlebiger und kobaltfreier Batterierohstoff. Eine Reihe von Autoherstellern hat bereits großes Interesse an den Entwicklungen von Nano One Materials.

Zudem wachse die Zahl der Kooperationspartner weiter. Bereits heute gehörten dazu zehn Autobauer, Batterielieferanten, aber auch Bergbauunternehmen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde auf mehr als 60 gesteigert, die Produktionsanlagen wurden verdreifacht. Überdies betonte das Unternehmen, dass man hinsichtlich des ökologischen Fußabdrucks branchenführen sei und zur Reduzierung von C02-, Wasser- und Umweltbelastung in der Batterieproduktion beitrage. Die One-Pot-Plattform-Technologie ermögliche günstigere NMC-, LFP- und LNMO-Kathoden. Bloomberg New Energy Finance geht davon aus, dass der Markt für Li-Ionen Batterien bis 2035 auf 4.800 GWh anwächst. Dabei sollen unter anderem 22 Prozent auf LFP-Kathoden und 16 Prozent auf LNMO-Kathoden entfallen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3smPlnD

Der CEO von Nano One, Dan Blondal, hat sich kürzlich mit Radius Research zu den jüngsten Entwicklungen im Unternehmen ausgetauscht. Dabei ging es unter anderem um die Übernahme der Anlage von Johnson Matthey, die bereits in diesem Jahr erfolgen soll, sowie die Kooperation mit BASF, die kurz vor dem Gespräch bekanntwurde:  


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kSK06sSW83o

In einem Unternehmensupdate hat Nano One am 5. August ein umfangreiches Unternehmensupdate veröffentlicht und auf die erheblichen Fortschritte im zweiten Quartal verwiesen. Nano One Materials verwies unter anderem auf die Übernahme von Johnson Matthey Battery Materials Ltd. im Mai 2025, welche die Geschäftsstrategie von Nano One hinsichtlich LFP und andere Batteriematerialien erheblich beschleunigen soll.

Nur wenige Tage nach diesem Deal hat Nano One Materials eine Entwicklungsvereinbarung mit dem Chemieriesen BASF unterzeichnet. Dabei geht es unter anderem um die Reduktion von Nebenprodukten bei der Produktion von Kathodenmaterialien. Lesen Sie hier weiter: https://bit.ly/3N6gxPa
Anfang Juni wurde dann mitgeteilt, dass der Bergbaukonzern Rio Tinto eine strategische Investition von 10 Mio. USD bei Nano One vorgenommen hat. Die Zusammenarbeit der Unternehmen und die Investition sollen die Kommerzialisierungsstrategie von Nano Ones Multi-CAM-Verfahren beschleunigen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3O1Iec6

Nano One Materials teilte überdies mit, dass man per Ende des zweiten Quartals über ein Working Capital von 47,5 Mio. CAD verfügte, sowie über Barmittel von 47,9 Mio. CAD. Lesen Sie die gesamte Mitteilung hier: https://bit.ly/3P5BoCG

Nano One Materials macht weiter große Fortschritte in der Unternehmensentwicklung. Das Unternehmen meldete am 23. August die Erteilung von zwei Patenten in Japan und den Erhalt von 1,8 Mio. CAD an Zuschüssen.

Die in Japan erteilten Patente beziehen sich auf die One-Pot Bildung von mit Niob beschichtetem Spinell und auf ein Verfahren zur Bildung von Lithium-Mischmetalloxiden. Nano One kann damit bereits 24 Patente vorweisen. Weitere 47 Patente in mehreren Ländern sind beantragt.

Der Zuschuss über 1,8 Mio. CAD stammt von Sustainable Development Canada und dem British Columbia Innovative Clean Energy Fund. Die Zahlung ist der vierte und letzte Meilenstein des Scaling Advanced Battery Materials Projektes. Technologiechef Dr. Stephen Campbell teilte mit, dass Nano One während des SDTC-Projektes ein enormes Wachstum verzeichnet habe, womit das Erreichen des letzten Meilensteins möglich wurde. Campbell verwies dabei unter anderem auf Erfolge, wie die Übernahme des Werkes von Johnson Matthey Battery Materials Canada. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3dTcmcM

Nano One teilte am 27. September mit, dass man zusammen mit Euro Manganese die Herstellung von Kathodenmaterialien aus Elektrolyt-Mangan-Metall mit dem One-Pot-Verfahren von Nano One validiert. CEO Dan Blodal von Nano One teilte mit, dass mit der Strategie kapital- und umweltintensive chemische Umwandlungsschritte eliminiert werden. Darüber hinaus, so Blondal, befindet sich diese Strategie im Einklang mit den Vorschriften für den Ausbau von Lieferketten in den USA und Europa. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3RgjFtc

Nano One Materials hat am jüngst den Abschluss der Übernahme von Johnson Matthey Battery Materials gemeldet. Die Kosten von 10,25 Mio. CAD sind aus Barmitteln bestritten worden.

Mit der Übernahme von Johnson Matthey beschleunigt Nano One die Umsetzung seiner Strategie für Lithium-Eisenphosphat und andere Batterierohstoffe. Das Unternehmen verfügt damit über die einzige bestehende Produktionsanlage zur Herstellung von LFP in Nordamerika. Die Verarbeitungskapazitäten der Anlage liegt bei 2.400 Tonnen, die Anlage steht in der Nähe der Metropole Montreal.Nano Ones CEO Dan Blondal hat im Zuge der Bekanntgabe des Abschlusses der Übernahme erklärt, dass mit dem Schritt ein neues Kapital in der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen wurde. Nano One verfüge nun über die erfahrensten Mitarbeiter im Bereich LFP in Nordamerika. Zunächst wird Nano One Versuche starten, um die Herstellung von LFP nach dem vom Unternehmen entwickelten und patentierte One-Pot-Verfahren zu validieren. Die Ergebnisse daraus sollen die Grundlage für betriebliche Entscheidungen im nächsten Jahr bieten.

Nano One teilte überdies mit, dass man technische Aktivitäten für Planung, Bau und Betrieb einer kommerziellen LFP-Anlage einleiten werde. Die Standortwahl wird unter Berücksichtigung verschiedener Parameter getroffen. Die gesamte Mitteilung können Sie hier lesen: https://bit.ly/3zAtsnZ

Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) bietet in einer Phase des Wandels eine Technologie, die eben diesen Wandel beschleunigen und wirtschaftlich, sowie ökologisch nachhaltiger machen dürfte. Das Unternehmen bewegt sich einem Markt, der in einigen Jahren ein Volumen von 23 Mrd. USD erreichen könnte. Die Knappheit bei Rohstoffen für Batterien macht deutlich, wie wichtig es ist, Technologien zu entwickeln, die den Ressourceneinsatz optimiert. Die Bewertung von Nano One Materials liegt derweil nur bei rund 315 Mio. CAD. Angesichts der immensen Bewertungen, die in diesem Sektor mittlerweile üblich scheinen, ist Nano One vergleichsweise günstig bewertet.


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Nachrichtenquelle: Shareribs
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