checkAd

Was holt die Börsen aus dem Dornröschenschlaf?

Die Börsen treten derzeit auf der Stelle. Im Stockstreet-Börsenbrief „Target-Trend-Spezial“ war vorgestern vorbörslich zum DAX zu lesen, dass dieser am Freitag nicht über eine enge Seitwärtstendenz herausgekommen ist, ..

Was holt die Börsen aus dem Dornröschenschlaf?
von Sven Weisenhaus

Die Börsen treten derzeit auf der Stelle. Im Stockstreet-Börsenbrief „Target-Trend-Spezial“ war vorgestern vorbörslich zum DAX zu lesen, dass dieser am Freitag nicht über eine enge Seitwärtstendenz herausgekommen ist, „wobei sich die Handelsspanne – man glaubt es kaum – sogar noch weiter eingeengt hat“. Und weiter: „Es fehlt nicht mehr viel bis wir eine Nulllinie haben und der DAX als klinisch tot gilt.

Von mehr als 1.000 Punkten auf weniger als 60

Anlass für diese Aussagen war der folgende DAX-Chart:

Handeln Sie Ihre Einschätzung zu DAX Performance!
Long
Basispreis 14.500,00€
Hebel 14,90
Ask 10,31
Short
Basispreis 16.372,52€
Hebel 14,87
Ask 10,31

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Er zeigt eine Range von 13.461 bis 14.853 Punkten, also 1.392 Zähler. Von dieser Spanne nutzte der DAX aber zuletzt nur noch die untere Hälfte des blauen Rechtecks, die von 14.505 bis 14.563 Zählern reicht. Er bewegte sich also am Donnerstag und Freitag vergangener Woche nur noch auf einem Raum von gerade einmal 58 Pünktchen. Und über den dargestellten Zeitraum von 6 Handelstagen waren es im Maximum weniger als 300.

Zum Vergleich: Vor zwei Wochen erhielten die Leser des Target-Trend-Spezial folgenden Chart:

Er zeigt eine Spanne von 1.450 Punkten. Und diese hat der DAX in nur 6 Handelstagen fast vollständig ausgenutzt. Der deutsche Leitindex legte in diesem Zeitraum um mehr als 1.000 Zähler zu.

Das zeigt also, wie wenig volatil die aktuelle Marktphase ist. Zwar ist es vorgestern zu nennenswerten Kursverlusten gekommen, diese haben am charttechnischen Bild aber kaum etwas geändert. Und das gilt nicht nur für den DAX.

Selbst Inflationsdaten konnten gestern an den europäischen Märkten nicht für Schwung sorgen. In der Vergangenheit hatten diese mit Blick auf die Geldpolitik der Notenbanken für teils sehr starke Marktreaktionen gesorgt. Doch in den vergangenen Wochen konnte man bereits Gewöhnungseffekte beobachten.

Verbraucherpreise in Deutschland im Vergleich zum Vormonat gesunken

Dabei waren die vorläufigen Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise in Deutschland eigentlich eine gute Nachricht für den Aktien- und den Rentenmarkt. Denn die Inflation in Deutschland hat sich im November abgeschwächt. Im Vergleich zum Vorjahr kletterten die Preise „nur noch“ um durchschnittlich 10,0 %. Erst im Monat zuvor hatte die Teuerungsrate mit 10,4 % noch den höchsten Stand seit 1951 erreicht. Und Ökonomen hatten für den aktuellen Monat mit einem unveränderten Wert gerechnet.

Seite 1 von 2




ANZEIGE

Broker-Tipp*

Über Smartbroker, ein Partnerunternehmen der wallstreet:online AG, können Anleger ab null Euro pro Order Wertpapiere erwerben: Aktien, Anleihen, 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag, ETFs, Zertifikate und Optionsscheine. Beim Smartbroker fallen keine Depotgebühren an. Der Anmeldeprozess für ein Smartbroker-Depot dauert nur fünf Minuten.

Lesen Sie das Buch von Sven Weisenhaus*:

* Wir möchten unsere Leser ehrlich informieren und aufklären sowie zu mehr finanzieller Freiheit beitragen: Wenn Sie über unseren Smartbroker handeln oder auf einen Werbe-Link klicken, wird uns das vergütet.


ANZEIGE

Wertpapier



0 Kommentare
Gastautor: Sven Weisenhaus
 |  560   |   |   

Schreibe Deinen Kommentar

Disclaimer

Was holt die Börsen aus dem Dornröschenschlaf? Die Börsen treten derzeit auf der Stelle. Im Stockstreet-Börsenbrief „Target-Trend-Spezial“ war vorgestern vorbörslich zum DAX zu lesen, dass dieser am Freitag nicht über eine enge Seitwärtstendenz herausgekommen ist ...