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Egbert Prior Deutsche Bank: Krisennudel macht Hoffnung

Die Deutsche Bank verdiente im zweiten Quartal mit 1,2 Milliarden deutlich über den Erwartungen.

Deutschlands führende Privatbank war in Geldwäsche, Greenwashing, Geschäfte mit Donald Trump und Rußland verwickelt. Sie manipulierte die Referenzsätze Libor und Euribor, arbeitete mit Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zusammen. Nach Strafen und Verlusten stürzte der Kurs ab. Das Tief wurde im März 2020 bei 4,80 Euro markiert. Die Pandemie hat den Absturz beschleunigt.

Nun läuft es besser: Im zweiten Quartal verdienten die Frankfurter 1,2 Milliarden Euro, was deutlich über den Erwartungen lag. Im dritten Quartal kamen 1,1 Milliarden Euro Profit dazu, sechsmal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten abermals mit weniger gerechnet. Die steigenden Zinsen füllen die Kasse.

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Vorstandschef Christian Sewing: „Wir haben unser höchstes Ergebnis seit mehr als einem Jahrzehnt erzielt – sowohl im dritten Quartal als auch in den ersten neun Monaten des Jahres. Das unterstreicht die erfolgreiche Transformation unserer Bank.“ 2022 wird gut werden. „Die Deutsche Bank liegt voll auf Kurs, ihre Ziele für das Jahr 2022 zu erreichen.“ Sewing rechnet mit einer Rendite von 8% auf das Eigenkapital.

In den ersten neun Monaten lag die Kennziffer bei 8,1%. Ein Jahr zuvor hatte sie nur 4,8% erreicht. Die Einnahmen stiegen im Quartal um 15% auf 6,9 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten kletterten die Einnahmen um 7% auf 20,9 Milliarden. Die weiterhin guten Geschäfte eröffnen die Möglichkeit, die bisherige Prognose für die Einnahmen von 26 bis 27 Milliarden Euro für 2022 zu übertreffen.

Neben dem Zinsüberschuß sprudeln auch die Erlöse aus dem Handel mit festverzinslichen Papieren. „Wir schreiben mit diesen Ergebnissen die positiven Trends der vergangenen Quartale fort“, so Sewing. „Wir fühlen uns sehr gut gewappnet für das, was vor uns liegt.“ Angesichts der drohenden Rezession legte er im jüngsten Quartal 350 Millionen Euro für ausfallgefährdete Kredite zurück, dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Er verringerte zugleich das Risiko in Rußland.

In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Gewinn um 80% auf 3,2 Milliarden. Der Gewinn vor Steuern war mit 4,8 Milliarden Euro der höchste seit elf Jahren. Die Aktie notiert 69% unter dem Buchwert. KGV 6. Dividendenrendite 2%. Fazit: Akt. Kurs 10,20 Euro. Kursziel 13 Euro.





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Gastautor: Egbert Prior
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Egbert Prior Deutsche Bank: Krisennudel macht Hoffnung Vorstandschef Christian Sewing positiv gestimmt, die Ziele für das Gesamtjahr 2022 zu erreichen.