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US-Rohölbestände gehen deutlich zurück - Ölpreise konsolidieren auf hohem Niveau

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London 01.12.2022 - Die Rohölbestände in den USA sind in der vergangenen Woche deutlich zurückgegangen. Die Förderung blieb derweil unverändert. Derweil besteht die Unsicherheit über die nächsten Schritte der OPEC+ Staaten weiter.

Wie die Energy Information Administration gestern mitteilte, sind die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche um 12,6 Mio. auf 419,1 Mio. Barrel zurückgegangen. Die Bestände liegen damit um acht Prozent unter dem Fünf-Jahresschnitt. Die Bestände von Benzin kletterten derweil um 2,8 Mio. Barrel und liegen um vier Prozent unter dem Fünf-Jahresschnitt. Die Bestände der Destillate sind um 3,5 Mio. Barrel geklettert und liegen um elf Prozent unter dem Fünf-Jahresschnitt.

Die strategischen Rohölbestände sind zuletzt um 1,4 Mio. auf 390,5 Mio. Barrel zurückgegangen.

Die US-Raffinerien setzten täglich 16,6 Mio. Barrel Rohöl durch, 228.000 Barrel/Tag mehr als in der Vorwoche. Die Auslastung der Raffinerien lag bei 95,2 Produzent. Die Benzinproduktion stieg auf 9,4 Mio. Barrel/Tag. Die Produktion der Destillate stieg auf 5,3 Mio. Barrel/Tag.

Die Förderung von Rohöl blieb unverändert bei 12,1 Mio. Barrel/Tag, die Importe gingen um 1,027 Mio. auf 6,037 Mio. Barrel/Tag zurück. Die Exporte stiegen um 706.000 auf 4,948 Mio. Barrel/Tag.

Die Nachfrage nach Ölprodukten in den USA lag im Schnitt der vergangenen vier Wochen bei 20,5 Mio. Barrel/Tag, 1,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Nachfrage nach Benzin lag bei 8,6 Mio. Barrel/Tag, ein Rückgang von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Nachfrage nach Flugbenzin stieg derweil um 3,7 Prozent.

OPEC+ und Preisdeckel

Die OPEC+ Staaten kommen am Samstag zusammen, um über die nächsten Schritte am Ölmarkt zu beraten. Denkbar ist eine neuerliche Reduktion der Fördermengen, um die Preise zu stabilisieren. Die Senkung um zwei Millionen Barrel pro Tag im November hatte keinen stützenden Effekt auf die Preise, die gleichzeitig die Sorgen um China zunahmen.

Weiterhin verhandeln die EU-Staaten im Rahmen der G7 über einen Preisdeckel auf russisches Rohöl. Die USA warnen davor, diesen Deckel zu niedrig anzusetzen. Polen hält derweil ein Niveau von höchsten 30 USD für sinnvoll.

Das Fass Brent-Rohöl verliert aktuell 0,3 Prozent auf 86,72 USD, WTI-Rohöl gibt 0,3 Prozent auf 80,31 USD/Barrel ab.



Nachrichtenquelle: Shareribs
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