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Apple-Aktie: 4 Gründe, warum Warren Buffetts Lieblingsaktie korrigieren könnte

Warren Buffett hat 2016 in großen Umfang Apple (WKN: 865985)-Aktien gekauft und lag damit goldrichtig. Während sie seitdem um mehr als 490 % gestiegen sind, legte der S&P500-Index gerade einmal circa 97 % zu (29.11.2022).

2016 gab es besonders viele Punkte, die für die Aktie und das Unternehmen sprachen. Doch aktuell gibt es auch vier Gründe, warum sie kurzfristig schwächer tendieren könnten.

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1. Apple-Aktien sind nicht mehr günstig bewertet

Als Warren Buffett 2016 begann, Apple-Aktien zu kaufen, notierten sie zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,9. Doch mittlerweile ist es auf 24,3 gestiegen (29.11.2022). Dies bedeutet, dass die Wertpapiere stärker als die Fundamentaldaten angezogen sind. Ein Grund dafür könnte der Warren Buffett-Einstieg selber sein, der viele Käufer angelockt hat.

Das Unternehmen hat seit 2016 aber auch seine Gewinnmarge von 21,2 auf 25,9 % gesteigert und ist in den vergangenen fünf Jahren stärker als im Zehnjahresschnitt gewachsen. Dennoch müssen Aktien früher oder später zu ihrem Fundamentaltrend zurückkehren, was für Apple eine Korrektur bedeuten würde.

2. Coronamaßnahmen

China weist derzeit die höchsten jemals im Land registrierten Coronainfektionszahlen aus. Obwohl die Todeszahlen nicht gestiegen sind, führt das Land dennoch sehr strenge Schließungsmaßnahmen durch. Das Land verzichtet auf westliche Impfstoffe, um sich keine Unterlegenheit einzugestehen.

Doch das Virus ist so kaum in den Griff zu bekommen. Darüber hinaus führen die überharten Einschränkungen mittlerweile zu Massenprotesten, die auch die Apple-Produktion negativ beeinflussen. Der Konzern lässt seine iPhones durch Foxconn in Zhenzhou produzieren, dass auch von den Beschränkungen betroffen ist.

Apple könnte so, Schätzungen zufolge, im vierten Quartal 2022 die Verkaufsziele um bis zu 20 Mio. Stück verfehlen. Bisher ist allerdings davon auszugehen, dass diese Rückschritte nur vorübergehender Natur sind.

3. Inflation

Der Verkauf von Apple-Produkten könnte aber auch durch die hohe Inflation leiden. Die Kaufkraft vieler Menschen sinkt. Zeitgleich erhöht auch Apple die Produktpreise. Darüber hinaus könnte 2023 mit einer Rezession die Arbeitslosenzahl steigen, wodurch das Einkommen in Summe noch einmal sinkt.

4. Apple-Twitter-Auseinandersetzung

Tesla (WKN: A1CX3T)-Gründer und nun Twitter-Inhaber Elon Musk hat den Elektronikkonzern in mehreren Aussagen scharf angegriffen. Apple und viele weitere Konzerne haben zuvor ihre Werbung auf Twitter stark reduziert oder ganz ausgesetzt, weil sie mit der Wiederaufnahme von zuvor gesperrten Personen nicht einverstanden sind.

Elon Musk kritisierte den iPhone-Hersteller auch für seine hohe Gebühr von 30 % der App-Store-Einnahmen. Er will Twitter jetzt möglichst auf ein Abo-Modell umstellen und so den Apple-Gebühren ausweichen. Andere Firmen könnten dem Beispiel folgen.

Fazit

Apple besitzt nach wie vor eine sehr gute Investmentqualität, aber dennoch könnten die Aktien aus den genannten Gründen zumindest kurzfristig nachgeben.

Der Artikel Apple-Aktie: 4 Gründe, warum Warren Buffetts Lieblingsaktie korrigieren könnte ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Tesla und empfiehlt die folgenden Optionen: Short March 2023 $130 Call auf Apple und Long March 2023 $120 Call auf Apple.

Motley Fool Deutschland 2022

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.




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