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Pressemeldung: EB-SIM: Kapitalmarktausblick 2023 - Ein Silberstreifen am Horizont
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Pressemeldung EB-SIM: Kapitalmarktausblick 2023 - Ein Silberstreifen am Horizont

Der Jahreswechsel wird die aktuellen Herausforderungen nicht lösen können. Die Krise kann aber als Chance genutzt werden.

November 2022 -

Kapitalmarktausblick 2023

Hohe Inflation, steigende Zinsen und ein schwaches Wachstumsumfeld. Der Jahreswechsel wird die aktuellen Herausforderungen der Kapitalmärkte nicht lösen können. Auch die geopolitischen Konflikte, wie der Ukrainekrieg und seine Auswirkungen auf die globalisierte Wirtschaft, auf Lieferketten und Versorgungssicherheit, werden das Kapitalmarktgeschehen weiterhin beeinflussen.

Die verschiedenen Regionen stehen dabei vor unterschiedlichen Herausforderungen. Europa steuert durch hohe Energiepreise und sinkende Kaufkraft auf eine Rezession zu. Die USA haben mit nochmals höheren Zinsen und innenpolitischen Herausforderungen zu kämpfen. China erlebt ein schwere Immobilienkrise, die wirtschaftspolitischen Spielraum und damit das Wachstumspotential stark einschränkt. Viele Schwellenländer leiden unter dem starken US-Dollar sowie unter Kapitalabflüssen und unter Versorgungsengpässen.

Gemeinsam haben die meisten Regionen das Problem der hohen Inflationsraten. Die Preissteigerungen schränken die Kaufkraft der Verbraucher und die Investitionsmöglichkeiten für Unternehmen ein. Sie unterscheiden sich jedoch in der Art und Ernsthaftigkeit der Inflationsbekämpfung. Während viele Schwellenländer den Zinserhöhungszyklus bereits beendet haben und auch die USA bereits deutliche Leitzinsanhebungen vollzogen haben, ist Europa momentan das Schlusslicht. Zwar hat die EZB die lange Phase der Negativzinsen beendet, aber der zukünftige Handlungsbedarf ist hier noch deutlich höher. Dennoch sind in allen Regionen die Zinsen in diesem Jahr deutlich gestiegen. Dieses neue und höhere Zinsniveau bildet die Ausgangsbasis für Anlageentscheidungen und unseren Kapitalmarktausblick.

Als solches sind unsere zukünftigen langfristigen Renditeprognosen ebenfalls höher, als sie es noch vor einem Jahr waren. Renten profitieren über die nächsten Jahre von dem jetzt höheren Ausgangsniveau der Zinsen, Aktien von den aktuell günstigeren Einstiegskursen. Dies führt in fast allen Assetklassen zu einem Anstieg der Renditeerwartungen gegenüber dem Vorjahr.

Die Implikationen für Portfolien institutioneller Investoren sind dennoch oft die gleichen wie in den vergangenen Jahren. Globale Diversifikation über Regionen und Anlageklassen hilft, in Krisenzeiten Risiken zu vermeiden und Portfolien besser gegen die hohe Inflation abzusichern. Jedoch verschiebt sich die langfristige Attraktivität der Anlageklassen zugunsten der Rentenmärkte. Viele Anleger haben feste Zahlungsverpflichtungen und können diese nun zu einem größeren Teilen durch Rentenerträge abdecken. Für einen realen Kapitalerhalt mit Inflationsausgleich hingegen benötigen Investoren mehr denn je die Beimischung risikobehafteter Anlageklassen wie Aktien oder Unternehmensanleihen.

Kurzfristig sollten sowohl Aktien- als auch Rentenmärkte in den kommenden Monaten volatil bleiben. Eine defensive Portfoliostruktur mit geringeren absoluten Risiken und einer sorgfältigen Selektion der Portfoliopositionen erscheint angebracht. Gleichzeitig können Themen wie Impact-Investments, d.h. Investitionen mit aktiven Beiträgen zur Nachhaltigkeit, gerade in Krisenzeiten Stabilität und langfristige Orientierung ins Portfolio bringen.

Der Silberstreifen am Horizont heißt auch, dass die Krise als Chance genutzt werden kann, um günstig in den Markt einzusteigen – sowohl in Aktien mit gestiegenem Kurspotential als auch in Renten bei höheren zu erzielenden Renditen.

Lesen Sie mehr in der ausführlichen Broschüre "re:view - Kapitalmarktausblick 2023 - Ein Silberstreifen am Horizont".



Gastautor: Asset Standard
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